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(1:1) - (0:3) - (0:6)
08.10.2021, 19:30 Uhr

Scheibenschießen im Porzellanladen

EV Lands­hut fei­ert bei Auf­stei­ger Sel­ber Wölfe ein Schüt­zen­fest

Þ09 Oktober 2021, 10:31
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Was für eine Show! Der EV Landshut hat bei den Selber Wölfen nicht nur seinen ersten „Auswärtsdreier“ in der laufenden DEL2-Saison gefeiert, sondern in der Porzellanstadt gleich ein richtiges Tor-Feuerwerk abgebrannt. Nach einem offenen Eröffnungsdrittel drehten die Niederbayern in Oberfranken furios auf und schossen beim 10:1 sogar einen zweistellingen Sieg heraus.

Ab dem zweiten Drittel lief es bei den Landshutern quasi wie am Schnürchen. Zuvor kamen die Gäste, auch aufgrund etlicher Strafzeiten, nur mühsam ins Spiel und sahen sich einem kampfstarken Aufsteiger gegenüber. Selb ging durch einen Abstauber-Treffer von Brett Thompson auch nicht unverdient in Führung (5.). Das starke Unterzahlspiel brachte den EVL dann zurück ins Geschäft. Ein Shorthander von Lukas Mühlbauer kurz vor der ersten Pause und einer von Max Forster 38 Sekunden nach Wiederbeginn drehten das Spiel zugunsten der Dreihelmenstädter, die nun immer selbstbewusster agierten und vor allem ihre Offensivqualitäten unter Beweis stellten. Max Forster (30.) mit seinem zweiten Treffer und Joshua Samanski (40.) stellten im Mitteldrittel schließlich die Weichen auf Auswärtssieg. Im Schlussdrittel zeigten die Gäste dann ihre ganze Spielfreude und stillten ihren Torhunger mit sechs weiteren Volltreffern: Brendan Alderson, Davis Koch, Marco Pfleger, der starke Adrian Klein und Thomas Holzmann mit einem Doppelpack machten den zweistelligen Erfolg letztlich perfekt.

Zehn Tore für den EVL – da hatte natürlich auch Chefcoach Leif Carlsson nichts zu meckern: „Wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten. Aber das erste Drittel war sehr eng und wir haben etwas glücklich unser Tor erzielt. Wir haben uns das Spiel von Selb gegen Kassel genau angeschaut und die richtigen Lehren daraus gezogen. Über 60 Minuten können wir wirklich sehr zufrieden sein – im Fünf gegen Fünf, in Überzahl und auch in Unterzahl. Natürlich ist es auch gut, dass viele Spieler getroffen haben“, analysierte der Schwede.

Diesen Schwung wollen die Niederbayern nun natürlich mit ins nächste Auswärtsspiel nehmen. Am Sonntag (18.30 Uhr/Eissporthalle Frankfurt) müssen die Rot-Weißen bei Tabellenführer Löwen Frankfurt ran.

EV Landshut: Schmidt, Pätzold; Weihager, Klein, Dersch, Brückner, Martens, Dotzler; Pfleger, Hult, Holzmann, Koch, Gill, Alderson, Valenti, Forster, Samanski, Mühlbauer, Kornelli.

Tore:
1:0 (04:21) Thompson (Slavetinsky/Boiarchinov)
1:1 (19:56) Mühlbauer (SH1)
1:2 (20:38) Forster (Klein/Mühlbauer)
1:3 (29:20) Forster (Valenti)
1:4 (39:33) Samanski (Gill)
1:5 (41:32) Alderson (Samanski/Klein) (PP1)
1:6 (48:01) Koch (Alderson/Brückner)
1:7 (49:37) Pfleger (Holzmann/Mühlbauer)
1:8 (49:53) Klein (Brückner/Forster)
1:9 (51:46) Holzmann (Valenti/Klein)
1:10 (58:58) Holzmann (Weihager/Pfleger) (PP1)

Strafminuten: Selb: 16 + 10 Ross (Beschimpfung von Offiziellen), Landshut: 14

Schiedsrichter: Ulpi Sicorschi / Alexander Singer

Zuschauer: 1775.

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