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14.04.2019, 15:59

Ryan Foster geht, Chris Francis bleibt

Headcoach Ryan Foster verlässt die Bulls

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Saale Bulls Halle
Saale Bulls Halle

Als Ryan Foster am 11. Februar dieses Jahres den Trainerposten in Halle übernahm, war zwar klar, dass er nur bis zum Saisonende bleiben würde. Unklar war jedoch, ob es mit ihm gelingen würde, der Mannschaft den so wichtigen Impuls für die heiße Saisonphase zu geben, ob er es schaffen würde, aus seinem neuen Team das Beste herauszuholen.

Rückblickend kann man sagen, Ja – und nicht nur das. Seine ruhige, besonnene Art, seine Analysen vor, während und nach einem Spiel, seine Form der Kommunikation – all das machte ihn vom ersten Moment an zu einem Sympathieträger und der Erfolg gab ihm recht.

Foster hat hier in Halle einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen, er schaffte es, seinen eigenen Ehrgeiz auf die Mannschaft zu übertragen, die von ihm eingeforderte offensivere und auch aggressivere Spielweise kam an und brachte den gewünschten Erfolg: die Bulls konnten den mehrfachen Oberliga-Meister Tilburg bezwingen, siegten auch im vierten Derby der Saison, zogen durch drei Siege gegen Memmingen ins Playoff-Viertelfinale ein. Das Saisonziel war erreicht und auch das erste Duell gegen den Traditionsverein EV Landshut gewannen die Bulls auswärts.

Das Weiterkommen ins Halbfinale wurde zwar knapp verpasst, aber all das ändert nichts an eben diesem positiven Eindruck, den Ryan hier in Halle hinterlässt. Auch dank ihm und seiner Arbeit verabschieden sich Spieler, Management und Fans mit einem sehr guten Gefühl aus der Saison.

Ryan Foster ist es gelungen, sich – wie von ihm erhofft – in nur zwei Monaten einen sehr guten Namen als Trainer in Deutschland zu machen. Und da die Eishockeywelt hierzulande klein ist, sieht man sich vielleicht irgendwann einmal wieder.

Wir danken Ryan für seine geleistete Arbeit, für sein nicht selbstverständliches Engagement und wünschen ihm für seine weitere Arbeit als Trainer aber auch privat alles erdenklich Gute!

 

Er kam, sah und scorte

Es war Mitte Dezember 2018, als sich die Verantwortlichen des MEC Halle 04 entschieden, den Transfermarkt nach einem weiteren Kontingentspieler zu sondieren. Man wurde in der nordamerikanischen ECHL bei den Tulsa Oilers fündig und konnte Chris Francis Dank des zusätzlichen Engagements unseres Partners Wolfgang Bartels (Fa. Atlantis GmbH / „Smaugs Treasure“) an die Saale lotsen, wo er „den Offensivreihen der Bulls sicher noch mehr Qualität verleihen wird“, so die damalige offizielle Pressemitteilung zur Verpflichtung des ersten US-Amerikaners in der Vereinsgeschichte.


Und wie Francis einschlug! Direkt bei seinem Debüt gegen die Trappers in Tilburg steuerte er zwei Tore und zwei Vorlagen bei und deutete sein Leistungsvermögen mehr als nur an. Am Ende seiner Premierensaison finden sich in der persönlichen Statistik des 30-Jährigen beeindruckende 29 Tore und 44 Vorlagen (73 Punkte) – das Ganze in nur 33 Pflichtspielen! Zahlen, die ihn auch für andere Vereine interessant gemacht haben dürften … aber … Chris Francis BLEIBT EIN BULLE!!!

Somit wird also auch in der kommenden Saison der mit 2,2 Zählern pro Partie statistisch beste Importspieler, der je das Bulls-Trikot getragen hat, für den MEC auflaufen, wobei seine Verpflichtung erneut von unserem Partner Wolfgang Bartels präsentiert wird. Mit seinen Toren und Pässen, mit seinem Spielverständnis wird Francis sicher dafür sorgen, dass die neue Spielzeit der Bullen einen ähnlich erfolgreichen Verlauf nimmt wie die gerade erst abgelaufene – und vielleicht noch länger geht.

 

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