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Ζ-Κ
(0:2) - (0:2) - (2:2)
19.04.2024, 19:30 Uhr

Rotjacken unterliegen in Spiel 7

Die Meisterschaft geht an den EC Salzburg

Þ21 April 2024, 22:19
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KAC Klagenfurt
KAC Klagenfurt

Der EC-KAC musste im finalen Duell um den Meistertitel in der win2day ICE Hockey League dem EC Salzburg den Vortritt lassen, die Roten Bullen siegten am Freitagabend in Klagenfurt mit 6:2.

Der EC-KAC erwischte in der letzten und über die Titelvergabe entscheidenden Partie keinen Glanztag und hatte zudem den Spielverlauf gegen sich: Meyer sendete direkt von einem gewonnenen Rymsha-Faceoff weg zur Salzburger Führung ein, die ein doppelt und zuletzt von Hochkofler abgefälschter Robertson-Schuss auf zwei Treffer anwachsen ließ. Im zweiten Abschnitt sorgte Raffl mit der Rückhand für eine klare Tendenz, die, nachdem die Rotjacken eine doppelte Überzahl ungenutzt gelassen hatten, neuerlich Meyer im Solo noch einmal unterstrich. Thaler lenkte in der Frühphase des dritten Durchgangs einen Murphy-Schuss in die Maschen, dann schrieben auch die Rotjacken – durch Postma am Onetimer und Herburger am Rebound – zwei Mal an. Der Empty Net-Treffer Nissners zum 6:2-Endstand für die Red Bulls war nur noch statistisch von Bedeutung, längst war die Klagenfurter Niederlage besiegelt, was das Publikum jedoch nicht davon abhielt, der Rotjacken-Mannschaft lautstark für die famose Saison zu danken.

Die Gäste aus Salzburg kamen bereits in der ersten Spielminute zu einer guten Torchance: Peter Schneider zog mit einem Haken über rechts kommend flach zum Kasten, scheiterte mit der Rückhand jedoch an Sebastian Dahm, Thomas Raffl konnte den Rebound aus dem Slot nicht verwerten. Nur wenig später nahm Cameron Schilling den Schuss von Rechtsaußen aus, Troy Bourke lenkte im Zentrum ab, Klagenfurts Schlussmann wehrte mit der Pad-Spitze ab (2.). Anschließend durften die Rotjacken in Überzahl ran, die einzige Möglichkeit dieser Phase hatte Paul Postma, der bei einem Schlagschuss von rechts aus von Atte Tolvanen verneint wurde (3.). Nachdem Steven Strong mit einem Schuss von der linken Halfwall aus die kurze Ecke anvisiert, aber nur das Außennetz getroffen hatte (6.), ging Salzburg in der achten Spielminute in Führung: Drake Rymsha gewann das Offensivanspiel auf Nicolai Meyer, der von halblinks aus sofort abzog und den Puck in der langen Ecke versenkte. Postwendend versuchte es Thomas Vallant mit einem Onetimer von der blauen Linie aus, Atte Tolvanen war mit dem Schoner dran, für den Nachschuss fand sich kein Abnehmer (8.). In der nächsten Situation stürmten die Salzburger „Zwei-gegen-Zwei“ in Richtung rot-weißes Tor, Thomas Raffl legte auf Peter Schneider ab, der von rechts aus zur Mitte zog und viel Platz vorfand, Sebastian Dahm aber mit der Rückhand nicht überwinden konnte (9.). In der elften Spielminute wurde Schneider aus der rechten Rundung im Zentrum bedient, setzte das Spielgerät mit der Rückhand jedoch knapp an der kurzen Ecke vorbei (11.).

Auch die nächste Offensivaktion gehörte den Roten Bullen: Schilling zog von Rechtsaußen aus ab, die Scheibe blieb im Getümmel vor Dahm hängen und sprang gefährlich in den Slot, Haudum konnte mit der Schlägerschaufel klären, während der von Rymsha umgefahrene Rotjacken-Keeper am Boden lag (12.). Auf der Gegenseite brachte Lukas Haudum den Puck von hinter dem Kasten aus an den Crease zu Nick Petersen, der allerdings über diesen wischte (12.), Thomas Hundertpfund fälschte einen Postma-Schuss ab, Tolvanen war aber mit dem Blocker zur Stelle (13.). Sekunden später nahm Johannes Bischofberger einen verdeckten Handgelenksschuss vom linken Faceoff-Kreis aus, nun war der Bullen-Schlussmann mit dem Catcher dran. Exakt dreieinhalb Minuten vor Drittelende erhöhten die Gäste auf 2:0: Dennis Robertson zog aus dem linken Rückraum ab, die Scheibe wurde von der Hose von Ali Wukovits abgelenkt, bevor Peter Hochkofler sie direkt vor Sebastian Dahm mit dem Schläger in die Maschen abfälschte (17.). Als Paul Huber eine Befreiung erlief und über links flach zum Gehäuse zog, machte der KAC-Goalie die kurze Ecke zu (19.).

Die Rotjacken starteten mit einer Großchance in den Mittelabschnitt: Thomas Hundertpfund schickte Johannes Bischofberger auf die Reise, der kam halbrechts im Zentrum zum Abschluss, setzte diesen aber knapp an der langen Kreuzecke vorbei (21.). Im Gegenzug erzielten die Salzburger ihren dritten Treffer: Peter Schneider servierte nach Torumrundung von rechts aus mit der Rückhand in den Slot für Thomas Raffl und der Backhander des Bullen-Kapitäns landete in den Maschen (22.). In der 26. Spielminute bediente Matt Fraser Thomas Hundertpfund, der links auf Johannes Bischofberger durchsteckte, sein Wristshot war aber zu zentral angetragen. Anschließend bot sich den Klagenfurtern eine 103 Sekunden andauernde doppelte Überzahl: Peter Hochkofler blockte einen Haudum-Onetimer, ehe Nick Petersen direkt vor Atte Tolvanen bedient wurde, jedoch in Bedrängnis erfolglos blieb (27.). Nachdem abermals Haudum über rechts mit Tempo zum Tor gezogen war, den Schlussmann aber aus kurzer Distanz erneut nicht überwinden konnte, brachte der EC-KAC eine Kombination über Clemens Unterweger und Manuel Ganahl aufs Eis, der Letztgenannte legte ins Zentrum zu Johannes Bischofberger, der sofort den Abschluss suchte, Atte Tolvanen war mit dem Ellenbogen dran. Kurz darauf zog Jesper Jensen Aabo per Onetimer von halbrechts aus ab, dieser Versuch touchierte die Außenstange (jeweils 28.). Auf der Gegenseite suchte Florian Baltram, als wieder „Fünf-gegen-Fünf“ gespielt wurde, den Abschluss aus der Drehung von rechts aus und traf ebenso den Pfosten (32.).

In der 33. Spielminute spielte der Rotjacken-Kapitän vom rechten Flügel in Richtung Salzburger Kasten, Atte Tolvanen ließ prallen, Matt Fraser scheiterte am Rebound aus kurzer Distanz mit der Rückhand. Bei numerischer Überlegenheit bediente Manuel Ganahl an der blauen Linie Clemens Unterweger, dessen Direktschuss Atte Tolvanen entschärfen konnte (37.), Nick Petersen legte von links aus an den Torraum zu Matt Fraser, doch auch er konnte nicht einschieben (38.). Mit Ablauf der Strafzeit kollidierte Petersen in der eigenen Zone unglücklich mit dem Bein von Postma und verlor das Gleichgewicht, das ermöglichte es Schneider, den von der Strafbank kommenden Meyer zum Breakaway auf die Reise zu schicken, der Däne bezwang seinen Landsmann im Tor der Klagenfurter zum insgesamt vierten Mal in dieser Partie (38.). Die Klagenfurter suchten sofort nach einer Antwort, nach Niki Kraus-Schuss von links aus tänzelte der Abpraller am Torraum, doch kein Mitspieler vermochte es, ihn über die Linie zu drücken (39.).

Bereits nach wenigen Sekunden im Schlussabschnitt versuchte es Benjamin Nissner aus äußerst spitzem Winkel und traf die Außenstange (41.), dann erhöhten die Salzburger ihren Vorsprung weiter: Ryan Murphy zog aus dem rechten Rückraum ab, Lucas Thaler lenkte direkt vor Sebastian Dahm ab und die Scheibe rutschte dem Keeper durch die Beine (43.). Knapp zwei Minuten später kamen die Rotjacken endlich zu ihrem ersten Torerfolg: Jan Muršak umkurvte den Kasten, legte mit der Rückhand von hinter der Grundlinie aus an den rechten Faceoff-Kreis für den Direktschuss von Paul Postma und dieser schlug in der kurzen Ecke ein (44.). In der 47. Spielminute hatte Raphael Herburger von links aus das Auge für Lukas Haudum im Zentrum, dieser traf die Scheibe aber nicht richtig. Kurz darauf blieb das Spielgerät im hohen Slot hängen, Steven Strong nahm den Handgelenksschuss, den Atte Tolvanen mit der Schulter parieren und dann im Nachfassen festhalten konnte (48.). Auch die nächste Chance gehörte dem EC-KAC: Niki Kraus suchte nach einem energischen Vorstoß den Abschluss aus dem Slot, dieser wurde geblockt und landete bei Clemens Unterweger, dessen Schlagschuss jedoch vom Bullen-Torhüter entschärft wurde (52.).

Acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nahmen Kirk Furey und David Fischer ihr Timeout und in weiterer Folge Sebastian Dahm vom Eis, wenig später gelang den Klagenfurtern ihr zweiter Treffer: Thomas Hundertpfund knallte den Puck per Direktabnahme aus dem Slot an den Pfosten und Raphael Herburger setzte den Rebound aus spitzem Winkel in die Maschen (53.). Auch anschließend versuchten es die Klagenfurter weiterhin mit dem verwaisten Tor: Haudum scheiterte per Onetimer vom rechten Bullykreis aus am Schoner von Tolvanen, ehe er die Scheibe von rechts aus zur Mitte zu Fraser passte, der ablenkte, den Puck jedoch am Kasten vorbeifliegen sah. Dann bediente Nick Petersen von hinter dem Tor aus erneut Matt Fraser, der von links und aus kurzer Distanz am Catcher von Atte Tolvanen scheiterte (56.). Drei Minuten und 47 Sekunden vor Spielende setzte Benjamin Nissner den Schlusspunkt in Finalspiel sieben, als er von der neutralen Zone aus zum 6:2-Endstand aus Salzburger Sicht ins leere Tor einsendete (57.). Das Klagenfurter Publikum hatte sich schon einige Minuten zuvor mit der Niederlage im letzten Saisonspiel abgefunden und feierte sein Team und dessen famose Saison 2023/24 frenetisch.

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