Oberliga-Nord/Rostocker Piranhas. Der Gegner der ersten beiden Testspiele kam aus der Hauptstadt.

FASS Berlin ist aus der vergangenen Saison als schwer zu spielende Mannschaft in Erinnerung geblieben und zügig begann die Partie am Freitag. Schon nach 20 Sekunden testeten die Hauptstädter die Reaktionsfähigkeit von Andreas Magg im Rostocker Tor. Ziemlich ausgeglichen gestalteten beide Teams die folgenden Minuten im ersten Drittel. In der neunten Minute kam Sebastian Brockelt in die richtige Position vor dem gegnerischen Tor und erzielte das erste Saisontor für die Rostock Piranhas. Ein weiterer Neuzugang im Team saß die ersten Strafminuten ab. In der 15. Minute musste Simon Fetschele auf die Bank.

Druckvoller begannen die Piranhas das zweite Drittel. Bis zur 23. Minute hielten sie den Gegner gut in dessen Drittel fest und Arthur Lemmer erhöhte auf 0:2. Danach waren es aber die Gastgeber, die nun führend am Puck waren. Erneut überwand Sebastian Brockelt in der 31. Minute die gegnerische Abwehr und erhöhte auf 0:3, Valerij Guts traf nur Sekunden später zum 0:4. Fabian Heyter musste in der 33. Minute auf die Strafbank und die Berliner nutzten ihr Überzahlspiel zum 1:4. Alexander Spister stellte in der 37. Minute den Abstand wieder her. In der 39. Minute traf Tomas Kurka zum 1:6. Nur 12 Sekunden vor der Pause nutzten die Akademiker eine Unachtsamkeit in der Rostocker Abwehr und verkürzten auf 2:6.

In den Anfangsminuten des letzten Drittels bestimmten die Piranhas den Spielverlauf und Valerij Guts traf zum 2:7 in der 46. Minute. Allerdings blieben auch etliche Torchancen ungenutzt und man ließ den Gastgebern etwas zu viel Spielraum und so konnten diese in der 51. Minute erneut verkürzen. Das Überzahlspiel ab der 53. Minute verstrich ebenfalls ohne nennenswerten Chancen. Mit Spielstand 3:7 endete die Partie in Berlin.

Vor Beginn des Rückspiels wurde es sehr emotional auf dem Eis in der Rostocker Eishalle. Mit Tobias John und Paul Stratmann wurden die beiden „ dienstältesten „ Piranhas verabschiedet. Nach 12 Saisons mit 508 Spielen und 582 Punkten wird Paul Stratmann das Trikot der Piranhas nicht mehr überstreifen. Tobias John beendet nach 417 Einsätzen in 10 Jahren seine aktive Laufbahn als Spieler und trainiert die Jugendmannschaft des REC. Ergriffen zeigte sich an dieser Stelle auch der Vorstand des REC. Fans und beiden Spielern wurde als Geschenk das Versprechen gegeben, am Ende der Saison ein Abschiedsspiel zu organisieren.

Dann starteten die Teams in das erste Drittel. Die Gäste aus Berlin machten von Anfang an Druck. Die Piranhas hielten gut dagegen und setzten sich im gegnerischen Drittel fest. Vereinzelt gelang den Gästen ein Durchbruch. Das Blatt wendete sich in der 13. Minute als Constantin Koopmann nach einem Bandencheck zum Duschen geschickt wurde. Die Gäste nutzten ihre Überzahl und brachten ihr Team in Führung. Niko Stark im Rostocker Tor wurde nun öfter gefordert, konnte aber einen weiteren Treffer der Gäste in der 18. Minute nicht verhindern. 0:2 stand es vor Beginn der ersten Pause.

Offensichtlich fand Trainer Kenneth Latta in der Kabine die richtigen Worte, denn die Piranhas wirkten jetzt konzentrierter auf dem Eis. Bereits nach 40 Sekunden schoss Andrej Teljukin den Anschlusstreffer. In der 25. Minute lupfte Alexander Spister den Puck gekonnt über die Schulter des Berliner Goalies ins Tor. 70 Sekunden später brachte Michal Bezouska die Rostocker in Führung. Augenblicke später war es erneut Andrej Teljukin der den Spielstand auf 4:2 ( Überzahltor) erhöhte. Die Gäste konnten ihrerseits ein Überzahlspiel ab der neunten Minute nicht nutzen. Tomas Kurka schnappte sich in der 12. Minute den Puck und hämmerte ihn ins Tor. Der Keeper der Gäste hatte keine Chance und es stand 5:2. Die restlichen Minuten des zweiten Drittels zeigten ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings ohne wirkliche Torchancen für beide Teams.

Spielbestimmend aus Rostocker Sicht begann das letzte Drittel. Ein Vorstoß von Michal Bezouska wurde jäh vom Gegner gestoppt. Leider konnte er den Penalty – Schuss nicht erfolgreich im Tor der Gäste landen. Tore konnten die knapp 730 Zuschauer nicht mehr bejubeln. Das Spiel der Teams wurde doch etwas ruppiger und so musste Kevin Piehler vorzeitig zum Duschen, Pascal Kröber und Sebastian Brockelt durften noch einmal auf der Strafbank Platz nehmen. Trotz Unterzahl beschäftigten die Piranhas die Verteidigung der Gäste. Das Spiel endete 5:2.

Auswertend sagte Trainer Kenneth Latta, dass da noch reichlich „ Luft nach oben „ ist und jetzt natürlich das Taktik – Training im Vordergrund steht.

 

eishockey.net / PM Rostocker EC

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