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01.12.2018, 09:36

Rockets verlieren gegen Dinslaken

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dietz-limburg
EG Diez Limburg

Sprachlos. Für viele das Wort des Abends - nach einem Spiel, in dem es beim Neustart unter Interimstrainer Stephan Petry noch nicht zu einem Erfolgserlebnis reichen sollte. Die EG Diez-Limburg verlor das Heimspiel gegen die Kobras aus Dinslaken mit 4:6 (3:3, 1:2, 0:1). Nur einer war alles andere als sprachlos: Stephan Petry. Dafür waren die Gründe für die Niederlage zu offensichtlich.

„So ein Spiel wie heute nach einem Neuanfang gewinnst du nicht, wenn du auf der Strafbank sitzt“, sagte der Trainer. „Nach dem zweiten Drittel habe ich dem Team in der Kabine gesagt: Bleiben wir von der Strafbank weg, gewinnen wir das Spiel noch.“ Doch was sich manche der erfahrenen Akteure danach leisteten, schadete dem Team unübersehbar. Die Rockets kassierten alleine acht Zwei-Minuten-Strafen im letzten Abschnitt, spielten zum Teil minutenlang in doppelter Unterzahl.

„Was mich daran ärgert und irritiert: Es waren nicht die jungen Spieler, denen vielleicht die Routine fehlt in einer solchen Situation. Es waren Spieler, die ihr Leben lang schon Eishockey spielen und damit auch schon Geld verdient haben. Wir müssen in der Lage sein in dieser Liga die Schiedsrichter richtig einzuschätzen und damit umzugehen. Wenn du denkst, dass dich jemand auf dem Kieker hat, dann musst du damit clever umgehen. So wie Dinslaken heute Abend. Die haben auch mal einen kassiert, sind aber dann ruhig geblieben und haben nicht reagiert.“

Dabei hatte der Abend eigentlich erfreulich begonnen: Julian Grund traf in Unterzahl schon früh zur Führung (2.). Auf der Gegenseite hatte Steve Themm bei seinem ersten Spiel über die volle Distanz in der laufenden Saison gleich doppelt Pech: Bei den ersten beiden Toren von Dinslakens Alexander Zaslavski (3.) und Jesse Parker (12., beide in Überzahl) war die Scheibe jeweils abgefälscht. Und als Parker in Minute 15 seinen zweiten Treffer nachlegte, führten die Gäste bereits mit 3:1.

Doch die Rockets kamen schnell zurück: Tobias Schwab in Überzahl (18.) und Mark Corbett (19.) glichen die Partie wieder aus. Früh wurde jedoch schon deutlich: Dieser Abend wird den Rumpfkader der Rockets an die Grenzen bringen. Mit Alexander Engel, Emmanuel Grund, Florian Böhm, Florian Flemming und Daniel Niestroj fehlten dem ohnehin schon zu kleinen Kader gleich fünf Stammspieler und Leistungsträger. Am Ende des Tages spielte auch dieser Fakt den Kobras deutlich in die Karten.

Zudem spielte es Dinslaken einfach auch clever aus, wenngleich man gleich mehrere doppelte Überzahlsituationen nicht nutzen konnte. Aber die brauchte es auch nicht zum Sieg: Pascal Behlau (21.) und Jesse Parker (37.) sorgten für die knappe Führung nach Drittel zwei, weil bei der EGDL nur Tobias Schwab nach sehenswerter Vorlage von Jamie Hill traf (23.). Und im letzten Drittel trafen die Kobras, die fast permanent in Überzahl auf dem Eis standen, ausgerechnet in der einzigen Unterzahlsituation zum 4:6-Endstand (Pascal Behlau, 48.).

„Die Mannschaft hat am Dienstag und am Donnerstag sehr gut im Training gearbeitet, da war der Aufbruch deutlich spürbar“, sagte der Rockets-Trainer. „Die hatten alle Lust und waren heiß. Vielleicht sind auch deshalb eben in der Kabine noch einmal sehr, sehr deutliche Worte gefallen. Den heutigen Abend haben sich alle anders vorgestellt. Jeder sollte sich jetzt an die eigene Nase fassen und sich die Frage stellen, was er dem Team und dem Verein noch geben kann. Ansonsten müssen wir über ernsthafte Konsequenzen sprechen. Mein Glückwunsch geht an Dinslaken zu einem verdienten Sieg. Die haben das clever gespielt, mit vielen Scheiben zum Tor und guter Defensivarbeit. Genau das, was auch wir uns für heute vorgenommen hatten.“

Schiedsrichter: Markus Eberl

Zuschauer: 202

Tore:
1:0 Julian Grund (2.,-1)
1:1 Alexander Zaslavski (3.,+1)
1:2 Jesse Parker (12.,+1)
1:2 Jesse Parker (15.)
2:3 Tobias Schwab (18.,+1)
3:3 Mark Corbett (19.)
3:4 Pascal Behlau (21.)
4:4 Tobias Schwab (23.)
4:5 Jesse Parker (37.)
4:6 Pascal Behlau (48.,-1)

Strafminuten: Diez-Limburg 32, Dinslaken 18

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