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Ζ-Η
(1:0) - (0:0) - (1:2) - (0:1 ОТ)
14.04.2024, 17:30 Uhr

Red Bulls siegen erneut in Klagenfurt

3:2 Serienführung nach 5 Spielen

Þ14 April 2024, 23:55
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redbullsalzburg
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Der EC Red Bull Salzburg sicherte sich im fünften Playoff-Finalspiel der win2day ICE Hockey League gegen den EC-KAC einen 3:2-Sieg nach Verlängerung und hat damit am Dienstag in Salzburg erstmals die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen.

In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel gingen in Klagenfurt die Hausherren im ersten Abschnitt in Führung. Nach dem torlosen zweiten Drittel schafften die Red Bulls im Schlussdrittel den Ausgleich, gerieten aber kurz darauf wieder in Rückstand. Vier Sekunden vor dem vermeintlichen Ende schoss Doppelpacker Thomas Raffl die Salzburger in die Verlängerung, in der Nicolai Meyer in der 67. Minute ins Glück traf. Die Red Bulls führen nun in der Best-of-Seven-Serie mit 3:2 und haben am Dienstag den ersten Matchpuck.

 

Vorsichtiger Beginn auf beiden Seiten, in der 5. Minute hatte der KAC die erste gefährliche Situation vor dem Tor von Atte Tolvanen. Auch die Red Bulls (ohne Peter Schneider, dessen Frau in Salzburg ein Kind erwartet) kamen ebenfalls gut in die Offensivzone. Der KAC war nach vorn aber etwas drückender und ging mit einem Tor von Thomas Hundertpfund auf einen Querpass direkt vors Tor in Führung (10.). Es ging weiter hin und her, mit viel Bewegung, aber lange ohne zwingende Chancen. Paul Huber hatte die Möglichkeit aus dem halbhohen Slot (16.) und Mario Huber traf mit der besten Salzburger Chance beim 3-auf-2-Konter aus spitzem Winkel die Stange (18.). Nach schon schnellen und ausgeglichenen 20 Minuten nahmen die Hausherren den 1:0-Vorsprung mit in die erste Pause.

Im zweiten Durchgang häuften sich die Schüsse. Klagenfurts Lukas Haudum probierte es verdeckt aus kurzer Distanz (22.), danach hatte Drake Rymsha die Möglichkeit bei einem Rebound, die Scheibe lag kurz frei vor Torhüter Sebastian Dahm (23.). Eine Minute später kam Paul Huber nach kurzem Alleingang nicht durch (24.). Die Red Bulls wurden besser und hatten jetzt mehr vom Spiel, aber Atte Tolvanen rettete zunächst gegen die Top-Chance von Matt Fraser, der direkt vor ihm per One-timer abschloss (27.). Es folgte das erste Salzburger Powerplay mit vielen guten Schüssen und Rebounds, auch danach drückten die Red Bulls weiter, kamen aber gegen die eng stehende Abwehr nicht durch. Zwischendurch parierte Atte Tolvanen den Schuss von Lukas Haudum bei einem 2-auf-1-Konter (35.). Die Red Bulls bestimmten auch die Schlussphase, konnten aber auch nach 40 Minuten noch nicht anschreiben.

Salzburg machte weiter. Peter Hochkofler zog aus spitzem Winkel ab (41.). Und dann war die Scheibe endlich drin, Thomas Raffl schoss aus dem rechten Bullykreis, die Scheibe prallte vom Schlittschuh des Goalies ins Tor (42.). Direkt danach scheiterte Klagenfurts Jan Mursak nach Solo an Atte Tolvanen (42.). Johannes Bischofberger traf dann aber aus Halbdistanz ins Kreuzeck und holte die Klagenfurter Führung zurück (47.). Es wurde noch intensiver, auch die Zweikämpfe nahmen an Härte zu. Salzburg setzte alles auf eine Karte, griff pausenlos an. Aber es war eng vor dem Tor und der KAC wartete auf die Kontermöglichkeit und hatte sogar noch ein Überzahlspiel. Als es schon schwer nach dem Ende aussah – Atte Tolvanen war längst vom Eis –, verlängerte Thomas Raffl den harten Querpass von Ryan Murphy ins Schwarze und schoss die Red Bulls 4 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung.

Und dort hatten wieder die Red Bulls den längeren Atem. In der 67. Minute nutzte Nicolai Meyer seine Chance und netzte aus Halbdistanz bei freier Schussbahn zum 3:2-Overtime-Sieg in Klagenfurt ein. Die Red Bulls gewannen damit auch das dritte Spiel der Serie, das in Verlängerung ging, und führen nun mit 3:2 in der Finalserie.

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