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10.04.2019, 12:24

Publikumsliebling verlässt die Wölfe

Verteidiger Dominik Kolb sucht eine neue Herausforderung

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VER Selb
VER Selb

Er wird den Selber Wölfen – ob den Verantwortlichen, als auch den Fans – nicht nur sportlich fehlen. Verteidiger Dominik Kolb, der sich in den letzten Jahren zu einer Art Publikumsliebling avancierte, verlässt aus eigenen Stücken den Wolfsbau und will sich sportlich verändern.

„Nach 3 Jahren will ich es mal wissen, ob ich DEL2-tauglich bin und brenne darauf, neue Erfahrungen zu sammeln!", so der 22jährige zu seinen Beweggründen, den Wölfen adieu zu sagen.

Eigene Fans liebten ihn, Gegenspieler weniger

In den 161 Pflichtspielen, welche er für die Selber Wölfe mit der Rückennummer 28 auflief, gehörte Dominik immer zu einem Aktivposten – in jedem Spiel gab der gebürtige Münchner stets 110%. Hartes, sehr intensives Körperspiel, aggressives Zweikampfverhalten – die Wölfe Fans liebten seine kompromisslose Spielweise, seine Gegenspieler eher weniger. Und wenn sich die Möglichkeit ergab, dann schaltete sich Dominik auch in das Angriffsspiel ein – seine 20 Tore und 52 Vorlagen während seines dreijährigen Gastspieles in Selb verdeutlichen seine offensive Ausrichtung.

Wölfe und Dominik Kolb – beide werden sich gegenseitig vermissen

Dominik Kolb fällt der Abschied aus der Porzellanstadt extrem schwer: „Selb war für mich wie eine zweite Heimat und die Wölfe extrem wichtig für meine weitere Entwicklung. Es ist schon ein komisches Gefühl nun zu gehen, alle waren superfreundlich, ich habe mich sehr wohl gefühlt und werde viele, ob Mitspieler, Fans und auch lieb gewonnene Freunde zurücklassen und vermissen“, so Dominik.

Vermissen wird er besonders seinen Trainer Henry Thom, der nach seiner Aussage nach wie ein Vater für ihn war. Und was wird Dominik noch vermissen?

„Natürlich meine Lieblingspizzeria Mama Leone“, so Kolb grinsend.

Vom Stürmer zum Offensiv-Verteidiger umfunktioniert

Einer, der stets an seine Stärken glaubte, ihn das nötige Vertrauen schenkte und letztendlich dafür sorgte, dass sich Dominik zu dem Spielertyp entwickelte, den er zuletzt in jeder Partie zu 100% abrief, war Wölfe-Coach Henry Thom. Letzterer wird „seinen positiv verrückten Kolbi“ vermissen:

„Ja, schade, dass Dominik geht, er ist uns natürlich sehr ans Herz gewachsen, sowohl als Spieler, als auch als Typ ein Pfundskerl. Dominik hat sich in den letzten Jahren bei uns riesig weiterentwickelt. Er kam als Stürmer, aber wir haben ihn zum Verteidiger, wo er noch wertvoller für uns war, umfunktioniert. Ob im eigenen Drittel – oder auch im Spiel nach vorne – Dominik war überall und wird seinen Weg machen“,
so Thom voll überzeugt.

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