









Jetzt beginnt das Projekt Titelverteidigung in der Central European Hockey League (CEHL) für den EHC Neuwied richtig, jetzt werden alle bislang erreichten Ergebnisse gecancelt, jetzt zählt jedes Spiel.
Die Mannschaft von Jeffrey van Iersel hat in den zurückliegenden Wochen den Atem der punktgleichen Snackpoint Eaters Limburg-Geleen gespürt, sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Nerven bewahrt. Der Lohn ist der erste Platz nach der CEHL-Hauptrunde und damit die perfekte Ausgangslage vor den Play-offs, die am Freitag, 20 Uhr, mit dem Heimspiel gegen die Mechelen Golden Sharks beginnen. „Das Ziel, als Erster in die Play-offs zu gehen, haben wir erreicht, und uns damit den eminent wichtigen Heimvorteil gesichert. Der ist extrem viel wert, aber kein Freibrief“, sagt Manager Carsten Billigmann.
Als Erster sind die Bären in der Best-of-three-Serie gegen den Hauptrundenachten aus Belgien der klare Favorit. „In den Play-offs kann immer alles passieren, und es muss unser Anspruch sein, gegen Mechelen überzeugend zu spielen und ins Halbfinale einzuziehen“, fährt Billigmann fort.
Zwei Siege braucht man, um den Sprung unter die Top-Vier der Saison zu schaffen. Nach dem Freitag-Heimspiel im Icehouse würden die Bären diesen Beförderung am liebsten schon am Sonntag schaffen. Ab 19.30 Uhr spielen sie auswärts. Das Ziel ist ein freier Dienstag ohne ein drittes, entscheidendes Spiel, das um 20 Uhr im Icehouse beginnen würde. „In Mechelen kann es unangenehm sein zu spielen. Davor sind wir gewarnt“, weiß Billigmann. Der knappe 2:1-Sieg Anfang Januar war eine Warnung. Insgesamt ist die EHC-Bilanz gegen die Haie jedoch makellos. Alle fünf Vergleiche in dieser Saison wurden gewonnen, das Gesamttorverhältnis von 35:8 war deutlich. Die personelle Situation sieht so aus, dass Thorben Beeg verletzungsbedingt ausfällt. Unverändert bleibt die Situation bei den Langzeitverletzten Alexander Zaslavski und Lennart Esche.
Die Gäste haben in dieser Saison in 14 Cup- und 21 Liga-Spielen sechs Punkte gesammelt, ein glatter Sieg nach 60 Minuten war den Sharks nicht vergönnt. Dazu fehlten kürzlich in Lüttich nur wenige Sekunden. Bis 18 Sekunden vor Schluss führte das Team von Jean-Paul Poitras mit 4:3, ging durch zwei Gegentreffer aber noch leer aus. Bei den Ergebnissen ist insgesamt ein Aufwärtstrend zu beobachten. Der Schlüsselspieler bei Mechelen ist der Lette Verners Egle (18 Saisontore). Neue Qualität kam mit dem aus Heilbronn nachverpflichteten Kanadier Robbie Fisher hinzu.
Quelle:
EHC Neuwied