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(1:1) - (2:1) - (1:1)
10.10.2021, 14:00 Uhr

Pinguine gehen in Bayern leer aus

Enttäuschende Punkteausbeute am Wochenende

Þ11 Oktober 2021, 14:50
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krefeld-pinguine
Krefeld Pinguine

Es sollte ein richtungsweisendes Wochenende werden. Sechs Punkte forderte Geschäftsführer Sergey Saveljev vor den Spielen gegen Bietigheim und Straubing. Am Ende ist die Punkteausbeute sehr mager und enttäuschend. Gerade einmal einen Punkt konnten die Pinguine erringen und müssen daher am kommenden Wochenende die Augen wieder noch unten richten. In Straubing zeigte die Mannschaft zwar Kampfgeist, in einem eher schwachen Spiel machte Travis St. Denis mit seinem Hattrick jedoch den Unterschied.

Die erste brenzliche Situation wurde ausgerechnet von Lokalmatador Maxi Glässl hervorgerufen. Sein Beinstellen brachte die Pinguine in der 5. Minute zum ersten Mal in Unterzahl. Sergey Belov im Tor, der den verletzten Oleg Shilin im Tor vertrat, zeigte aber, dass er von Beginn an wach war und die wenigen Chancen, die das Penalty-Killing zuließ wurden durch den Russen entschärft.

Grundsätzlich merkte man beiden Mannschaften an, dass sie vorsichtig agieren wollten. Während sich die Tigers bemühten das Spiel zu machen, konzentrierten sich die Pinguine ein schnelles Umschaltspiel zu etablieren und zu kontern. Mit Tomi Karhunen hatte Belov am Sonntagmittag jedoch einen ebenbürtigen Gegner. Auch der Finne strahlte bei den Torchancen der Krefelder Ruhe aus.

Ab der 18. Minute sollte die Serie der beiden Schlussmänner jedoch reißen. Zuerst vergab Jason Akeson noch einen Alleingang, dann kehrte das Scheibenglück den Pinguinen den Rücken. Travis St. Denis zog aus dem Slot nach Vorlage von Taylor Leier ab und schoss den Puck an den Schläger von Philipp Mass. Von dort abgefälscht war der Puck für Belov unhaltbar.

Doch der Frust über das Gegentor war nicht von langer Dauer und die Pinguine hatten die passende Antwort parat. Niklas Lucenius schickte Lucas Lessio über links auf die Reise. Am heranrutschenden Verteidiger vorbei umkurvte er dann noch Karhunen und legte den Puck in das leere Tor zum 1:1 Pausenstand.

Das zweite Drittel begann für die Pinguine mit einer Unkonzentriertheit. Nach einem Reihenwechsel standen plötzlich sechs schwarz-gelbe Feldspieler auf dem Eis. Das Überzahlspiel der Tigers sollte dieses Mal besser funktionieren, zum Leidwesen der Pinguine. Erneut war es St. Denis der einen Puck von hinter dem Tor perfekt aufgelegt bekam und das Spielgerät aus kurzer Distanz in die kurze Stockhand-Ecke von Belov durchquetschte.

Straubing brachte der Führungstreffer mehr Sicherheit und weitere Torchancen. Belov zeigte jedoch, warum man den Schlussmann nach den unglücklichen Auftritten am Anfang der Saison nicht abschreiben sollte. Mehr als einmal zeigte er seine starke Fanghand und hielt die Mannschaft im Spiel.

Sein Einsatz wurde von seinen Vorderleuten mit dem erneuten Ausgleichstreffer belohnt. Mit einem Konter über Alex Blank in der 29. Minute kamen die Seidenstädter in den Angriff. Ein Abpraller später stand Robert Sabolic frei und verwertete den freien Puck perfekt.

Doch den Pinguinen wurde im zweiten Abschnitt ihre Chancenverwertung einmal mehr zum Verhängnis. Gleich zwei hundertprozentige Chancen hatten die Pinguine in insgesamt vier Minuten Überzahl ab der 35. Minute. Gut heraus- jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt. Alexander Bergström ließ die größte Chance liegen, als er einen One-Timer nicht im leeren Tor unterbringen konnte.

So kam es, wie es kommen musste: Mit wenigen Sekunden auf der Uhr landete der Puck wieder auf dem Schläger von St. Denis, der seinen Hattrick mit einem Schuss zwischen die Hosenträger Belovs komplettierte.

Das Spiel war nun wieder komplett in Richtung der Tigers geschwungen und die machten das meiste daraus. Drei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt als Cody Lampl auf das Gehäuse der Krefelder schoss. Dort hatte sich Kapitän Sandro Schönberger positioniert und konnte den Puck, der einen guten Meter am Tor vorbeigeflogen wäre, geschickt an Belov im Tor vorbei abfälschen.

Doch die Gastgeber ließen trotz der Bemühungen der Pinguine in den letzten zehn Minuten nichts mehr anbrennen. Auch nach einer Auszeit und mit sechs Feldspielern kamen die Pinguine nicht mehr entscheidend vor das Tor der Niederbayern und mussten sich letztlich knapp geschlagen geben.

Strafen

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KEV 6 

Tore

1:0 19. St. Denis (Balisy, Leier)
1:1 20. Lessio (Lucenius, Bracco)
2:1 25. St. Denis (PP)(Connolly, Eder)
2:2 29. Sabolic (Blank, Rutkowski)
3:2 40. St. Denis (Brunnhuber, Schopper)
4:2 43. Schönberger (Lampl)
4:3 Sabolic (Lucenius, Bracco)

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