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19.11.2021, 01:00 Uhr

Penguins melden sich eindrucksvoll zurück

6:0 Erfolg bei den Canadiens

Þ19 November 2021, 11:42
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pittsburgh-penguins
Pittsburgh Penguins

Sidney Crosby und die Pittsburgh Penguins haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Am Donnerstag landeten sie einen 6:0-Auswärtssieg im Bell Centre bei den Montreal Canadiens und beendeten damit eine drei Spiele umfassende Niederlagenserie. Der Kapitän erzielte außerdem sein erstes Saisontor.

Dreieinhalb Minuten waren vorüber, als Crosby eine Dreierkombination zur 1:0-Führung abschloss. Bryan Rust und Jake Guentzel hatten ihn mit einer schnellen Passfolge freigespielt, so dass er im Slot nur noch den Schläger hinhalten musste. "Das war ein tolles Zuspiel von Guentz. Das Tor war sperrangelweit offen", kommentierte der Spielführer der Penguins die Aktion, die zu seinem Premierentreffer in der laufenden Spielzeit führte.

Die Canadiens zählen zu den Lieblingsgegnern von Crosby. In Duellen mit dem kanadischen Traditionsklub läuft er regelmäßig zu großer Form auf. 
In seinen 41 Spielen gegen Montreal in der regulären Saison hat er bereits 53 Punkte (20 Tore, 33 Assists) gesammelt.

Danton Heinen im Powerplay und Guentzel legten nach und stellten den Zwischenstand nach dem ersten Drittel auf 3:0. Teddy Blueger und Brock McGinn sorgten im zweiten Abschnitt mit ihrem Toren endgültig für klare Verhältnisse. Mit dem Treffer zum 6:0 elf Sekunden vor dem Schlusssignal machte Blueger seinen Doppelpack perfekt. Penguins-Schlussmann Tristan Jarry sicherte sich mit 24 Paraden seinen ersten Shutout in dieser Saison.

"Ich denke, dass wir wirklich einen hervorragenden Job gemacht haben. 
Wir haben uns gut bewegt, den Gegner unter Druck gesetzt und mit frühen Toren einen klaren Vorsprung herausgespielt", analysierte Crosby.

Der Mannschaftskapitän hatte erst am 30. Oktober im Match gegen die New Jersey Devils (2:4) sein Saisondebüt absolviert, weil er sich am 8. 
September einer Operation am Handgelenk unterziehen musste. Kurz danach fehlte er weitere fünf Spiele wegen Corona. Am Sonntag feierte Crosby gegen die Washington Capitals (1:6) sein Comeback, am Dienstag gelang ihm mit einem Assist gegen die Buffalo Sabres (1:2) sein erster Scorerpunkt in der aktuellen Spielzeit.
"Das war für mich ein komplett neues Szenario, das ich zu bewältigen hatte. Nie zuvor musste ich wegen einer Verletzung so lange pausieren. 
Dann habe ich auch noch das Trainingscamp verpasst und schließlich kam die Sache mit dem Virus hinzu", sagte Crosby. "Es fällt mir schwer, geduldig zu sein. Aber das war in dieser Lage einfach notwendig."

Der Center fühlte sich bei seiner Rückkehr gegen Washington nach eigenen Angaben nicht gut, nachdem er zuvor zehn Tage auf der Covid-Protokollliste gestanden hatte. Im Verlauf der Begegnung mit Buffalo lief es schon besser und gegen Montreal deutete er an, dass er auf dem besten Weg dazu ist, wieder ganz der Alte zu werden.

"Das Tor von Sid gleich zu Anfang hat uns unwahrscheinlich geholfen, vor allem die Art und Weise, wie es zustande gekommen ist. Wir haben auch in der Defensive gut gespielt und zudem viele Sprintduelle auf dem Eis gewonnen", meinte Assistenzcoach Todd Reirden, der beim Spiel gegen die Canadiens seinen Chef Mike Sullivan an der Bande vertrat. Der Trainer war gar nicht erst in den Flieger nach Montreal gestiegen, weil er in Kanada wegen der dortigen Covid-19-Bestimmungen in Quarantäne gemusst hätte.

"Es ist schön, dass wir heute alle in Fahrt gekommen sind", betonte Verteidiger Kris Letang. Ein besonderes Lob zollte er Crosby. "Er hatte keine Vorbereitungsspiele, kein Trainingscamp und wurde gleich nach seiner Rückkehr vom Coronavirus heimgesucht. Mit Covid sitzt man zehn Tage zu Hause rum und kann fast nichts machen. Um danach wieder in Form zu kommen, braucht es einfach seine Zeit. Aber ich bin sicher, dass er in den nächsten Spielen immer besser wird."

Die Penguins wollen das neugewonnene Selbstvertrauen aus dem Auftritt bei den Canadiens nutzen, um auf den verbleibenden Stationen ihres derzeitigen Roadtrips durch Kanada weitere Punkte einzufahren. Nächster Kontrahent sind am Samstag (7 p.m. ET; NHL.tv; So. 1 Uhr MEZ) die Toronto Maple Leafs. Am Sonntag (8:30 p.m.; NHL.tv; Mo. 2:30 Uhr MEZ) steht das Duell bei den Winnipeg Jets auf dem Spielplan.

"Wir müssen hier weiter punkten", gab Crosby das Motto für diese beiden Spiele aus. In Toronto kann auch Trainer Sullivan wieder die Kommandos geben. Dann hat er seine für Kanada geltende Quarantäne-Zeit überstanden.

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