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09.09.2019, 19:56

Over­ti­me-Sieg in Bad Nau­heim

EVL ge­winnt letz­tes Vor­be­rei­tungs­spiel beim DEL2-Kon­tra­hen­ten mit 5:4 nach Ver­län­ge­rung

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EV Landshut
EV Landshut

Jetzt kann´s los gehen! Der EV Landshut scheint für den Start in die neue Saison der DEL2 gut gerüstet zu sein. Beim Ligarivalen EC Bad Nauheim setzten sich die Niederbayern vor 921 Zuschauern, darunter auch zahlreiche mitgereiste EVL-Fans, verdient mit 5:4 nach Verlängerung durch. Allerdings verpassten es die Gäste nach einer 4:1-Führung die Partie vorzeitig zu entscheiden.

Der EVL agierte vom ersten Bully an hellwach, war präsent in den Zweikämpfen, ließ die Scheibe geschickt laufen und setzte mit einem Doppelschlag den ersten Stich. Kapitän Max Forster im Powerplay (10.) und Marco Sedlar nur 24 Sekunden später organisierten die absolut verdiente 2:0-Führung des EVL nach dem ersten Drittel. Ausgerechnet ein Ex-Landshuter sorgte dafür, dass die „roten Teufel“ zu Beginn des zweiten Abschnitts zum Leben erwachte. Andrej Bires, der in der Saison 2011/12 das EVL-Trikot trug, brachte die Wetterauer auf die Anzeigetafel. Doch der EVL kontrollierte weiter das Spiel und stillte mit Max Forsters zweitem Treffer (27.) und dem 1:4 durch Mathieu Pompei (29.) seinen Torhunger.

„Wir haben in Bad Nauheim über weite Strecken wirklich sehr gut gespielt. Nach dem 4:1 haben wir aber etwas zu sehr abgeschaltet und sind zu passiv geworden“, erklärt Kammerer eine Tiefschlafphase des EVL im letzten Abschnitt. Innerhalb von nicht einmal drei Minuten machten die Hausherren aus einem 1:4 dank Toren von Andreas Pauli (50.), erneut Andrej Bires (50.) und Huba Sekesi (52.) ein 4:4, dass auch bis zur Schlusssirene Bestand hatte. In der Verlängerung machten die Dreihelmenstädter aber nochmal ernst und nutzten die Gunst der Stunde. In doppelter Überzahl machte Robbie Czarnik den Sieg für den EVL perfekt.

„Der Sieg ist schon sehr wertvoll für uns. Insgesamt überwiegt an diesem Wochenende eindeutig das Positive. Aber es muss auch noch nicht alles perfekt laufen. In beiden Spielen sind wir nach einer Führung nicht souverän genug aufgetreten. Allerdings muss man auch erstmal in so eine Situation kommen“, analysiert EVL-Trainer Axel Kammerer das letzte Vorbereitungswochenende.

Damit haben die EVL-Cracks ihre letzten drei Testspiele allesamt gewonnen und reisen mit breiter Brust zum DEL2-Start am Freitag (19.30 Uhr/EnergieVerbund-Arena) zu den Dresdner Eislöwen. „Das wird natürlich ein völlig anderes Spiel“, sagt Kammerer, der seiner Mannschaft am Montag erstmal einen Tag freigegeben hat. Am Dienstagvormittag beginnt da die konzentrierte Vorbereitung auf das erste DEL2-Pflichtspiel des EV Landshut seit rund viereinhalb Jahren.

Tore:
0:1 (10.) Forster (Pompei/Ehl) (PP1)
0:2 (11.) Sedlar (Trinkberger/Ostwald)
1:2 (23.) Bires (Fiddler/Pauli),
1:3 (27.) Forster (McFadden/Czarnik)
1:4 (29.) Pompei (Czarnik/McFadden) (PP1)
2:4 (50.) Pauli (Bires/Fiddler)
3:4 (50.) Bires
4:4 (52.) Sekesi (Ratman/Slaton) (PP1)
4:5 (62.) Czarnik (PP2)

Strafminuten: Bad Nauheim: 18, Landshut: 16.

Schiedsrichter: Andreas Koch, Volker Westhaus

Zuschauer: 921.

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