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09.02.2019, 12:28

Nur Frankfurt top

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weisswasser
Lausitzer Füchse
Die Statisik bleibt sich treu. Auch im vierten Vergleich in dieser Saison mit den Löwen aus Frankfurt konnten die Füchse nicht gewinnen. Nach dem 1:5 bleibt die Erkenntnis, dass die Luft da „oben“ recht dünn werden kann. Denn Platz eins trennen von Platz fünf nur sechs Pünktchen. Und wenn man sich für die Play Offs auch noch das Heimrecht sichern will, dann sollten die Füchse wieder punkten. Noch sind sieben Spiele in der Hauptrunde zu spielen und demzufolge 21 Punkte zu vergeben. Da kann noch viel passieren.

Die ersten Minuten in diesem Spiel waren Abtasten pur. Es ging hin und her, ohne dass eine der beiden Mannschaften auch nur ansatzweise gefährlich vor das Tor des Gegners kam. So plätscherte die Partie erst einmal dahin. Frankfurt war in dieser verhalten geführten Anfangsphase die bessere Mannschaft und erarbeitete sich auch die eine oder andere Gelegenheit, aber so richtig torgefährlich wurden auch die Löwen nicht. Die erste aufregende Szene gab es dann in der 9. Minute, als Fabian Dietz für zwei Minuten wegen Hakens auf die Strafbank musste. Aber die Überzahl der Löwen dauerte genau 24 Sekunden, dann traf es Adam Mitchell wegen Beinstellens. Somit ging es vier gegen vier weiter. Und die erste gute Chance im Spiel überhaupt gab es in der 11. Minute für die Löwen. Brett Breitkreuz bediente bei einer zwei-auf-eins Situation den mitgelaufenen Matthew Pistilli, aber der verpasste die Scheibe knapp. Und gerade als die Strafzeit von Mitchell abgelaufen war, schlugen die Füchse zu. Jordan George bekam die Scheibe im Drittel der Frankfurter von Anders Eriksson zugespielt und der nutzte den freien Raum, wurde nicht angegriffen und schoss kurzentschlossen ins lange Eck. Bis dahin hatten die Löwen deutlich die Hoheit im Revier und ließen die Füchse kaum zu erfolgversprechenden Angriffen kommen. Die Gäste wurden nun aber deutlich besser und angriffsorientierter. Owens versuchte sich in der 13. Minute mit einem Schuss und der Frankfurter Goalie, Ilya Andryukhov, konnte nur prallen lassen, aber da war kein Fuchs für den Rebound mitgelaufen. In der 14.Minute mussten dann Feodor Boiarchinov und Eduard Lewandowski für je zwei Minuten aufs Sünderbänkchen, weil sie sich im Boxen, statt im Eishockeyspielen versuchten. Aber bei vier gegen vier neutralisierten sich beide Teams weitestgehend und so gab es auch kaum Chancen. Die nächste gute Möglichkeit hatten wieder die Hausherren durch einen Schuss von Kevin Maginot, der aber noch abgefälscht wurde (16.). In der 17. Minute hatte der slowakische Neuzugang David Skokar mit einem Rückhandschuss eine gute Möglichkeit, aber Maximilian Franzreb schob mit einem Blitzreflex seinen Schoner vor die Hartgummischeibe. In der 19. Minute gab es erneut eine gute Möglichkeit für die Gastgeber, als Adam Mitchell über rechts ins Drittel der Füchse lief und mustergültig aufEduard Lewandowski ablegte, der aber die Scheibe nicht kontrollieren konnte. Da saß Feodor Boiarchinov wegen Beinstellens auf der Strafbank. Und Frankfurt machte weiter Druck. Aber die Drittelsirene verhinderte (vorerst) einen Treffer der Löwen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts probierten es die Löwen zwar zwei drei Mal mit einem Torschuss, scheiterten aber entweder am bis dahin glänzend haltenden Franzreb oder der vielbeinigen Füchse-Defensive. Es dauerte gut zwei Minuten, bis Maginot gleich vier Mal den Versuch unternahm, ein Tor zu erzielen. Dann brachte Jeff Hayes mit einem Fehlpass im eigenen Drittel Mike Fischer in eine gute Position, aber der scheiterte frei vor dem Tor an Maxi Franzreb. Erst nach gut dreieinhalb Minuten kamen die Füchse das erste Mal ins Drittel der Löwen, aber der Angriff verpuffte schnell. In der 25. Minute hatte Jeff Hayes per Konter eine gute Chance, scheiterte aber erneut am Frankfurter Keeper. Die nächste Möglichkeit gab es in Minute 27 wieder für die Heimischen. Skokan prüfte Franzreb, der stark reagierte. Zwei Minuten später war es wieder Jeff Hayes, der allein auf das Frankfurter Tor zu lief, aber doch an Andryukhov scheiterte. Den Rebound versuchte Fabian Dietz zu verwerten. Dochwieder war der Frankfurter Goalie mit einem Big Safe zu Stelle. Der anschließende Videobeweis zeigte, dass der Puck genau auf der Torlinie liegen blieb. Aber Frankfurt war jetzt die deutlich bessere Mannschaft und kam dann in der 31. Minute auch zum verdienten Ausgleich. Mick Köhler war der Torschütze. Zuvor gab es noch Chancen für Frankfurt durch Kerälä und Brett Breitkreuz (30./31.). Nur eine knappe Zeigerumdrehung nach dem 1:1 zischte ein Distanzschuss von Daniel Spang um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Und nach 33 Minuten lag der Puck schon wieder im Franzreb-Tor. Weil ihn Maximilian Eisenmenger mit sehr hohem Stock aus der Luft dort hinein beförderte, erkannten die Referees diesen Treffer nicht an. Allerdings waren die Hessen nun die deutlich dominierende Mannschaft, die schnell, direkt und mit viel Zug zum Tor agierte. Und sie holten sich den Lohn ab. Ein Rückpass von Neuzugang David Skokan schien über die Blaue Linie zu rutschen, was unsere Jungs etwas passiv werden ließ. Tim Schüle hielt das Spielgerät im Drittel, zog einfach mal ab und traf – weil Adam Mitchell, direkt vor Franzi platziert, unserem Hüter die Sicht nahm. Den letzten Aufreger im Mittelabschnitt gab es, als Dan Spang unseren Fabian Dietz per Crosscheck im Gesicht erwischte. Der Übeltäter musste für zwei plus zehn Strafminuten auf das Sünderbänkchen. Dietz konnte zum Glück weitermachen.
Die letzten 20 Minuten sahen zunächst engagierte Füchse, die auf den Ausgleich drängten. Viel klare Möglichkeiten aber ließen die Gastgeber nicht zu. Die beste Gelegenheit hatte Philip Kuschel, der, von Jordan George schön freigespielt, über die Querlatte hämmerte (44.). Nach 48 Minuten musste Steve Saviano wegen Behinderung für zwei Minuten pausieren. Und da nahm das Unheil seinen Lauf. Wieder war es Tim Schüle, der aus unmöglich großer Entfernung die Scheibe im linken Winkel über der Stockhand von Maximilian Franzreb platzierte. Dieser Schüle schießt nun wahrlich nicht scharf, aber offenbar mächtig genau. Ganze 63 Sekunden später war das Match entschieden. Maximilian Eisenmenger stiefelte schräg in unser Drittel, zog aus acht Metern ab und traf ins lange Eck. Das verhagelte unserem Maximilian Adam derart die Laune, dass er sich für ein bissel Haue mit Dominik Meisinger entschied. Nach dem „gewonnenen“ Zweikampf (so sah es zumindest der Kommentator bei Sprade.TV) hatte Frankfurt nicht nur hier am Ende ein paar Vorteile. Es gab für Meisinger 14 und für Adam 16 Strafminuten – und damit einmal mehr Powerplay für die Löwen. Wer den Begriff „Direktkombination“ bisher nicht kannte, der bekam ihn nun zelebriert! Wie am Schnürchen lief das Spielgerät stets direkt über vier Stationen, bis Matt Pistilli schräg am langen Pfosten per Onetimer einlochte. Sicher war das 5:1 etwas zu hoch, aber die Hessen waren einfach entschlossener und wurden – je länger die Partie dauerte – immer besser. Nach dem fünften Gegentor war der Arbeitstag für „Franzi“ beendet. Konstantin Kessler rückte zwischen die Pfosten und hatte noch reichlich Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Jetzt nämlich waren die Hausherren dem sechsten Treffer näher (u.a. Maxi Eisenmenger an den Pfosten – 56.), als die Füchse dem zweiten. Schlussendlich blieben die drei Punkte verdient in der Mainmetropole. Und die Lausitzer Füchse sind im Kampf um das Heimrecht für die Playoffs etwas mehr in Zugzwang geraten.
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