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(1:1) - (4:1) - (1:1)
03.12.2021, 20:00 Uhr

Nichts zu holen für die Gladiators

Schweinfurt war einfach zu stark

Þ04 Dezember 2021, 20:20
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Erding Gladiators
Erding Gladiators

Wie geprügelte Hunde schlichen die Erding Gladiators am Freitagabend in ihre Kabine im Schweinfurter Eisstadion. Gerade hatten sie das Gastspiel bei den Mighty Dogs 3:6 (1:1, 1:4, 1:1) verloren und sind damit erst einmal aus den Playoff-Rängen herausgefallen.

Erdings Trainer Thomas Vogl war vor der Partie sehr zuversichtlich gewesen. „Wir können endlich wieder mit drei kompletten Reihen antreten“, hatte er angekündigt. Doch klappte es nicht ganz, denn nur 14 Feldspieler machten sich auf den Weg nach Schweinfurt. Nach ihrem coronabedingten Aussetzen waren Marko Babic, Basti Cramer und Rudi Lorenz wieder dabei. Außerdem mischte Alex Gantschnig nach abgelaufener Sperre wieder mit, Roni Rukajärvi hatte seine Grippe überstanden, und der 19-jährige Neuzugang Tim Gabriel gab seinen Einstand. Auf der anderen Seite fehlten aber der verletzte Florian Zimmermann, die erkrankten Lukas Krämmer und Wassilij Guft-Sokolov, der beruflich verhinderte Lars Bernhardt und der privat verhinderte Michael Trox. Zudem stand keiner der U 20-Spieler zur Verfügung.

Und es hätte gar nicht schlechter beginnen können für die Gladiators, denn bereits nach 21 Sekunden lag der Puck im Tor von Keeper Thomas Mende – Dylan Hood hatte für die Mighty Dogs getroffen. Nun ergriffen die Gladiators die Initiative, hatten bei dicken Möglichkeiten von Timo Borrmann, Daniel Krzizok und Sebastian Busch den Ausgleich auf dem Schläger, konnten Schweinfurts Torwart Benedict Rossberg aber nicht überwinden. In der 12. Minuten klappte es aber dann doch: In Überzahl setzte Krzizok den Puck aus kurzer Distanz zum 1:1 ins Netz. Der Rest des Drittels gehörte dann wieder den Mighty Dogs, die in der 17. Minute bei einem Powerplay schon den Torschrei auf den Lippen hatten, aber Mende wehrte mit einer unglaublichen Parade den Puck ab.

Wie schon im ersten Drittel verschliefen die Gladiators auch den Beginn des Mitteldrittels, lagen nach knapp drei Minuten nach Toren von Christian Masel sowie Joshua Bourne 1:3 hinten, und Nils Melchior legte sogar noch das 4:1 nach (26.). Bei allen Gegentreffern war das Defensivverhalten der Vogl-Truppe haarsträubend, ein ums andere Mal standen zwei Schweinfurter allein vor Keeper Mende. Und als Borrmann schließlich auf 2:4 verkürzte (28.), dauerte es gerade einmal 47 Sekunden, da stellte Jons Manger – freistehend vor Mende – den alten Abstand wieder her. Erdings Coach erlöste seinen Torwart, den wahrlich keine Schuld traf, und schickte Christoph Schedlbauer zwischen die Pfosten.

Im Schlussdrittel versuchte Trainer Vogl noch einmal alles und stellte die Reihen um. Die Gladiators warfen nun alles nach vorne, wurden aber kalt erwischt mit dem 6:2 für die Mighty Dogs durch Hood (47.). Erik Modlmayr verkürzte zwar postwendend – nur 66 Sekunden später – auf 3:6, aber die Schweinfurter ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und spielten die Partie souverän zu Ende.

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