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Neuer Angreifer für die Saale Bulls

Michael Fomin kommt mit der Erfahrung von 31 DEL2-Spielen

Þ24 Juli 2021, 13:41
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Es war der 16. Dezember 2020. Der Spielplan sah einen freien Tag für die Saale Bulls vor – nicht jedoch für Kai Schmitz, der an jenem Tag zwar nicht aktiv auf dem Eis stand, in seiner Funktion als Sportlicher Leiter allerdings den nächsten Transfer für die kommende Spielzeit vorbereitete. „Ich wollte ihn schon vor einem Jahr haben“ so Schmitz über Michael Fomin vom Krefelder EV 81, der an jenem Abend besonders nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Beim 6:4-Heimerfolg der Rheinländer gegen den Herner EV legte der 22-jährige Angreifer einen Treffer auf und steuerte selbst einen Hattrick gegen das Team vom Gysenberg bei. „Und als das passiert ist habe ich zehn Minuten später zum Hörer gegriffen, seinen Agenten angerufen und ihm da noch einmal ein Angebot gemacht“, so Schmitz.

Nun ist die Tinte unter dem Vertrag trocken, der in Moers geborene Fomin läuft in der kommenden Saison nicht mehr gegen, sondern für die Saale Bulls auf – nicht nur zur Freude von Verteidiger Schmitz: „Es war immer mega unangenehm gegen ihn zu spielen. Der marschiert 60 Minuten, kann richtig gut Hockey spielen. Er ist jung, fit und geht dahin, wo es wehtut.“

Das Einmaleins des Kufensportes erlernte Fomin beim KEV und sammelte bereits mit 15 Jahren internationale Erfahrungen, als er 2013/14 für eine Spielzeit für das U16-Team von SaiPa in Finnland auflief. Nach seiner Rückkehr war die Deutsche Eishockey-Liga (DNL) mit Krefeld und Düsseldorf die neue sportliche Heimat des Linksschützen, der schließlich 2018/19 für die Duisburger Füchse in der Oberliga debütierte und in seiner Premierensaison im Seniorenbereich starke 25 Punkte (zwölf Tore) in 53 Partien für sich verbuchen konnte. Werte, die auch die Zweitligisten Landshut und Ravensburg beeindruckten, den jungen Angreifer im Folgejahr in insgesamt 31 Einsätzen die Chance boten, sich auch in der DEL2 (ein Tor, zwei Vorlagen) zu präsentieren. Die Saison 2019/20 beendete Fomin beim Deggendorfer SC (zwölf Spiele, vier Tore), ehe es ihn zur vergangenen Spielzeit wieder in die Heimat zog, er für das Krefelder Oberliga-Team in 42 Partien 16-mal einnetzte und in Summe 37 Punkte sammeln konnte. 

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