









Der ERC Ingolstadt hat das Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:1 gewonnen. Für die Panther, die sich von einem Rückstand nicht schocken ließen, war es der vierte Sieg im vierten Saisonduell mit den Franken. Durch den Erfolg haben die Panther die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende sicher.
Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel stand es 1:1. Die Gäste gingen durch Cole Meier im Powerplay in Führung (17.). Der Treffer hatte sich in einer Nürnberger Drangphase bereits angedeutet. Doch die Blau-Weißen antworteten durch Daniel Pietta noch vor der Pause. Er nahm einen Pass von Peter Spornberger auf und ließ Ice Tigers-Goalie Evan Fitzpatrick abgezockt aussteigen (20.).
Im Mittelabschnitt wurden die Panther aktiver und erspielten sich ein Übergewicht, aus dem sie auch Profit schlugen. Daniel Schmölz brachte den ERC im Powerplay erstmals im Spiel in Führung. Ansonsten hatten sie die Franken weitgehend im Griff und ließen nur vier Abschlüsse auf den Kasten von Keeper Devin Williams zu.
Myles Powell erhöhte in der 44. Minute auf 3:1, doch vom Zwei-Tore-Rückstand ließen sich die Gäste nicht entmutigen und rannten nun nochmal an. Die große Chance zum Anschluss vergaben sie allerdings, als der Puck über das weit offene Tor gejagt wurde. Der ERC hingegen lauerte nun auf Konter, um für die Entscheidung zu sorgen. Mit Ablauf eines Ingolstädter Powerplays machte Leon Hüttl das 4:1 und damit den Deckel drauf (57.).
Panther-Coach Mark French: „Im ersten Drittel haben wir nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben. Umso wichtiger war der Ausgleich kurz vor der Pause. Das war die Grundlage dafür, adss wir in den folgenden 40 Minuten deutlich besser waren. Dennoch müssen wir uns weiter verbessern, um am Mittwoch in Wolfsburg den nächsten Schritt zu machen."
ERC-Verteidiger Leon Hüttl: "Wir haben die Tore zum richigen Zeitpunkt gemacht und ab dem zweiten Drittel auch nicht mehr allzu viel zugelassen."
Quelle:
ERC Ingolstadt