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08.12.2021, 02:00 Uhr

Minikrise der Hurricanes beendet

Carolina gewinnt bei den Winnipeg Jets

Þ09 Dezember 2021, 08:09
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Carolina-Hurricanes

Die Carolina Hurricanes haben ihre Durststrecke offensichtlich hinter sich gelassen. Nachdem sie zwischenzeitlich drei Spiele in Folge verloren hatten, folgte nach dem 6:2 gegen die Buffalo Sabres nun am Dienstag mit dem 4:2 gegen die Winnipeg Jets der zweite Triumph hintereinander. "Es ist großartig", freute sich der Verteidiger Jaccob Slavin. "Wir hatten in den letzten Wochen nicht die beste Serie, also wollten wir diesmal richtig gut beginnen."

Dies gelang den Hurricanes mit Bravour. Gerade einmal 30 Sekunden waren gespielt, als Slavin mit einem Schuss von der blauen Linie aus für den Führungstreffer zum 1:0 sorgte. "Es ist super, in Führung zu gehen. Wir müssen einfach gut in die Spiele finden. Das ist etwas, womit wir manchmal unsere Probleme hatten. Wenn wir die Spiele so beginnen, führt das zum Erfolg", freute sich der Torschütze, der mit 29:51 Minuten Eiszeit einen neuen Karrierebestwert aufstellte.

Auch Rod Brind'Amour, der Trainer von Carolina, lobte den guten Spielbeginn seiner Mannschaft: "Es ist immer gut, gleich mit dem ersten Shift zu treffen. Ich würde sagen, dass war ein großartiger erster Shift, wir trafen den Pfosten und haben so ziemlich alles getan, was man tun kann, um ein Spiel gut zu beginnen. Es ist schön, in Führung zu gehen. Wir gaben den Ton an. Es ist immer einfacher, wenn man gleich vorne liegt."

Auch im zweiten Drittel erwischten die Hurricanes einen guten Start. In der 22. Spielminute traf Sebastian Aho nach einer Vorarbeit von Nino Niederreiter zum 2:0. Aho hatte den Angriff hinter dem eigenen Tor stehend selbst eingeleitet und schlussendlich per Abstauber vollendet. 
Obwohl die Hurricanes über das gesamte Spiel mit 34:18 Torschüssen die dominante Mannschaft waren, mussten sie noch im zweiten Spielabschnitt den Ausgleich hinnehmen.

Nikolaj Ehlers gelang in der 23. Spielminute der Anschlusstreffer zum 1:2, ehe Pierre-Luc Dubois in der 37. Minute im Powerplay für den Gleichstand sorgte. Dabei sind die Hurricanes in Unterzahl grundsätzlich schwer zu überwinden. Die Penalty-Kill-Quote von 87,0 Prozent ist die drittbeste der Liga. Allerdings ließen sich die Hurricanes von dem zwischenzeitlichen Rückstand nicht aufhalten.

Die Special Teams waren sehr effektiv und sorgten mit einem Doppelpack für den Heimsieg. Nach einer erneuten Vorlage von dem Schweizer Niederreiter, traf Martin Necas 20 Sekunden vor der zweiten Drittelpause im Powerplay zum 3:2. "Durch diesen Treffer fanden wir zurück zu unserem Spiel. Man hat gespürt, dass die Jungs hungrig darauf waren", freute sich Aho. In der 44. Spielminute war es Vincent Trocheck, der ebenfalls in Überzahl traf. Beachtlich: Zwei der drei Powerplays der Hurricanes wurden mit einem Treffer belohnt. Zudem überstand Carolina im dritten Spielabschnitt schadlos ein fünfminütiges Unterzahlspiel und ließ dabei lediglich zwei Torschüsse zu.

"Das hätte wirklich entscheidend sein können", weiß Trainer Brind'Amour. "Wer weiß, was passiert wäre, wenn der Gegner noch einmal in Schwung gekommen wäre? Aber wir haben nichts hergeschenkt. Das war heute ein Schlüssel zum Erfolg." Auch Slavin lobte das Unterzahlspiel seiner Mannschaft: "Penalty Kill ist etwas, worauf wir als Gruppe stolz sind. Du hast einen Job zu erledigen und jeder war heute Abend bereit für diese Aufgabe. Dieser fünfminütige Kill war einfach riesig."

Insgesamt scheinen mehrere Spieler von Carolina nach der zwischenzeitlichen Durststrecke ihr Selbstverständnis wiedergefunden zu haben. Niederreiter gelangen nun zum zweiten Mal in Folge zwei Scorer-Punkte. Beim vorherigen Spiel gegen die Sabres hatte er ein Tor und einen Assist verbucht. Für Aho, der diesmal auf ein Tor und einen Assist kam, war dies sogar das dritte Spiel in Folge mit mehr als einem Scorer-Punkt.

Der Auswärtssieg war für die Hurricanes der perfekte Start in einen länger andauernden Road Trip. Donnerstag steht das nächste Auswärtsspiel bei den Calgary Flames (9:00 p.m. E.T.; NHL.tv; Fr. 3 Uhr MEZ) an. Daraufhin folgen die Spiele bei den Edmonton Oilers, den Vancouver Canucks und Minnesota Wild.

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