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Meier unterstreicht Wert für die Sharks

5:2 Sieg für San Jose gegen die Devils

Þ02 Dezember 2021, 08:31
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San Jose Sharks

Der Dienstag war für die San Jose Sharks im Ganzen, und für den Schweizer Timo Meier im Speziellen, ein sehr erfreulicher Tag. Nicht nur, dass die Sharks ihr Auswärtsspiel bei den New Jersey Devils mit 5:2 für sich entscheiden konnten, gerade Meier zeigte dabei mit zwei Toren erneut seine große Bedeutung für die Mannschaft. Dessen Landsleute Stürmer und Kapitän Nico Hischier (ein Assist) und Verteidiger Jonas Siegenthaler auf der Gegenseite hatten hingegen im Prudential Center von Newark das Nachsehen. Dort reihte sich auch deren Mannschaftskollege Jack Hughes ein, der gerade von einer Verletzungspause von 17 Begegnungen auf das Eis zurückkehrte und weitgehend wirkungslos blieb. Meier stahl ihnen allen die Show.

"Meier war das ganze Jahr über einer unserer besten Spieler und auch heute Abend wieder", fiel das Lob von Sharks-Trainer Bob Boughner entsprechend groß aus. "Ich mag all die kleinen Dinge, die er in dieser Saison macht. Eine Sache, über die wir gesprochen haben, ist das Spiel über die komplette Eisfläche, und das hat sich deutlich verbessert. Er hat einen wirklich guten Job gemacht, ein Detailspieler zu sein."

Neben den beiden Erfolgserlebnissen von Meier, gefielen bei San Jose (12-9-1) in erster Linie Noah Gregor, der ein Tor und einen Assist beisteuerte und Torhüter James Reimer, der sich mit 32 Saves auszeichnen konnte. Am Ende stand der zweite doppelte Punktgewinn in Serie für die Gäste, was den den Sharks weiteren Auftrieb für den laufenden, insgesamt fünf Spiele umfassenden Roadtrip geben sollte.

"Es war heute insgesamt ein gutes Spiel von uns", befand Boughner in der Analyse. "Ich denke, dass unser kompletter Kader diesmal einige Leistungen auf das Eis bringen konnte, mit denen wir alle sehr zufrieden sein können. Und uns gelangen heute einige wichtige Tore, die auch genau zum richtigen Zeitpunkt fielen."

Insbesondere der Beginn des Aufeinandertreffens mit den gastgebenden Devils dürfte Boughner gefallen haben. Bis zur 32. Spielminute hatte sich San Jose eine komfortable 4:0-Führung herausgeschossen, die in der zweiten Spielhälfte nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. 

Noah Gregor erzielte durch einen abgefälschten Schuss aus dem Slot seinen ersten Saisontreffer zur 1:0-Führung für die Sharks bereits nach 4:26 Minuten. Jacob Middleton zeichnete mit einem Handgelenkschuss für das erste von insgesamt drei Toren der Sharks im zweiten Drittel zur 2:0-Führung (25.) verantwortlich. 

Meier erhöhte in der 31. Minute mit einem Powerplay-Treffer auf 3:0, bevor Erik Karlsson die Führung 41 Sekunden später mit seinem vierten Saisontreffer sogar auf 4:0 ausbauen konnte.

Die Sharks konnten es dadurch gut verkraften, dass Routinier Tomas Tatar (50.) und Jesper Bratt (53.) die Hausherren im finalen Spielabschnitt noch einmal näher heranbrachten. Das Ärgerlichste aus Sicht der Gäste war daran, dass Tatars Tor zum 1:4 Reimers gegentorlose Zeit zwischen den Pfosten nach 128:03 Minuten beendete. Dies war die längste Shutout-Phase eines Sharks-Torwarts seit Martin Jones es zwischen dem 7. und dem 16. Oktober 2015 auf 174:33 Minuten ohne Gegentreffer brachte. 

Wirkliche Spannung kam in der Endphase der Begegnung trotz allem nicht mehr auf, auch weil Meier mit seinem zweiten Treffer des Tages, dem elften in dieser Spielzeit, gut drei Minuten vor Spielende für die endgültige Entscheidung und zugleich den Endstand sorgte. Meier fehlt damit nur noch ein Tor für das Erreichen der Marke von 100 NHL-Treffern in seiner Karriere (334 Spiele).

"Sie haben im dritten Drittel noch einmal eine Drangphase gehabt, aber alles in allem sind das zwei gute Auswärtssiege für uns gewesen, um diesen Roadtrip zu beginnen", lautete das zufriedene Zwischenfazit von Verteidiger Middleton.

Weiteren Grund zur Zuversicht lieferte den Sharks die Tatsache, dass Stürmer Lane Pederson rechtzeitig zum Duell mit den Devils in das Team zurückkehrte, nachdem er zuvor acht Spiele, fünf davon aufgrund einer Verletzung an der unteren Körperhälfte, ausgefallen war. Er brachte es bei seinem Comeback auf elf Minuten Eiszeit. 

Die nächste Möglichkeit zu punkten, die bietet sich Meier und seinen Sharks am Donnerstag (7:30 p.m. ET; NHL.TV; Fr. 1.30 Uhr MEZ), wenn sie den strauchelnden New York Islanders in ihrer nagelneuen UBS Arena einen Besuch abstatten. Vielleicht darf sich Meier dort schon über seinen einhundertsten Treffer in der Liga freuen?
 

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