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Löwen können Huskies nicht knacken

Þ09 Dezember 2019, 00:28
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EC Bad Tölz
EC Bad Tölz

Die Kassel Huskies haben am Sonntagabend erneut bewiesen, warum sie in der DEL2-Tabelle über allen anderen Teams stehen. Das Team von Tim Kehler erledigte seine Aufgaben hervorragend und ließ den Löwen nur wenig Hoffnung auf Punkte. Der 6:3-Sieg der Hessen war der zwölfte Heimsieg im dreizehnten Auftritt.

Dabei sah der Start in die Partie aus Tölzer Sicht vielversprechend aus. “Ich war sehr zufrieden im ersten Drittel, wir haben die besseren Chancen gehabt”, so Kevin Gaudet. Im Tor der Huskies wusste allerdings Gerry Kuhn zu überzeugen. Der Goalie entschärfte mehrfach stark gegen die Löwen-Anläufe. Mit einem der ersten Kasseler Schüsse der Partie traf in Minute acht dann Austin Carroll zum zu diesem Zeitpunkt glücklichen 1:0.

Die Gastgeber verdienten sich die Führung mit zunehmender Spielzeit allerdings fraglos. In einem wilden Mitteldrittel mit insgesamt sieben Toren offenbarten sich Schwächen in der Defensivabteilung beider Teams. In Minute 23 fielen gar drei Tore. Zwei davon auf Huskies-Seite, für die Löwen traf Tyler McNeely mit einer Willensleistung. Als Richie Mueller im Powerplay auf 4:1 stellte, schien die Aufgabe nahezu unlösbar für die Gäste. “Die ersten fünf Minuten im zweiten Drittel haben uns gekillt”, so Gaudet. Topscorer Marco Pfleger brachte die Buam mit zwei Treffern erneut in Schlagdistanz, doch nach Strafen gegen MacKenzie und French war es erneut Mueller, der per Direktschuss auf 5:3 stellte. Schwierig zu erahnen, was passiert wäre, hätte Christoph Kiefersauer die Scheibe acht Sekunden vor der Pausensirene nur wenige Zentimeter vor dem Tor an Kuhn vorbeigebracht.

So gingen die Löwen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in das Schlussdrittel. “Es war hart für uns, wir haben alles versucht”, so Gaudet. Doch die Huskies spielten die Führung gekonnt herunter. Alex Karachuns Treffer platzierte den Deckel auf die Partie, auch weil das vermeintliche 4:6 für die Löwen wenig später nicht anerkannt wurde, da das Schiedsrichtergespann den Puck fälschlicherweise unter dem Körper Kuhns vermutete und das Spiel vorzeitig unterbrach.

“Die Huskies haben ihre Aufgabe gemacht, es ist wirklich eine Maschine, die beste Mannschaft der Liga im Moment. Um so eine Mannschaft zu schlagen, musst du perfekt Eishockey spielen”, so das Fazit Gaudets. Die perfekte Leistung der Löwen blieb aus, dennoch war trotz der vierten Niederlage in Serie ein Aufwärtstrend erkennbar.

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