









Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VSV reisten die Steinbach Black Wings am Freitag zum nächsten wichtigen Duell nach Wien. Thomas Höneckl kehrte nach überstandener Verletzung in das Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurück, im Tor stand jedoch wie gewohnt Rasmus Tirronen, der sein Team aufs Eis führte. Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und setzte sich früh im Defensivdrittel der Linzer fest.
Simon Burque versuchte es mit einem Schuss von der blauen Linie, den Shawn St-Amant jedoch abblocken konnte. Kurz darauf sorgte erneut ein Capitals-Verteidiger für Gefahr: Der Ex-Linzer Lorenz Lindner zog von der rechten Seite ab, verfehlte das Tor aber um wenige Zentimeter. Die Stahlstädter hatten in der Anfangsphase Probleme, sich zu befreien und selbst offensive Akzente zu setzen. Benjamin Lanzinger probierte es wenig später auf das kurze Eck, doch Tirronen machte sicher zu. Für die Oberösterreicher verbuchte Sean Collins den ersten Torschuss. Sein Abschluss geriet allerdings zu zentral und landete problemlos im Fanghandschuh von Evan Cowley. In der Folge fanden die Gäste besser ins Spiel. Shawn St-Amant kam aus dem Slot zur nächsten guten Möglichkeit, doch Cowley war erneut zur Stelle. Die Wiener wurden anschließend durch Carter Souch gefährlich, der sich im Zusammenspiel mit Zane Franklin bis zu Tirronen durchkombinierte. Der Linzer Schlussmann blieb geduldig, machte das lange Eck zu und vereitelte so den möglichen Führungstreffer der Capitals. Bei dieser Aktion kassierte Ken Ograjensek jedoch die erste Strafe des Abends, was den Wienern ihr erstes Powerplay einbrachte. Die Oberösterreicher überzeugten in Unterzahl, befreiten sich mehrmals stark und ließen den Hausherren kaum klare Abschlüsse zu. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter das Kommando. Graham Knott legte mit guter Übersicht für Ograjensek auf, dessen Direktabschluss jedoch erneut zu zentral ausfiel und Cowley nicht vor Probleme stellte. Nun erhöhten die Linzer deutlich den Druck und feuerten einen Abschluss nach dem anderen auf das Wiener Tor ab. Brian Lebler suchte nach einem gewonnenen Face-off das kurze Eck, traf aber direkt auf Cowley. Wenig später durften die mitgereisten Fans dennoch jubeln: Shawn St-Amant eroberte die Scheibe und legte im letzten Moment quer auf Graham Knott, der zum 1:0 ins leere Tor einschob (12. Minute). Damit war es das erste Mal seit November, dass die Oberösterreicher auswärts den ersten Treffer erzielten. Es dauerte nicht lange, bis die Linzer nachlegten. Emilio Romig behauptete auf der linken Seite stark die Scheibe und fand in der Mitte Sean Collins, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drückte (13. Minute).Die Oberösterreicher waren nun so richtig in Fahrt und ließen die Scheibe gut laufen. Lebler kam mit der Backhand zu einer aussichtsreichen Möglichkeit auf den dritten Treffer, doch Cowley blieb dieses Mal der Sieger und verhinderte den Ausbau der Führung. In der Defensive wurde es danach brenzlig: Kristler verlor die Scheibe im Aufbau, sodass Leon Wallner allein auf Tirronen zulief. Würschl setzte stark nach, machte den Passweg zu und zwang den Angreifer selbst abzuschließen. Tirronen reagierte überragend und verhinderte das Gegentor. Mit einer 2:0 Führung für die Linzer ging es in die erste Pause.
Quelle:
EHC Black Wings Linz