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17.02.2019, 14:37

Leon Draisaitl gibt die Hoffnung nicht auf

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Edmonton Oilers
Edmonton Oilers

Es ist bislang sportlich eine schwierige Saison für Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers. Trotz sehr großer Ambitionen vor dem Start in die laufende NHL-Spielzeit im Oktober tut sich das Team schwer, den angestrebten Platz in den Stanley Cup Playoffs zu realisieren.

Nach einer überraschend positiven Spielzeit 2016/17, als das Team viele erfreuliche Schlagzeilen schrieb und am Ende in den Playoffs in der zweiten Runde der Western Conference nur unglücklich an den Anaheim Ducks scheiterte, verfehlten die Oilers in der darauf folgenden Saison 2017/18 die Endrunde zur Enttäuschung vieler.

Mit frischem Mut und neuer Energie wollten sie vieles deutlich besser machen. Sie strahlten auch zum Saisonstart, als die Oilers ihre Visitenkarte im Rahmen der NHL Global Challenge 2018 in Köln und wenige Tage später zur NHL Global Series 2018 in Göteborg abgaben, sehr viel Schwung und positives Denken aus.

Doch nach einem holprigen Saisonstart und einem Trainerwechsel im Herbst von Todd McLellan hin zu Routinier Ken Hitchcock, läuft es auch zu Jahresbeginn 2019 bislang nicht wirklich so, wie von den Beteiligten in Edmonton gewünscht. Von den vergangenen zehn Ligaspielen konnten nur zwei siegreich beendet werden.

Trotz eines frühen Führungstreffers durch Draisaitl zum 1:0 in der fünften Minute des Eröffnungsdrittels am Mittwoch, es war der 33. Saisontreffer für den Deutschen, setzte es bei den Pittsburgh Penguins am Ende eine enttäuschende 1:3-Niederlage.

Der Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Western Conference beträgt für Edmonton aktuell sechs Punkte, bei noch ausstehenden 26 Spielen. Zu berücksichtigen gilt es hierbei, dass die Oilers gegenüber den Minnesota Wild, die diesen begehrten KO-Runden-Platz innehaben, ein Spiel mehr in der Hinterhand haben.

Mit einer Erfolgsserie, wie sie dem Team aufgrund seiner spielerischen Klasse zuzutrauen wäre, ist ein solcher Rückstand bis Mitte April durchaus aufzuholen.

In dieser angespannten sportlichen Lage hatte NHL.com/de vor dem Spiel in Pittsburgh die Gelegenheit mit dem deutschen Nationalstürmer exklusiv zu sprechen.

Schön, dass du dir etwas Zeit für uns nimmst, Leon! Wie würdest du die Lage der Edmonton Oilers aktuell beurteilen?

"Die sechs Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz sind durchaus noch aufzuholen, denke ich. Wir müssen zurzeit sicherstellen, dass wir immer wieder alles abrufen, auch im Training und wirklich immer Vollgas geben und weiter Punkte sammeln, wo es uns nur möglich ist."

Worin siehst du Unterschiede im Vergleich zum Verlauf der Vorsaison?

"Offenkundig sind wir aktuell nicht in der Position, in der wir gerne wären. Aber jede Saison schreibt ihre ganz eigene Geschichte. Da ist es schwer, etwas miteinander zu vergleichen. Es liegt eindeutig an uns selber, einen Weg in die Playoffs zu finden. Wir müssen jetzt schnellstmöglich eine kleine Serie starten."

Wie siehst du persönlich deine Leistungen in dieser Saison? Du bist ein ganz wichtiger Faktor für Euren Teamerfolg.

"Meine Rolle ist es, in der Offensive etwas für die Mannschaft beizusteuern. Ich spiele inzwischen viele Minuten, werde in unterschiedlichen Situationen auf das Eis geschickt. Mir ist es wichtig mitzuhelfen, damit das Team am Ende eine Siegchance hat."

Bist du denn zufrieden, mit dem was dir bislang gelungen ist?

"Ich versuche immer mein Bestes zu geben. Das gelingt mir mal mehr und mal weniger. Doch am Ende geht es um das ganze Team, nicht um den Einzelnen. Wichtig ist nur, dass wir Wege finden, um die Spiele für uns zu entscheiden."

Und wie ist aktuell die Stimmung in der Mannschaft? Glaubt ihr trotz der Rückschläge noch an euch?

"Wir versuchen natürlich stets positiv zu bleiben. Selbstverständlich wissen auch wir, dass es zuletzt nicht wirklich gut lief. Doch wir dürfen da nicht zu viel drüber grübeln. Wichtig ist, dass wir den Glauben an uns und einen positiven Saisonausgang nicht verlieren."

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