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20.09.2019, 11:11

Längste Fahrt der Saison erwartet Löwen

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EC Bad Tölz
EC Bad Tölz

Es ist allgemein kein leichtes Unterfangen Auswärtsspiele in der DEL2 zu gewinnen. Am heutigen Freitag steht zudem die längste Fahrt der Saison an: Über 620 Kilometer trennen Bad Tölz und Weißwasser. Dennoch ist die neubenannte weeEisArena in der Oberlausitz ein Ort, an den die Buam nicht nur schlechte Erinnerungen haben. Vergangene Saison entführten die Löwen ebenfalls früh in der Saison zwei Punkte bei den Füchsen: Andreas Schwarz und Stephen MacAulay avancierten damals mit drei Punkten zum Matchwinner. Der abgewanderte Stürmer wird am heutigen Freitag nicht mit dabei sein, dafür kann Kevin Gaudet auf das selbe Spielerkontingent bauen, das schon am letzten Wochenende im Einsatz war. Ausfallen werden weiterhin Beppi Eberhardt, Niklas Heinzinger, Timo Gams und Stefan Reiter.

Für Coach Gaudet sind die Lausitzer Füchse grundsätzlich ein unbekannter Gegner. “Ich war letzte Saison nicht in der Liga, kenne sie nicht so gut. Sie hatten aber nicht nur ein gutes Jahr, sie waren zwischenzeitlich sogar Erster. Sie spielen mit vielen Top-Spielern aus Berlin, haben ein sehr hohes Tempo, das sie mit vier Reihen durchziehen”, so Gaudet. “Ich erwarte ein hartes Spiel. Es ist immer schwer nach so einer langen Busfahrt gut zu spielen”. Dennoch muss man aus Löwensicht vor dem Spiel nicht zu leise brüllen. Das Auftaktwochenende war im Ansatz und auch in Sachen Punkteausbeutung zufriedenstellend. Nach der unglücklichen Overtime-Niederlage in Bayreuth gab es einen überzeugenden Heimsieg gegen Dresden. Kevin Gaudet antwortete auf die Frage, ob er zufrieden sei mit einem diplomatischen “Jein”. Er sei ein Mann, der sich und sein Team immer verbessern wolle. “Die Niederlage in Bayreuth war bitter. Aber wenn mir jemand vor dem Wochenende die vier Punkte angeboten hätte, hätte ich unterschrieben”, so der Kanadier. Sein Team müsse um in Weißwasser zu bestehen dennoch grundsätzlich alles etwas besser machen. “Unbedingt besser werden muss die Disziplin. Es ist schwer zu gewinnen mit acht Strafen pro Spiel, deshalb hat die Disziplin heute oberste Priorität. Aber auch die Special Teams können wir noch verbessern”.

Gerade das Unterzahlspiel wird gegen torgefährliche Füchse ein wichtiger Faktor werden. Das Team von Corey Neilson war am Sonntag zwar spielfrei, schoss Freiburg aber am Freitag mit 7:3 ab. Dabei fielen zwei der Treffer in eigener Überzahl, einer in Unterzahl. Ein gutes Spiel machte neben den beiden bereits vergangene Saison im Team befindlichen Jordan George und Joel Keussen auch der britische Neuzugang Mike Hammond. Das Trio erzielten drei Punkte. Allgemein zeichnet sich in Lausitz ein Trend zu Spielern von der “Insel” ab. Der Kanadier Darcy Murphy spielte vergangene Saison ebenso in der britischen EIHL, wie Robert Farmer. Besonders Murphy könnte einer der Top-Spieler der Liga werden: 92 Punkte in 73 Spielen, gepaart mit dem Gewinn der Meisterschaft sind eine echte Hausnummer. Zu den Kontingentspielern kann Neilson weiter auf die Unterstützung aus Berlin hoffen, die immer wieder hoffnungsvolle Talente in Weißwasser parken. Diese Mischung macht die Füchse auch diese Saison zu einem Kandidat für die vorderen Plätze.

 

Für alle, die das Spiel nicht live in der Halle mitverfolgen können, gibt es wie gewohnt unseren LIVETICKER von dieser Partie!

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