EV Landshut ging trotz Krefelder Druckphase durch einen schnellen Konter in Führung, als Trevor Gooch nach Zuspiel von Tor Immo im Zwei-gegen-eins gegen Bick ins lange Eck vollstreckte. Das Anfangsdrittel war zudem von mehreren 2 Minuten Strafen und viel Special Teams geprägt, ohne dass Krefeld Pinguine Kapital daraus schlug.
Im Mitteldrittel kippte das Spiel in Richtung Krefeld Pinguine. Adam Payerl glich nach einem geblockten Abschluss im Slot ab, Alexander Weiß war dabei erneut als Vorlagengeber beteiligt. Kurz darauf nutzte Krefeld eine Landshuter Unsicherheit an der blauen Linie, Marcel Müller staubte nach dem ersten Versuch zum 2:1 ab.
Die Schlussphase stand für EV Landshut im Zeichen eines frühen Forechecks und viel Verkehr vor dem Slot, doch Krefeld blieb kompakt in der neutralen Zone und lauerte auf Umschaltmomente. Genau daraus fielen die nächsten Treffer, erst über Jon Matsumoto, dann über Daniel Bruch nach Tempoangriff mit C.J. Suess und Matsumoto.
Unterm Strich setzte sich Krefeld Pinguine in den DEL2 Playoffs mit 4:1 durch, getragen von effizientem Transition-Spiel, Tiefe im Abschluss und einem starken zweiten und dritten Drittel. Vor 6.901 Zuschauern blieb EV Landshut nach dem frühen Treffer offensiv zu wenig zwingend, während Krefeld die entscheidenden Sequenzen konsequent ausspielte. Somit fahren die Mannen um Trainer Thomas Popiesch an morgigen Donnerstag nach dem Warm-Up skate zum Spiel an Freitag nach Landshut. Krefeld führt somit 1:0 in der Best of Seven Serie gegen den EVL.