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Knappe Niederlage gegen starke Joker

Þ30 August 2019, 23:23
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EC Bad Tölz
EC Bad Tölz

Dass es der härteste Test der bisherigen Vorbereitung wird, war schon vor dem Spiel klar. Doch der ESV Kaufbeuren präsentierte sich in der weeArena in starker Frühform. Den Allgäuern kam die Eingespieltheit der letzten Jahre zu Gute. Auch deshalb reichte es am Ende nicht für einen Löwensieg. Der ESVK gewann mit 3:2 (0:0, 1:0, 2:2).
Die Löwen traten nach den Ausfällen von Heinzinger, Eberhardt und Gams etwas verändert an: Oliver Ott gab sein Debüt in der ersten Mannschaft, Maxi Leitner und Jan Bednar rutschten in die Abwehr. Im Sturm wurde Lubor Dibelka an die Seite von Shawn Weller und Tyler McNeely gesetzt – mit guten Ansätzen aber noch ohne Zählbares.
Allgemein dauerte es lange, bis die Offensivreihen erstmals Jubeln durften. Beide Teams verteidigten lange gut, Kaufbeuren besonders im Auftaktdrittel nahezu perfekt. “Das erste Drittel war schwer, wir haben es uns mit Fehlpässen auch schwer gemacht. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und waren dann auch ein bisschen besser”, so Coach Gaudet. Trotz der Verbesserung der Löwen waren es die Gäste, die das erste Mal trafen. Nach 34 Minuten traf Max Schmidle mit einem trockenen Schuss vorbei am bis dato stark haltenden Silo Martinovic.

Die Gäste trafen zu Zeitpunkten, in denen die Löwen gerade am eigenen Torerfolg schnupperten. So auch beim 0:2: Die Löwen gerade ins Powerplay gestartet, verzockten sich etwas und servierten einen Breakaway auf dem Silberteller, den Florian Thomas nutzte. “Wir haben den Unterschied zur Oberliga gesehen. Die Erfahrung, besonders in der Verteidigung ist spürbar. Einfach dumme Fehler, wir haben uns selbst in den Fuß geschossen”, ärgerte sich Gaudet, relativierte aber im selben Atemzug: “Ich kenne Kaufbeuren sehr gut. Sie sind so eingespielt, haben in den letzten drei Jahren fast genauso zusammengespielt und haben noch ein paar gute Neue dazubekommen. Die Mannschaft ist einfach besser”. Für sein neu zusammengestelltes Team gäbe es weiterhin einiges zu lernen. “Ich habe viel Arbeit.”

Doch die Löwen steckten nie auf. Matt MacKenzies Schlagschuss-Hammer in doppelter Überzahl halbierte den Rückstand. Nur kurze Zeit später zeigte der letztjährige DEL2-Toptorschütze Sami Blomqvist seine Klasse und traf erneut in Tölzer-Überzahl zum 1:3. Zwei Unterzahltore für den ESVK, die den Weg zum Sieg ebneten. Denn der Zwei-Tore-Rückstand war in den verbleibenden zehn Minuten zu viel für die Buam. Zwar traf Max French noch zum 2:3, doch Marco Pflegers letzte Möglichkeit blieb ungenutzt.
Seine Chance nutzen konnte hingegen Try-Out-Verteidiger Jan Bednar. Gaudet bescheinigte ihm ein “solides” Spiel: “Besonders für einen 20-jährigen. Ich werde ihm noch mehr Chancen geben.” Die Chance zur Revanche gibt´s für die Tölzer Löwen am Sonntag um 18:30 Uhr in Kaufbeuren. Mit etwas mehr Präzision und Überzeugung im Abschluss ist dann gegen das Top-Team vielleicht sogar noch mehr drin.

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