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Δ-Ι
(0:1) - (0:3) - (0:1)
30.11.2022, 19:30 Uhr

Keine Punkte gegen München

Roosters unterliegen mit 0:5

Þ01 Dezember 2022, 09:53
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Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters

Die Iserlohn Roosters haben nach der deutlichen Niederlage in Köln mit einem 0:5 gegen Red Bull München die nächste empfindliche Niederlage hinnehmen müssen.

Die Partie begann vielversprechend – erwartungsgemäß machten die Gäste von Beginn an ordentlich Druck und hatten durch Daubner gleich in der ersten Minute die erste hochkarätige Chance, doch der zielte aus dem Slot knapp zu hoch.

Danach waren die Roosters dran: Raedeke arbeitet gut im gegnerischen Drittel und brachte die Scheibe zu Foucault, doch dessen Versuch, die Scheibe am Schoner vorbei ins kurze Eck zu legen vereitelte Mathias Niederberger im Münchener Kasten mit eben jenem Schoner – da waren gerade mal zwei Minuten gespielt.

Nach sechs Minuten hatte dann Sven Ziegler zwei große Chance, doch erst kam er aus dem Slot abermals nicht an Niederberger vorbei, dann zielte er nach einem starken Alleingang knapp daneben. Kaum eine Minute später musste Niederbergers Gegenüber Hannibal Weitzmann dann eine Glanztat auspacken – es ging rauf und runter, beide Teams hätten sich einen Treffer verdient gehabt. Weil die Roosters ein zwar druckvoll vorgetragenes aber letztlich zu inkonsequentes Powerplay ungenutzt ließen und auch Bailey nach feiner Cornel-Vorlage aus dem Slot an Niederberger scheiterte, war die Gunst des ersten Treffers den Münchenern vergönnt. Anderthalb Minuten vor Schluss kriegen die Roosters die Scheibe nicht aus dem Drittel, Tiffels schaltet schnell und bedient den zu freistehenden Justin Schütz – und es stand 0:1.

An diesem Zwischenstand zur ersten Drittelpause hatten die Roosters ein wenig zu knabbern, machten dann aber nach Wiederbeginn dort weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten. Einzig: Die Abschlüsse waren nicht platziert genug, um den starken Niederberger zu bezwingen. Das galt für Raedeke (24.), Brown (26.) und Poirier (28.).

Leider machten es die Gäste auf der anderen Seite besser: In einem äußerst präzise vorgetragenen Powerplay sah letztlich DeSousa Ehliz am langen Pfosten, der sich nicht lange bitten ließ und auf 2:0 erhöhte (32.). Ein Gegentreffer, der Wirkung zeigte: Die Roosters kamen nicht mehr recht in die Partie zurück, wirkten fahrig und kamen in der Folge zu oft einen Schritt zu spät – und das bestraften die roten Bullen mit all ihrer Klasse: Erst war Tiffels nicht von der Scheibe zu trennen und legte McKiernan vor, der eiskalt vollstreckte (34.). Und keine 20 Sekunden später herrschte Chaos vor Weitzmann, die Scheibe gelangte irgendwie zu Daubner, der zum 4:0 abstaubte. Innerhalb von knapp drei Minuten hatten die Iserlohner eine eigentlich offene Partie komplett aus der Hand gegeben.

Nach dem vierten Gegentreffer nahm Roosters-Headcoach Greg Poss eine Auszeit, um seine Schützlinge wachzurütteln – das gelang zumindest ansatzweise, denn bis zur zweiten Drittelpause hielten sich die Roosters schadlos.

Das letzte Drittel bestritt dann Andy Jenike für den zu oft alleine gelassenen Weitzmann zwischen den Pfosten, doch auch Jenike musste mit ansehen, dass die Aufgabe, diesen Rückstand gegen den Tabellenführer aufzuholen, ein Ding der Unmöglichkeit war. Stattdessen musste sich auch die Nummer 92 der Roosters gleich mehrfach auszeichnen, war dann bei einem Abstauber von Hager in Überzahl zum 0:5 machtlos (47.). Richtig nennenswerte Szenen gab die Schlussphase der Partie dann nicht mehr her – die Messe war gelesen, letztlich kosteten einige konfuse Minuten im Mitteldrittel die Roosters eine Chance auf Zählbares gegen einen starken Gegner.

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