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Μ-Θ
(3:2) - (3:2) - (2:0)
04.12.2021, 02:00 Uhr

Jets beenden Torflaute

8:4 Sieg gegen New Jersey

Þ04 Dezember 2021, 13:59
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Winnipeg Jets

Im Duell zweier strauchelnder Mannschaften zogen die New Jersey Devils am Freitag den Kürzeren. Sie Unterlagen im Canada Life Centre der Winnipeg Jets mit 4:8. Damit steckten sie die dritte Niederlage in Folge und die achte Pleite in den vergangenen zehn Spielen (2-6-2) ein. Die Jets feierten hingegen den zweiten Sieg in acht Spielen (2-5-1).
 
"In dieser Liga wirst du auf keinen Fall ein Spiel gewinnen, wenn du so viele Tore kassierst", sagte New Jerseys Kapitän Nico Hischier. "Das war heute das Problem. Das müssen wir definitiv in den Griff kriegen."

Die Fans sahen in Winnipeg eine unterhaltsame Begegnung, die von beiden Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier und hohem Tempo geführt wurde. Mark Scheifele (2. Spielminute), Nikolaj Ehlers (4.) und Kristian Vesalainen brachten die Gastgeber früh mit 3:0 in Führung. Die Devils ließen jedoch nicht den Kopf hängen und hielten dagegen. Damon Severson brachte New Jersey in der zehnten Minute mit einem Powerplaytor auf die Anzeigetafel, und Jack Hughes verkürzte 24 Sekunden vor der ersten Pause auf 2:3.

"Das ist immer frustrierend, wenn man so hart arbeitet und das Spiel am Ende nicht nach Hause fahren kann", meinte Devils-Trainer Lindy Ruff. "Wir hatten in dieser Saison schon ein paar Mal erfolgreiche Comebacks. Wir hatten einige Gelegenheiten, zurückzuschlagen, haben die Sache am Ende aber einfach nicht erledigt."

Nach der Drittelpause machte Hischier für die Gäste da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Der Schweizer gewann ein Bully vor dem Tor der Jets, wurde von Jesper Bratt im Slot bedient und erzielte mit seinem dritten Saisontor bereits nach 37 Sekunden den Ausgleich. Keine Minute später drehte Ryan Graves das Spiel sogar zum 4:3 für New Jersey.

"Danach waren wir für fünf oder sechs Minuten platt", gab Winnipegs Trainer Paul Maurice zu. "Aber es herrschte nicht das Gefühl, dass uns das Spiel aus den Händen geglitten war. Das ist ein offensivstarkes Team. Vor diesem Spiel hatten sie mehr Tore erzielt als wir."

Es sah zu diesem Zeitpunkt aus, als könnten die Devils nach zwei Niederlagen wieder zwei Punkte ergattern, doch Ehlers (31.), Josh Morrissey (36.) und Scheifele (40., PP) übernahmen für die Hausherren wieder die Kontrolle. Im Schlussabschnitt komplettierte Scheifele den vierten Hattrick seiner NHL-Karriere (50.), und Adam Lowry (57.) sorgte für den Endstand.

"Man muss einfach die Einstellung haben, dass man zum Tor geht und die dreckigen Aufgaben erledigt. Und wenn man in dieser Position ist, lässt man seine Instinkte übernehmen", erläuterte Scheifele, der in den vergangenen sieben Spielen kein Tor erzielt hatte. "Das ist das Schöne am Eishockey, wenn man ein bisschen Zeit und Platz bekommt und eine schöne Aktion bringen kann."

Für die Devils war das Spiel ein neuer Tiefpunkt in einer schwierigen Phase. Mit 16 Zählern aus den ersten zwölf Spielen der Saison (7-3-2) hatten sie zunächst einen guten Start in die Saison erwischt, doch seitdem holten sie nur sechs von 20 möglichen Punkten. Besonders die Entwicklung in den vergangenen drei Spielen dürfte Ruff Kopfzerbrechen bereiten. Sie kassierten 2:5-Niederlagen gegen die San Jose Sharks und Minnesota Wild und nun die Enttäuschung gegen Winnipeg. Damit ließen sie 18 ihrer insgesamt 83 Gegentore in diesen drei Partien zu. Die Defensive rutschte mit einem Gegentorschnitt von 2,91 vom 16. auf den 27. Platz der NHL ab.

Besonders Überraschend war die Torflut gegen die Jets, denn diese hatten selbst in den vorherigen Wochen ihre Probleme in der Offensive. Noch am 16. November stellten sie mit 3,33 Toren pro Spiel den achtbesten Angriff der Liga. In den folgenden sieben Partien gelangen ihnen jedoch nur neun Tore. Zweimal blieben sie ohne Treffer, dreimal schossen sie ein Tor und einmal zwei Tore. Lediglich ein 4:2-Sieg gegen die Calgary Flames war ein kleiner Lichtblick. Gegen die Devils schossen sie sich nun den Frust von der Seele und egalisierten mit acht Treffern in einem Spiel den Bestwert der Saison. So viele Tore in einer Partie gelangen bisher nur den Toronto Maple Leafs und den Columbus Blue Jackets.

Beide Mannschaften dürften nun mit sehr unterschiedlichen Prioritäten in die nächsten Spiele gehen. Für die Jets wird es am Sonntag gegen die Toronto Maple Leafs (8 p.m. ET; NHL.tv; Mo. 2 Uhr MEZ) darum gehen den Schwung mitzunehmen und die Offensive weiter anzukurbeln. Die Devils dürften hingegen am Montag gegen die Ottawa Senators (7 p.m. ET; NHL.tv; Di. 1 Uhr MEZ) darauf fokussiert sein die Lücken in ihrer Abwehr zu schließen.

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