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Islanders und Towerstars intensivieren ihre Kooperation

Drei Talente pendeln zwischen OL Süd und DEL 2

Þ31 Juli 2020, 12:55
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EV Lindau
EV Lindau

Die bestehende Kooperation zwischen den Ravensburg Towerstars und den EV Lindau Islanders wird zur Saison 2020/2021 weiter intensiviert. Die Spieler Alexander Dosch, Sebastian Hon und Tim Sezemsky von den Ravensburg Towerstars werden in der kommenden Spielzeit mit einer Förderlizenz für die Inselstädter ausgestattet. In Lindau sollen die drei talentierten Spieler Erfahrungen und Spielpraxis sammeln. Beiden Mannschaften ist daran gelegen, jungen Nachwuchsspielern Perspektiven und Einsatzzeiten zu garantieren.

Die Verantwortlichen der Towerstars und der EV Lindau Islanders wollen die nun schon seit fünf Jahren bestehende und erfolgreiche Kooperation weiter fortsetzen. Mit der Vertiefung ihrer Zusammenarbeit unterstreichen beide Eishockeyklubs ihr vorrangiges Anliegen, als Ausbildungsstätten jungen Spielern Perspektiven zu bieten und ihnen die Chance zur Weiterentwicklung zu geben. „Die Kooperation mit den Towerstars zeigt jetzt über mehrere Jahre, dass sie funktioniert. Der Austausch zwischen beiden Vereinen ist intensiv. Und die Förderlizenzspieler bekommen so auch sehr viele Einsatzzeiten. Gerade für junge Spieler ist die Eiszeit in der Oberliga, in der sie Verantwortung übernehmen müssen, ein sehr wichtiger Schritt für die Rolle, die sie später in einer höheren Liga einnehmen sollen“, sagt Sascha Paul, der Sportliche Leiter der EV Lindau Islanders.

Wie gut das funktionieren kann, sieht man am Beispiel von Tim Brunnhuber. Von den EV Lindau Islanders 2017 verpflichtet, wechselte er im darauffolgenden Sommer fest nach Ravensburg und wurde dort am Ende der Saison 2018/2019 Meister. Nun spielt Brunnhuber bei den Straubing Tigers in der DEL, in der kommenden Saison nun auch in der Champions-Hockey-League. Und er hat sogar schon sechs A-Nationalspiele absolvieren dürfen. Auch Ludwig Nirschl hat im Vorjahr, über Ravensburg und Lindau, nun den Sprung zum DEL-2 Profi geschafft und spielt in der kommenden Saison bei den Lausitzer Füchsen. „Wir sind stolz um jeden Spieler, der den Weg über Lindau und Ravensburg hin zum Profi schafft“, so Paul weiter. Nirschl und Brunnhuber sind Musterbeispiele, wie es funktionieren kann und soll. Beiden Klubs ist zuallererst daran gelegen jungen Spielern genau diesen Weg aufzuzeigen und zu ermöglichen. Eine starke Kooperation beider Mannschaften ist deshalb das Beste, was den jungen Spielern passieren kann.
Mit der Nummer 86 in Lindau auflaufen wird der Stürmer Alexander Dosch, der diesen Sommer vom EV Regensburg nach Ravensburg kam. Dort durchlief der 19-Jährige alle Jugendmannschaften und durfte in der Saison 2018/2019 als gerade einmal 17-Jähriger auch schon Oberligaluft bei den Eisbären sammeln. In der abgelaufenen Saison war er ausschließlich in der U20-DNL eingesetzt. „Ich erhoffe mir von der Förderlizenz, dass ich viel Eiszeit in der Oberliga bekommen werde und dadurch im Senioren Bereich mehr Erfahrung sammeln kann“, sagt Dorsch zu seinen Zielen bei den Islanders.

Sebastian Hon, ein weiterer Stürmer, kam vom Ligakonkurrenten Heilbronner Falken ebenfalls in diesem Sommer zu den Towerstars. Der gebürtige Darmstädter durchlief die Jugendmannschaften der Jungadler Mannheim und zeigte dort sein Können. Vor der abgelaufenen Saison wagte er dann den Sprung aus der Jugend in Mannheim zu den Heilbronner Falken in die DEL2. Nach 19 Spielen für die Falken verletzte sich Hon aber so schwer, dass die Saison für ihn abrupt zu Ende war. In Ravensburg, aber auch in Lindau, will der 20-jährige daher sein Können und sein Potenzial unter Beweis stellen. „Mit der Förderlizenz von den Towerstars zu den EV Lindau Islanders erhoffe ich mir eine gute Kooperation und selbstverständlich die Eiszeit, die ich in Lindau sammeln kann. Dies ist für meine spielerische Entwicklung das Wichtigste“, sagt Sebastian Hon, der in der Saison 2018/2019 auch fünf Einsätze für die deutsche U18-Nationalmannschaft hatte und dabei drei Scorerpunkte erzielen konnte. Er wird die Nummer 23 tragen.
Der defensive Spieler und damit einzige Verteidiger in diesem jungen Trio ist Tim Sezemsky. Der 18-jährige Füssener durchlief bis zur U20 alle Jugendmannschaften seiner Geburtsstadt mit teils hervorragenden Scorerzahlen. Zur abgelaufenen Saison wagte er dann den Schritt zum U20-Team des Augsburger EV, der Nachwuchsmannschaft der Augsburger Panther. Auch dort konnte er überzeugen und markierte als Defensiver in 35 Spielen zwölf Scorerpunkte. Der jüngere Bruder von Ex-Towerstars Spieler und mittlerweile DEL- und Nationalspieler Simon Sezemsky, möchte nun in Ravensburg und Lindau den nächsten Schritt machen und viel Spielpraxis sammeln. „Ich erhoffe mir eine gute Zusammenarbeit mit dem EV Lindau. Und ich hoffe, mich vor allem sportlich, aber auch menschlich weiterzuentwickeln“, betont der junge Allgäuer. Sezemsky wird in Lindau der Nummer 19 auflaufen.

Wie die drei Talente in den beiden Teams eingesetzt werden, entscheiden die beiden Trainer der Mannschaften in enger Abstimmung untereinander. Gerhard Puschnik verspricht sich von der Kooperation einiges: „Auf lange Sicht ist diese Kooperation positiv für beide Teams. Diejenigen Spieler, welche den Sprung in die DEL 2 oder DEL schaffen wollen, können hier Spielpraxis sammeln, sich weiterentwickeln und uns stärkere und tieferer Kader geben“, sagt der neue Coach der EV Lindau Islanders und fügt hinzu: „Wie es sich in der Vergangenheit gezeigt hat, können auch Talente von der Oberliga den Sprung in höhere Ligen schaffen, wenn sie einen großen Willen haben. Wir als Team können ihnen diesen den Weg zeigen, gehen müssen sie ihn selbst.

Der Trainer der Ravensburg Towerstars, Rich Chernomaz, zeigt sich ebenfalls von der verstärkten Kooperation zwischen beiden Mannschaften angetan. „Für junge Spieler ist jede zusätzliche Eiszeit wichtig. Und durch die kurze Fahrstrecke können sie für die Trainingseinheiten pendeln“, erklärt er. „Durch die Einsätze in der Oberliga sammeln die Jungs zudem wichtige Spielpraxis, die auf dem Weg zur Etablierung im Towerstars-Pro-fiteam von enormer Bedeutung sein wird“, so der DEL2-Coach.

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