









Die Hannover Indians sind mit einem deutlichen Sieg in das Achtelfinale der Oberliga-Playoffs gestartet. Im ersten Spiel der Serie setzten sich die Niedersachsen gegen den EC Peiting mit 6:0 durch und sicherten sich damit eine überzeugende Ausgangsposition.
Bereits im ersten Drittel übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. In der 10. Minute brachte Ritchie die Indians in Führung. Nach Vorarbeit von Anderson und Wäse traf er zum 1:0 und markierte damit gleichzeitig den Game-Winning-Goal. Auch in der Folge blieb Hannover spielbestimmend, weitere Treffer fielen im ersten Abschnitt jedoch noch nicht.
Direkt nach Beginn des zweiten Drittels baute Hannover den Vorsprung weiter aus. Snetsinger traf in der 21. Minute nach Zuspiel von Ritchie und Anderson zum 2:0. Nur wenige Minuten später schlug erneut die erste Reihe zu: Ritchie stellte in der 27. Minute nach Vorarbeit von Snetsinger und Anderson auf 3:0. Die Indians blieben weiter druckvoll und erhöhten kurz darauf erneut. In der 28. Minute war es Möller, der nach Pässen von Petersen und Messing auf 4:0 stellte. Keine zwei Minuten später schnürte Ritchie seinen Dreierpack und traf nach Zuspiel von Anderson und Messing zum 5:0. Kurz darauf mussten die Gäste zwei Strafzeiten hinnehmen, doch am Spielstand änderte sich bis zur zweiten Pause nichts mehr.
Im Schlussdrittel verwalteten die Indians die Partie souverän. In der 45. Minute sorgte Petersen nach Vorarbeit von Bappert und Gropp für den 6:0-Endstand. In der Schlussphase wurde es noch einmal ruppig: Nach einem Gerangel kurz vor der Schlusssirene kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Kolupaylo und Weyrich, die jeweils eine Fünf-Minuten-Strafe wegen Kampfes nach sich zog. Kolupaylo erhielt zusätzlich eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Torhüter Herden blieb mit 18 gehaltenen Schüssen ohne Gegentor und sicherte sich den Shutout. Offensiv ragte vor allem Ritchie mit drei Toren und einer Vorlage heraus, während Anderson vier Assists beisteuerte. Damit gehen die Hannover Indians in der Serie mit 1:0 in Führung.
Quelle:
Hannover Indians