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Huskies siegen über Bad Tölz mit 6:3

Þ08 Dezember 2019, 21:57
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Kassel Huskies
Kassel Huskies

Die Kassel Huskies können auf ein erfolgreiches Wochenende blicken: Am Freitag gab es in Bayreuth einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen, am Sonntag folgte in der heimischen Halle vor 2596 ein 6:3 über die Löwen aus Bad Tölz. Für Kassel trafen Austin Carroll, Michi Christ, Richie Mueller (2) und Alexander Karachun (2).

In einem munteren Spiel waren es die Gäste, die die erste Chance für sich verbuchen konnten: Nach fünf Minuten stürmten sie über die linke Seite, Shawn Weller legte quer auf Stefan Reiter und dieser scheiterte aus optimaler Position am starken Jerry Kuhn. Das war es dann aber auch mit den Chancen der Löwen – denn nun übernahmen die Huskies die Initiative. Und sie belohnten sich schnell: Einen wuchtigen Schuss Ben Duffys parierte Ex-Husky Sinisa Martinovic im Gäste-Tor, doch den Nachschuss von Austin Carroll musste er passieren lassen – 1:0 (8.).

Die verrückte 23. Minute in einem turbulenten Mitteldrittel

Früh konnten die Huskies ihre knappe Führung im Mitteldrittel auf zwei Tore ausbauen: Nach 22 Minuten und 27 Sekunden Spielzeit schnappte sich Routinier Michi Christ die Scheibe zentral vor dem Kasten der Gäste und traf schlitzohrig zum 2:0 (23.).

Dann wurde es turbulent. Noch während der Treffer durchgesagt wurde verkürzten die Gäste durch Tyler McNeely auf 2:1 – nur 17 Sekunden nach dem 2:0 (23.). Doch diese verrückte 23. Minute war noch immer nicht vorbei. Denn nur 13 Sekunden später war es Alexander Karachun, der eine Richie Mueller Vorlage zum 3:1 verwertete. 22:57 Minuten waren da gespielt.

Und es sollte noch besser kommen in diesem turbulenten Drittel. Gerade hatte Löwe Andreas Schwarz auf der Strafbank Platz genommen, da feuerte Richie Mueller einen wuchtigen Schlagschuss vom linken Bullykreis ab und der Puck rauschte in die Maschen – 4:1. (25.).

War das das Ende der vielen Tore in diesem Drittel? Keineswegs: Diesmal wirbelten die Gäste vor dem Tor von Kuhn und während Marco Pfleger als Torschütze durchgegeben wurde, war es wohl eher ein Husky, der den Puck mit Pech ins eigene Tor abgefälscht hatte (28.). Das 4:2 verschaffte den Gästen neuen Mut. Denn als Mario Scalzo, seit diesem Wochenende mit deutschem Pass ausgestattet und wieder genesen, auf die Strafbank musste, nutzte Pfleger den Platz auf dem Eis zum 4:3-Anschluss (32.). Er hatte auf Kuhn einen Schuss abgefeuert und den Abpraller selbst verwertet.

Aber noch immer war dieses Drittel nicht vorbei. Die Löwen schwächten sich selbst, indem nacheinander Max French und Matt MacKenzie auf die Strafbank mussten und erneut Mueller nutzte den Freiraum auf der Eisfläche zum 5:3. Wie sein Treffer zum 4:1 war auch das 5:3 ein wuchtiger Schlagschuss vom linken Bullykreis.

Sieben Tore in einem Drittel – das war eine ganze Menge. Dabei blieb es und es ging mit der 5:3-Führung in das Schlussdrittel.

Finaler Durchgang: Karachun macht den Sack zu

Die zwei Tore-Führung brachte den Huskies die nötige Sicherheit für das letzte Drittel. Und in dem machte Alexander Karachun den Sack zu. Er vollendete einen Angriff über Ben Duffy und Stephan Tramm zum 6:3 Endstand.

Während des Spiels am Sonntagabend war die Aral-SuperCard-Aktion angelaufen. Die Fans hatten die Möglichkeit 2×2 Eintrittskarten für ein Fußball-Bundesligaspiel von Borussia Dortmund zu gewinnen.

Außerdem war die AidsHilfe Gast in der Halle und sammelte für ihre wichtige Arbeit.

Kevin Gaudet, Trainer der Tölzer Löwen: „Kassel ist eine Maschine. Die Huskies stehen zu Recht dort oben in der Tabelle. Wer gegen die Huskies gewinnen will, muss perfektes Eishockey spielen. Wer so dumme Strafen bekommt wie wir heute, kann nicht siegen“.

Tim Kehler, Trainer der Kasse Huskies: „Es war ein schnelles Spiel mit vielen Torchancen und Toren. Für mich als Trainer bedeutete es, keine Minute relaxed sein zu können. An der Stelle möchte ich mich bei Torwarttrainer Antti Ore bedanken, der sehr gut mit unseren Torhütern gearbeitet hat.“

Nächstes Heimspiel kommenden Freitag

Am kommenden Freitag,13. Dezember, spielen die Huskies um 19.30 Uhr daheim. Gegner sind dann die Eispiraten aus Crimmitschau.

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