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OT
Ε-Ζ
(0:0) - (0:1) - (1:0) - (0:1 ОТ)
14.01.2022, 19:30 Uhr

Hauchdünner Sieg in Selb

Verdiente zwei Punkte für die Towerstars

Þ16 Januar 2022, 01:37
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ravensburg
ravensburg

Dank eines späten Treffers in der Verlängerung sicherten sich die Towerstars beim Tabellenschlusslicht Selb zwei Punkte und gestalteten den Re-Start nach 12 Tagen Zwangspause erfolgreich.

Die Towerstars traten beim Gastspiel in Selb ohne James Bettauer und Andreas Driendl an, damit konnte Interims-Coach Daniel Heinrizi fünf Verteidiger und elf Stürmer aufstellen. Zwischen den Pfosten stand nach längerer Pause wieder einmal Enrico Salvarani. Für die Oberschwaben galt es, nicht nur die zermürbende Team-Quarantäne, sondern auch die fünfstündige Busfahrt aus den Beinen zu schütteln. Die Startphase sah auch vielversprechend aus. Schnelle Pässe durch die neutrale Zone sorgten schon nach 12 Sekunden für die erste Großchance. David Zucker hatte auf rechter Seite viel Platz und zog vor das Tor, Michael Bitzer im Selber Gehäuse parierte jedoch.

Auch danach waren die Towerstars spielbestimmend und sie ließen Puck und Gegner laufen. Vor dem Tor fehlten jedoch die vielversprechenden Einschussmöglichkeiten. Auch in der eigenen Zone waren die Ravensburger Cracks im ersten Spielabschnitt stets Herr der Lage. Lediglich in der 10. Minute stand die Abwehr zu offen und Jan Hammerbauer wurde im Slot frei stehend angespielt. Enrico Salvarani war aber auf dem Posten. War der Druck der Oberschwaben zwischen der 8. und 12. Minute etwas abgeflaut, zog er in der Schlussphase des Startabschnitts wieder an. Immer wieder suchten die Towerstars auch die Möglichkeit, die Scheibe von der blauen Linie aus auf das Tor zu bringen. Die Nachschüsse räumten die Gastgeber jedoch weg, es blieb bis zur ersten Pausensirene torlos.

Das optische Übergewicht brachte Josh MacDonald dann im zweiten Abschnitt endlich auf die Anzeigentafel. Die Towerstars hatten sich im Drittel der Selber Wölfe festgesetzt, als der öffnende Pass an den linken Pfosten kam und der kanadische Stürmer mit der Rückhand zum 0:1 verwandelte.

Sport-Geschäftsführer und Interims-Trainer Daniel Heinrizi (links) sah trotz widriger Vorzeichen einen Sieg zum Re-Start nach der Corona-Pause. Bild: F.Enderle
Nicht optimal war auch im zweiten Drittel, dass das deutliche Schussverhältnis von 31:7 zugunsten des Tabellenführers nicht mehr Treffer einbrachte. Dass der Selber Topscorer Nick Miglio vier Minuten vor der zweiten Pause den Pfosten traf, nahmen die Towerstars ihrerseits zum Anlass, das Tempo weiter zu erhöhen. Mehrfach eröffneten sich die Möglichkeiten zum Ausbau der Führung, an Wölfe Keeper Michael Bitzer gab es jedoch kein Vorbei.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Towerstars vom zweiten Treffer nicht allzu weit entfernt, erneute fehlte aber die letzte Konsequenz im Abschluss. Als sich dann von Minute zu Minute aus durchaus verständlichen Gründen die fehlende Spritzigkeit bemerkbar machte, wurde die Partie deutlich offener. Immer häufiger hatten die Gastgeber bei ihren Gegenangriffen Platz zur Entfaltung und Enrico Salvarani musste mehrfach in letzter Not retten. Als die Towerstars vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine numerische Überzahl nicht zur Vorentscheidung nutzen konnte, war eine spannende Schlussphase vorprogrammiert. In der Schlussminute schickten die Selber Wölfe einen sechsten Feldspieler anstelle des Torhüters aufs Eis, wenige Sekunden später war es dann auch passiert. 44 Sekunden standen nur noch auf der Uhr, als Florian Ondruschka das Spielgerät zum 1:1 Ausgleich ins rechte Kreuzeck hämmerte.

Das Spiel ging in die Overtime und hier hatten die Towerstars verdientermaßen doch das bessere Ende auf ihrer Seite. Bei einem schnellen Gegenstoß löste sich Pawel Dronia im richtigen Moment von seiner Bewachung und lenkte den Puck vor dem Torraum mit der Schlägerkelle unhaltbar zur Entscheidung ins linke Lattenkreuz.

Für die Oberschwaben war es der 14. Erfolg aus den letzten 15 Spielen und nach der unfreiwilligen Pause vor allem ein wichtiger Impuls für den Hinterkopf. „Wir wussten, was uns heute erwartet und nach der Zwangspause noch nicht da, wo wir spielerisch im Dezember waren“, resümierte Interims-Trainer Daniel Heinrizi. „Aber wir gehen mit einem positiven Gefühl aus diesem Spiel raus“, ergänzte er.

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