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Harzer Falken zum Meister ernannt

Þ21 Juni 2020, 18:38
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Harzer Falken
Harzer Falken

Auch Regionalliga nicht mit Geisterspielen möglich
Harzer Falken Regionalliga-Meister 2019/20

Geisterspiele nein, unter Auflagen spielen ja. Dies ist das Ergebnis der Ligentagung der acht Regionalliga Vereine vom Sonntagmittag in Timmendorfer Strand. Etwas über vier Stunden, und damit so lange wieselten, saßen die Vereine mit Ligenleiter Götz Neumann sowie Jochen Schierbaum, dem Präsidenten des niedersächsischen Eissport Verbandes, zusammen, um unter anderem über den Modus sowie die Ausländerbeschränkung für die kommende Saison zu diskutieren und abzustimmen.

In einer sehr harmonischen und freundschaftlich geprägten Sitzung wurde schnell klar, dass das Hauptthema die Covid-19 Pandemie sein würde und wie man eine Saison unter den bisher bekannten und leider nicht vorhandenen Klarheiten planen könne.

Ähnlich wie in der DEL, der DEL2 und Oberliga wird auch eine Saison in der Regionalliga Nord mit Geisterspielen nicht möglich sein und gar nicht erst begonnen. Die Hoffnungen, und da glauben alle acht Teams fest daran, belaufen sich auf einen regulären Saisonstart (wenn auch unter Auflagen) im Monat Oktober. Für diesen optimalen Fall stimmten alle Vereine für eine Doppelrunde mit insgesamt 28 Spielen, welche bis Ende Februar gespielt wird. Im Anschluss folgen dann die Playoffs der Plätze 1 – 4.

Sollte ein Saisonbeginn auf Grund der Corona Pandemie nicht pünktlich zwischen dem 02. und dem 30. Oktober beginnen können, so tritt Plan B in Kraft. Hier würde die Regionalliga Nord bei einem Start bis zum 20. November eine 1,5fach Runde (21 Spiele) mit anschließenden Playoffs austragen. Ein Ligastart nach dem 20. November wurde in Abstimmung aller Teams abgelehnt und würde nicht stattfinden!
Darüber hinaus zeigen sich die Vereine der Regionalliga Nord solidarisch und beschlossen einen gemeinsamen Verzicht auf den Spielbetrieb, falls mehr als eine Mannschaft wegen möglichen Corona Auflagen in ihrem Bundesland nicht teilnehmen könnte.

Über eine Diskussion der möglichen Auflagen bei einem Spielbetrieb wurde bewusst auf eine später noch folgende Ligentagung verwiesen. Noch ist es zu ungewiss und zu früh hier etwas sagen zu können. Die Hoffnungen der Teilnehmer beruhen aber ganz klar zur Rückkehr der Normalität.

Ein weiteres großes Thema war die Beschränkung der Ausländerpositionen, mit den dazu verbundenen Einsätzen von U23 Spielern. Um hier Planungssicherung für die nächsten Jahre zu haben einigten sich die Vereine auf einen Vierjahresplan, um die letzte Saison noch offene Anzahl von Ausländern (egal ob EU und nicht) zu reglementieren.

Folgende Regelung wurde hier Einstimmung beschlossen:

- Saison 2020/21: 3 Ausländerpositionen + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
- Saison 2021/22: 2 Ausländerpositionen + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
- Saison 2022/23: 1 Ausländerposition + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
- Ab der Saison 2023/24: Nur noch 3 Ausländerpositionen mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition

Wie groß die Solidarität unter den Vereinen ist, zeigte sich im Fall Harzer Falken. Nach einem Antrag eines teilnehmenden Vereins, stimmten alle Vereinsvertreter dafür, die Braunlager nachträglich zum Meister der Saison 2019/20 zu erklären.
Die Regionalliga Nord wurde in der vergangenen Saison wegen der Corona Pandemie direkt nach der Meisterrunde und ohne Playoffs zu spielen abgebrochen. „Die Harzer Falken beendeten sowohl die Hauptrunde, als auch die Meisterrunde souverän auf dem ersten Tabellenplatz, so dass eine Meisterschaft der Harzer mehr als nur fair anzusehen ist,“ äußerten sich die Vereinsvertreter einstimmig. Die Pokalübergabe wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Folgende acht Teams werden am Spielbetrieb der Saison 2020/21 teilnehmen:

- Harzer Falken Braunlage (Meister)
- Hamburger SV
- TuS Harsefeld Tigers
- TAG Salzgitter Icefighters
- Weserstars Bremen
- ECW Sande
- CE Timmendorfer Strand (Aufsteiger)
- Adendorfer EC (Rückkehrer nach Eishallenschließung)

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