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06.01.2019, 13:20

Gute Leistung trotz Niederlage

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EXA Icefighters Leipzig

Eine deutliche Steigerung war zu erkennen, im Spiel unserer EXA IceFighters bei den Hannover Scorpions. Mehr Intensität in den Zweikämpfen, mehr Laufbereitschaft, mehr Wille – leider reichte das aber nicht, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. „Dafür machten wir einfach noch zu viele leichte Fehler. Und das ist gegen einen Gegner mit dieser offensiven Qualität halt in der Summe zu viel“, meinte unser Coach nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Die Scorpions gewannen am Ende mit 4 – 2.

48 Stunden nach der bitteren Heimniederlage gegen Erfurt war das IceFighters Team um Wiedergutmachung bemüht. Das war auf jeden Fall zu erkennen. Aber halt auch, dass solche Spiele immer Spuren hinterlassen. So wirkten die Mannen um Kapitän Florian Eichelkraut alles andere als sicher. Die Defensive sah ordentlich aus. Das Zweikampfverhalten auch. Aber beim Puckbesitz, beim Spielaufbau, beim Abschluss, da war ebenjene Verunsicherung hier und da zu spüren. Beim 1-0 in der 5. Minute war Mark Arnsperger im Tor beim Nachschuss machtlos. Danach machten aber seine Vorderleute viel Druck und trafen im Powerplay in der 11. Minute zum verdienten Ausgleich durch Dimitri Komnik. Ab da fanden beide Mannschaften in einem schnellen und interessanten Match immer wieder Wege, die jeweilige Defensive in Bedrängnis zu bringen, aber beide Torhüter verdienten sich gute Noten. In der 19. Minute musste Arnsperger aber dann doch hinter sich greifen. Die Scorpions trafen zum sehr unnötigen 2 – 1. Mehrmals hatten wir den Puck am Schläger und spielten ihn trotzdem nicht nach vorne. Am Ende nahmen die Hausherren dieses Gastgeschenk dankbar an.

Und auch im zweiten Abschnitt gab es ein solches Geschenk. Die Scheibe ging nicht aus dem Drittel raus, aber die EXA IceFighters waren schon auf dem Weg zum Wechseln. Wieder bedankten sich die Hausherren artig mit dem Tor zum 3 – 1 in der 22. Minute. Danach bestimmten aber unsere Jungs das Geschehen und setzten dem Tabellenzweiten mächtig zu. Die Belohnung für diese Arbeit gab es in Form des schönsten Treffers des Abends. Antti Paavilainen lief Slalom durch die Scorpions, bediente perfekt den mitgelaufenen Michal Velecky und der hämmerte den Puck per Direktschuss in das Tor. Der Jubel bei den mitgereisten Fans war groß. In der Folge blieb es ein offenes Spiel, bis zur vielleicht mitentscheidenden Szene. Florian Eichelkraut schoss dem gegnerischen Torhüter an die Maske und verwandelte sofort einen eigenen Nachschuss zum Ausgleich. Der Hauptschiedsrichter gab diesen Treffer aber nicht, weil er wegen des Maskentreffers im gleichen Augenblick abgepfiffen hatte. Das war natürlich sehr unglücklich für die IceFighters und entspricht auch nicht dem Regelbuch. Leider war diese Entscheidung aber nicht mehr rückgängig zu machen.

Mit dem knappen Rückstand ging es in das letzte Drittel. Und wieder gelang den Hausherren ein schneller Treffer. Das 4 – 2 in der 42. Minute war die Vorentscheidung. Zwar versuchte unser Team noch einmal den erneuten Anschluss zu erzielen, aber die Scorpions spielten das mit all ihrer Qualität und Routine souverän zu Ende. Dabei erzielten sie wohl auch noch einen Treffer zum 5 – 2 aber es war nicht eindeutig zu erkennen, ob der Puck hinter der Linie war. Abenteuerlich wie schon so oft in der Wedemark war, dass der Stadionsprecher, der sowieso munter das Spiel kommentiert und seine Bemerkungen unentwegt in das Mikrofon schreit, das vermeintliche Tor schon lauthals feierte. Ebenso war die Unruhe bei der abschließenden Pressekonferenz eines Spitzenteams der Liga unwürdig, aber beide Trainer behielten die Ruhe. „Da muss jeder Verein selbst entscheiden, wie seine Außenwirkung sein soll“, war hierzu der nüchterne Kommentar unseres Coaches. Heimcoach Dieter Reiss lobte unsere Eiskämpfer für ein starkes Spiel und seine siegreichen Skorpione zurecht für eine konzentrierte Abwehrleistung.

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