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Gladiators werden nicht belohnt

Þ09 Dezember 2019, 00:49
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Erding Gladiators
Erding Gladiators

Gegen die Passau Blackhawks boten die Erdinger Puckjäger am Sonntagabend eine mitreißende Partie und mussten sich – den Sieg bereits vor Augen – 6:7 (1:2, 2:1, 3:3; 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben.

Der Auftakt war für die Gladiators nach Maß. Lukas Krämmer spielte einen Traumpass aus dem eigenen Drittel an die gegnerische blaue Linie auf Mark Waldhausen, der passte perfekt auf Daniel Krzizok, und dieser schloss sehenswert zum 1:0 ab.

Doch lange währte die Freude der heimischen Fans nicht. Als unmittelbar hintereinander zwei Erdinger auf die Strafbank marschierten, kamen die Passauer zu zwei Treffern innerhalb von nur zwei (!) Sekunden (8.). Jan Sybek schloss zunächst ein bärenstarkes Powerplay zum 1:1 ab. Dann gewann Benedikt Böhm das Bully, Patrick Geiger zog fast von der Mittellinie ab, und der Puck schlug hinter Torwart Andreas Gerlspeck zum 2:1 für die Niederbayern ein.

Die Partie nahm jetzt richtig Fahrt auf. Die Blackhawks machten Druck. Aber die Erdinger hielten dagegen und kamen durch Krzizok zum 2:2 (24.). Passau drückte jetzt noch mehr aufs Tempo. In der 29. Minute lag der Puck im Erdinger Kasten, weil er aber mit der Hand erzielt worden war, gab der Schiedsrichter den Treffer nicht. Dann fiel aber doch das 3:2 für die Blackhawks, als Arthur Platonow unhaltbar für Gerlspeck abschloss (33.). Dass auch die Gladiators Powerplay können, zeigten sie kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, als Philipp Michl bei 5:3-Überzahl zum 3:3 traf.

Die Gladiators hatten zu Beginn des Schlussdrittels noch einen Mann mehr auf dem Eis, und Martin Dürr traf aus kurzer Distanz zum 4:3 (42.). War die Partie ohnehin schon schnell, so erhöhten beide Teams das Tempo nochmal, und jetzt hatte das Spiel höchstes Bayernliga-Niveau. Kurios dann das 5:3, als Passaus Torwart Clemens Ritschel einen Befreiungsschlag von Dominik Wagner vom eigenen Tor aus passieren ließ (49.). Doch im Nachstochern brachte Michael Franz die Blackhawks wieder heran (51.). Und als ein zweimal abgefälschter Schuss unhaltbar im Erdinger Tor einschlug – zuletzt hatte Franz die Scheibe berührt – war die Partie wieder ausgeglichen (53.). Im Spiel Vier gegen Drei zimmerte Neuzugang Jamie Hill den Puck zum 6:5 in den Winkel, aber nur 32 Sekunden später glich Sybek bei Vier gegen Vier zum 6:6 aus.

Die Verlängerung dauerte genau 79 Sekunden, dann traf Sulcik zum glücklichen 7:6 für Passau.

Statistik

Tore/Assists:
1:0 (6.) Krzizok (Waldhausen, Krämmer)
1:1 (8.) Sybek (Sulcik, Kreuzer/5-3)
1:2 (8.) Geiger (Böhm/5-4)
2:2 (24.) Krzizok
2:3 (33.) Platonow (Franz, Sybek)
3:3 (40.) Michl (Krzizok, Hill/5-3)
4:3 (42.) Dürr (Krzizok, Hill/5-4)
5:3 (49.) Wagner (Schwarz)
5:4 (51.) Franz (Sybek)
5:5 (53.) Franz (Wiederer, Platonow)
6:5 (58.) Hill (Schwarz, Michl/4-3)
6:6 (58.) Sybek (Pilz, Platonow/4-4)
6:7 (62.) Sulcik

HSR: Rupert Stenzel

Zuschauer: 650

Strafminuten: Erding 12, Passau 10.

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