









Beim Heimauftritt gegen die Stuttgart Rebels kassierten die Erding Gladiators eine deutliche 1:6-Niederlage und erlebten einen rabenschwarzen Abend in der Stadtwerke Erding Arena. Über 60 Minuten waren die Gäste das klar bessere Team, während die Daffner-Truppe nie wirklich zu ihrem Spiel fand und in keiner Phase an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnte.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Bereits im ersten Drittel legten die Rebels den Grundstein für ihren späteren Kantersieg. Stuttgart agierte von Beginn an aggressiv, laufstark und zielstrebig, während Erding fehleranfällig, zu zaghaft in den Zweikämpfen und defensiv unsortiert wirkte.
Nach nicht einmal vier Minuten brachte Kirchhoff die Gäste mit 0:1 in Führung, wenig später erhöhte Geidl auf 0:2. Binnen 44 Sekunden setzte Stuttgart den nächsten Doppelschlag: Erneut Kirchhoff und anschließend Fischer schraubten das Ergebnis auf 0:4. Erding kam kaum aus der eigenen Zone, produzierte Scheibenverluste und ließ den Rebels zu viel Raum – Stuttgart nutzte seine Chancen eiskalt und traf gefühlt mit jedem gefährlichen Abschluss.
Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild nur wenig. Zwar steckten die Gladiators nicht auf und suchten den Weg nach vorne, doch zwingende Chancen blieben Mangelware. Stuttgart blieb spielbestimmend, gewann die meisten Zweikämpfe und zeigte sich weiterhin enorm effizient.
In der 26. Minute legte Poncelet mit dem 0:5 nach und sorgte endgültig für klare Verhältnisse. Erding versuchte, über Härte und Einsatz ins Spiel zu finden, handelte sich aber eher Strafzeiten als Momentum ein. Die Gäste verteidigten kompakt, ließen wenig zu und wirkten in allen Mannschaftsteilen abgeklärter.
Im letzten Drittel spielten die Rebels das Match souverän herunter. Blais erhöhte auf 0:6, ehe Cheyne Matheson kurz vor Schluss mit dem 1:6 zumindest für etwas Ergebniskosmetik aus Erdinger Sicht sorgte. Am Ausgang der Partie änderte das jedoch nichts: Stuttgart holte sich einen hochverdienten Auswärtssieg, auch in dieser Höhe.
Für die Gladiators bleibt festzuhalten: An diesem Abend passte nur wenig zusammen. Zu viele individuelle Fehler, mangelnde Konsequenz im Defensivverhalten und zu wenig Durchschlagskraft nach vorne machten gegen effektiv auftretende Rebels jeden Punktgewinn unmöglich.
Quelle:
Erding Gladiators