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15.12.2018, 14:48

Gelingt Sprung an die Tabellenspitze

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HC Landsberg
HC Landsberg

Am Sonntag erwarten die Riverkings den EV Füssen. Mit einem Sieg übernehmen die Landsberger die Führung in der Eishockey-Bayernliga. Nicht nur deshalb ist es ein besonderes Spiel. Am siebten Spieltag der Eishockey-Bayernliga war der HC Landsberg als Tabellenachter zum Spitzenreiter EV Füssen gefahren – und landete einen Überraschungssieg. Jetzt, am Sonntag, stellt sich die Situation ganz anders dar: Nach sieben Siegen in Folge und als Tabellenzweiter erwarten die Riverkings ab 17 Uhr den Altmeister – und gehen als Favorit in dieses Spiel.

Noch ist Füssen zwar Tabellenführer, hat aber nur mehr zwei Punkte Vorsprung – diese Chance auf Platz eins wollen sich HCL-Trainer Randy Neal und sein Team nicht entgehen lassen. „Wir haben die Möglichkeit, auf Platz eins zu kommen, und die wollen wir auch nutzen“, sagt Neal. Vor allem, da mit einem „vollen Haus“ zu rechnen sein wird: Dieses Spiel wurde vom früheren EVL-Stadionsprecher Michael „Drummy“ Riedl wieder zum Klassentreffen ausgerufen – auch die Füssener wollen mit einigen Hundert Fans kommen. „Vor so einer Kulisse macht es natürlich noch mehr Spaß zu spielen, das motiviert enorm“, sagt Neal.

Die Zwischenrunde geht in die entscheidende Phase

Auch wenn der Kampf um Platz eins in der Bayernliga eine „Prestigesache“ sei, wichtig sind Neal vor allem die Punkte. „Nach der Vorrunde zählt nur, unter den besten acht Mannschaften zu sein“, betont der Trainer. Und da könne sich immer noch einiges tun. Tatsächlich haben die Riverkings aktuell zwar zwölf Punkte Vorsprung auf den TEV Miesbach, der Rang neun belegt, doch wie schnell der Vorsprung schrumpfen kann, musste gerade Füssen erfahren: Vor dem vergangenen Wochenende noch mit acht Zählern Vorsprung an der Spitze, müssen die Allgäuer nun um die Tabellenführung bangen.

Und einen Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde mit den Oberligisten in den letzten Vorrundenspielen will Neal um jeden Preis verhindern. „Wir haben jetzt über die Feiertage ein enormes Programm und fast jeden zweiten Tag ein Spiel. Wenn es da noch um den Einzug unter die ersten acht geht, ist das eine unglaubliche Belastung.“

Änderungen im System greifen

Immerhin kann Neal fast auf den kompletten Kader zurückgreifen, einzig Marcel Juhasz muss weiterhin pausieren. Und dieser breite Kader sei für die Erfolge zuletzt ebenso verantwortlich wie die Umstellungen im System, die jetzt greifen. „Wir haben in den letzten fünf, sechs Spielen sehr konstant gespielt“, blickt Neal zurück. Die Änderungen im Defensiv-Verhalten zeigten Wirkung und „nach vorne haben wir immer unsere Chancen“. Von Vorteil sei auch, dass er über mehrere sehr treffsichere Stürmer verfüge – jede Reihe könne für die nötigen Tore sorgen.

„Wobei wir jetzt auch das nötige Glück haben“, wie zuletzt in Peißenberg. Das sich die Mannschaft aber auch hart erarbeitet habe. Und harte Arbeit erwartet Neal auch am Sonntag. „Das Spiel gegen Füssen wird sicher ein sehr schnelles sein. Dann müssen wir bereit sein, die Laufwege auch zu gehen.“

Kassen werden früher geöffnet

Angesichts der zu erwartenden Zuschauerzahl sollte das aber kein Problem sein. „Das Niveau wird dadurch sicher noch mal steigen, und ich freue mich darauf, wenn ich auf der Bank richtig schreien muss“, sagt Neal – nicht aus Ärger, sondern damit seine Spieler seine Anweisungen auch verstehen.

Auch auf seiten des Vorstands der Riverkings freut mach sich auf dieses Spitzenspiel. In der ersten Drittelpause gibt es ein Puckschießen mit einem Preis vom Premiumsponsor Cleverfit: Der Gewinner darf sich über ein Sechs-Monats-Abo freuen. Die Kassenhäuschen sind bereits ab 15.30 Uhr geöffnet, schließlich will Riedl bei der Zuschauerzahl die 2000er-Marke knacken.

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