








Nach der Niederlage in Kassel standen die Lausitzer Füchse gegen die Eisbären Regensburg unter Zugzwang und lieferten vor heimischer Kulisse die passende Antwort. Dank eines starken Schlussdrittels und eines überragenden Pascal Seidel im Tor sicherten sich die Blau Gelben drei enorm wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.
Die Gäste aus Regensburg mussten auf ihre Topscorer Kevin Slezak und Corey Trivino verzichten. Bei den Füchsen kehrten Kapitän Clarke Breitkreuz sowie Tim Sezemsky ins Line-up zurück, während Cheftrainer Christof Kreutzer auf Simon Stowasser und Hannu Tripcke verzichten musste.
Erstes Drittel: Dominante Füchse ohne Ertrag
Die Füchse starteten mit viel Tempo und hohem Forechecking in die Partie und setzten Regensburg früh unter Druck. Bereits nach acht Minuten hatte Tom Knobloch die Führung auf dem Schläger, scheiterte jedoch frei vor Eisbären-Goalie Jonas Neffin. Auch in der Folge erspielten sich die Hausherren zahlreiche Abschlüsse, doch entweder fehlte die letzte Konsequenz oder Neffin war zur Stelle. Bei einem klaren Torschussverhältnis von 14:5 blieb es dennoch torlos. Auf Seiten der Füchse zeigte sich Pascal Seidel bei den wenigen Regensburger Kontern aufmerksam und hielt seinen Kasten sauber.
Zweites Drittel: Gäste effizient, Füchse im Rückstand
Auch zu Beginn des Mittelabschnitts waren die Füchse präsent, verpassten jedoch erneut die Führung, unter anderem durch Norwin Panocha. Nach einem Zusammenprall hinter dem Füchse-Tor, der nach Videobeweis ohne Strafe blieb, kamen die Eisbären besser ins Spiel und setzten sich phasenweise im Drittel der Gastgeber fest. Pascal Seidel verhinderte mit mehreren starken Paraden den Rückstand, konnte ihn jedoch in der 33. Minute nicht verhindern: Samuel Payeur stand nach einem schnellen Angriff völlig frei vor dem Tor und traf zum 0:1 aus Füchse-Sicht. Eine folgende Überzahl der Hausherren blieb ungenutzt, zudem musste Alexander Dosch angeschlagen vom Eis und kehrte nicht zurück. Mit dem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.
Drittes Drittel: Füchse belohnen sich
Im Schlussdrittel zeigten die Füchse Moral und erhöhten nochmals deutlich den Druck. Nach einer weiteren Glanztat von Seidel leitete der Ausgleich die Wende ein: In der 45. Minute verwertete Charlie Jahnke eine Vorlage von John Broda zum verdienten 1:1. Nur wenige Augenblicke später hatten die Füchse mehrfach die Führung auf dem Schläger und diesmal schlugen sie zu: Adam Brady traf aus der Drehung ins lange Eck zum umjubelten 2:1.
In der Folge verteidigten die Füchse die knappe Führung mit viel Einsatz. Eine Unterzahl überstand das Team dank eines erneut starken Seidel schadlos, selbst ein Shorthander lag in der Luft. Regensburg warf in der Schlussphase alles nach vorne und nahm zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis, doch die Füchse brachten den Vorsprung mit großer Leidenschaft über die Zeit.
Goalie Pascal Seidel avancierte mit zahlreichen Paraden zum Matchwinner und auch Regensburgs Schlussmann Jonas Neffin zeigte eine starke Leistung. Am Ende stehen drei hart erarbeitete und enorm wichtige Punkte für die Lausitzer Füchse, die am Sonntag bei der DEG in Düsseldorf gefordert sind.
Quelle:
Lausitzer Füchse