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Freiburg beklaut die Tölzer Löwen

Þ07 Dezember 2019, 10:20
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EC Bad Tölz
EC Bad Tölz

Die Tölzer Löwen starten mit einer Niederlage ins Wochenende. Gegen den EHC Freiburg – mit einem starken Ben Meisner im Gehäuse – unterlagen die Buam knapp mit 3:4 (0:1, 3:1, 0:1). Ein kurzer Zwischenspurt im Mitteldrittel reichte dabei nicht für Punkte.

“Wir haben heute die Punkte geklaut”, gab EHC-Coach Peter Russel mit einer sich fast schon schämenden Stimme nach der Partie zu Protokoll. Sein Team habe diese Saisons schon deutlich besser gespielt und trotzdem verloren. Dass es am Freitag dennoch für drei Punkte reichte, lag unter anderem an einem gut aufgelegten Ben Meisner im Tor und an der Tölzer Ineffektivität vor eben jenem Gehäuse. “In den letzten drei Spielen haben wir einfach Probleme Tore zu schießen. Dadurch ist es schwer das Momentum zu bekommen”, ärgerte sich Kevin Gaudet. Das Momentum schlug bereits nach 40 Sekunden auf Gästeseite aus. Scott Allen schob die Scheibe unter den Schonern von Sinisa Martinovic zum 1:0 hindurch. Bis Minute 27 änderte sich daran auch nichts. Die Löwen zwar optisch überlegen, oft aber zu verspielt oder ungenau im Abschuss. Das änderte sich für kurze Zeit im Mitteldrittel. Innerhalb von acht Minuten drehten Lubor Dibelka (mit zwei Toren) und Shawn Weller die Partie komplett. Die Buam überzeugten mit Traum-Kombinationen, brachten sich in der Folge aber erneut selbst aus dem Spiel. Beppi Eberhardt musste mit 2+2 auf die Strafbank, Freiburg nutzte das Powerplay zum Anschluss. “Dumme Strafen – darf so nicht passieren. Und im nächsten Wechsel direkt der Ausgleich. So schnell kann es gehen”, so Gaudet. Nikolas Linsenmaier traf nach starkem Rückhandpass von Tobias Kunz freistehend im Slot zum 3:3.

Im Schlussdrittel hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können. Die entscheidenden Fehler begingen dann aber die Löwen. Saša Martinovic verlor die Scheibe im eigenen Powerplay mit einem halbherzigen Schuss an der gegnerischen blauen Linie. Cam Spiro wurde von Marco Pfleger nur begleitet und hatte das Auge für Luke Pither, der frei vor dem Löwen-Goalie zum entscheidenden 3:4 einschoss.

“Es ist hart zu glauben, dass wir keinen Punkt geholt haben. So ist Eishockey, daraus müssen wir lernen”, so das abschließende Fazit Gaudets. Am Sonntag geht’s für die Löwen zum Tabellenführer nach Kassel. Im Heimspiel gegen die Huskies wurde eine Niederlagenserie beendet und die imposante Siegesserie gestartet. Aus Tölzer Sicht wäre eine Wiederholung wünschenswert.

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