









Der EVL ist mit einer starken Leistung und einem Heimsieg in die Pre-Playoffs gestartet. Vor 4.149 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena bezwang das Team von Chefcoach Uwe Krupp die Düsseldorfer EG verdient mit 4:1 (2:0/1:1/1:0), führt in der Best-of-three-Serie mit 1:0 und braucht nun noch einen weiteren Erfolg, um ins Playoff-Viertelfinale einzuziehen. Die erste Gelegenheit dazu besteht am Freitag (19.30 Uhr) im Auswärtsspiel; sollte die DEG vor eigenem Publikum die Serie ausgleichen, kommt es am Sonntag (17 Uhr) am Gutenbergweg zum alles entscheidenden dritten Duell.
Schon vor Spielbeginn brandete großer Jubel auf, als Trevor Gooch auf dem Videowürfel seine Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre bekanntgab. Und auf dem Eis ging ́s in dieser Tonart weiter, als Tor Immo per Handgelenkschuss zum 1:0 einnetzte (11.). Während seiner ersten Überzahl brauchte der EVL zunächst einen bravourösen Save von Goalie Jonas Langmann gegen den durchgebrochenen Ture Linden (17.), um wenig später durch Julian Kornelli im Powerplay selbst zum Erfolg zu kommen (18.). Dieses 2:0 hätten Tobias Lindberg nach seinem Solo und erneut Kornelli (beide 19.) noch aufstocken können, aber auch die Zwei-Tore-Führung zur ersten Pause war eine gute Ausgangsposition für den Eislaufverein.
Im zweiten Abschnitt versuchten die Gäste, vornehmlich über Härte besser ins Spiel zu kommen. Erik Brown suchte einen Fight gegen Jesse Koskenkorva, und dass dafür beide Spieler für fünf Minuten auf die Strafbank wanderten, stieß bei den Landshuter Fans auf ganz wenig Verständnis. Quasi aus dem Nichts erzielte Leon Niederberger ein Murmeltor zum 2:1-Anschluss, doch der EVL reagierte prompt und stellte durch Finn Serikows Hammer von der blauen Linie den alten Abstand wieder her (3:1/31.).
Als Tobias Lindberg früh im Schlussdrittel eine der maßgerechten Vorlagen von Tor Immo in Überzahl zum 4:1 (44.) verwertete, waren die Hausherren an diesem Abend nicht mehr vom Erfolgskurs abzubringen. Sie spielten die Partie konzentriert herunter und konnten sich bei den Scheiben, die aufs Tor kamen, auf einen Jonas Langmann in absoluter (Pre-)Playoff-Form verlassen.
Hintenraus nahm die Zahl der Strafzeiten noch massiv zu, was aber keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Nachdem Colton Jobke für einen Faustkampf (einseitig) eine Fünf- Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt bekam, bot der EVL in den verbleibenden 2 Minuten und 38 Sekunden ein ebenso leidenschaftliches wie erfolgreiches 4-gegen-6-Penaltykilling. 13 Sekunden vor dem Ende lieferten sich Martin Haš und Düsseldorfs Marco Münzenberger noch einen weiteren Fight, für den beide eine Fünf-Minuten-Strafe kassierten.
„Der EVL ist wieder da“, sangen die Fans nach diesem stimmungsvollen Match lautstark und begeistert. Coach Uwe Krupp fasste das Spiel betont nüchtern und extrem kurz zusammen: „Es steht 1:0, und am Freitag geht ́s weiter.“
Quelle:
EV Landshut