Oberliga-Süd/ERC Sonthofen. ERC Sonthofen verliert gegen Regensburg 5:6 n.V.  - 11 Gegentore an einem Wochenende: Defensivtraining folgt

Ein überraschend schweres Spiel musste der ERC Sonthofen am Faschingssonntag gegen die Eisbären Regensburg absolvieren. Das Spiel der Meisterschaftsrunde in der Eishockey-Oberliga Süd endete 5:6 n.V. (2:1; 3:3; 0:1; 0:1). Im Mitteldrittel hatten die Bulls das Heft aus der Hand gegeben, eine klare Ansage von Trainer Heiko Vogler brachte den ERC aber in die Spur zurück und auch wieder in Führung. Kurz vor Ende allerdings Regensburg mit dem Ausgleich, die Entscheidung fiel schließlich in der Overtime. Die Eisbären einen Schritt schneller unterwegs und Fache schob zum 5:6-Endstand ein. Trotz der Niederlage sahen die 845 Zuschauer ein intensives und spannendes Eishockeyspiel und dementsprechend wurde die Mannschaft nach Abpfiff auch noch gebührend von den Fans verabschiedet.

Der ERC Sonthofen im ersten Spielabschnitt die dominantere Mannschaft. Jörg Noack hatte schon nach vier Minuten die Führung auf dem Schläger, doch die Fans sollten noch einige Minuten auf das erlösende Tor warten müssen. Dann Foulspiel in der 10. Minute auf dem Weg zum Tor und Maximilian Hadraschek trat beim folgerichtigen Penalty an. 1:0 für die Bulls, nachdem der Puck ins Tor gerollt war. Gleich im Gegenzug jedoch eine verträumte Aktion der Hausherren, die Nikola Gajovsky zum 1:1-Ausgleich für die Gäste nutzte - Die Strafe dafür, dass der ERC den Regensburger allein auf Patrick Glatzel zufahren hatten lassen. In der 13. Minute brachte Daniel Rau Martin Guth ins Spiel und dieser netzte schließlich über die Schulter des Gästegoalies zum 2:1 ein. Die Führung für Sonthofen wiederhergestellt.

Das zweite Drittel war nichts für schwache Nerven. Wolsch 20 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 2:2-Ausgleich für die Gäste und dann der Doppelschlag zum 2:3 und 2:4 in der 26. Minute. Flache hatte zunächst für die Regensburger getroffen, anschließend Mangold. ERC-Trainer Heiko Vogler nahm sofort eine Auszeit. Die Bulls hörten auf die energiegeladenen Worte ihres Trainers. In der 33. Minute war es Robert Wittmann, der zunächst den Anschlusstreffer besorgt hatte, ehe Maximilian Hadraschek nach einem schnellen Schuss in Überzahl draufhielt - Der vielumjubelte Ausgleich zum 4:4. Doch das Tor des Monats sollte Ralf Rinke nachlegen: Regensburg mit einem Wechsel beschäftigt, Rinke holte sich den Puck an der rechten Bandenseite, fuhr direkt auf den Torhüter der Regensburger zu, machte einen Trick und sorgte so für die 5:4-Führung für den ERC Sonthofen.

Das letzte Drittel brachte weitere Chancen für die Oberallgäuer. Hadraschek mit doppeltem Abschluss und auch Marc Sill mit einer guten Gelegenheit, doch der Regensburger Wolsch in der 53. Minute mit dem Ausgleich zum 5:5. Danach zuerst Sonthofen wieder dran, doch die Eisbären wurden stärker. Bei einem Schlagschuss wurde ein Regensburger Spieler verletzt und musste mit einem Unterkieferbruch vom Eis gebracht werden. 5:5 nach sechzig gespielten Minuten, es ging in die Verlängerung. Dort zunächst Gelegenheiten für Sonthofen, ehe Regensburg über Flache das 5:6 erzielte. Nach Studium des Videomaterials stand fest: Es war ein regulärer Treffer und kein Abseits.

Niederlage am Freitag in Deggendorf
Am Freitag hatten die Bulls trotz großen Kampfes eine 3:5-Niederlage beim starken Deggendorfer SC einstecken müssen. Nach einem torlosen ersten Drittel, hatte es im Mittelabschnitt Gegentore gehagelt. Zwei Mal Leinweber (26.; 38.) und einmal Gibbons (34.) hatten getroffen, doch dann kamen die Oberallgäuer zurück. Messing und Stanley mit einem Doppelschlag zunächst zum 3:2-Anschluss, doch Stern erhöhte für die Hausherren sofort wieder auf 4:2, ehe Leinweber drei Minuten vor Schluss auf 5:2 erhöhte. Der Treffer zum 5:3-Endstand aus Sicht von Deggendorf machte der Sonthofer Maximilian Hadraschek. Gut präsentiert, aber keine Punkte. 1.357 Zuschauer hatten die Auswärtsniederlage der Bulls in Niederbayern verfolgt, darunter auch ein ganzer Bus verkleideter Fans der Black-Yellow-Eagles, die ihre traditionelle Faschingsfahrt durchgeführt hatten.

Fazit von Trainer Heiko Vogler: „Elf Gegentore an einem Wochenende, sowas hatten wir hier beim ERC Sonthofen noch nicht. Im Training am Dienstag werden wir uns voll auf die Defensivarbeit konzentrieren.“

Am Freitag müssen die Bulls zu den Selber Wölfen reisen, am Sonntag kommt es um 18 Uhr zum nächsten Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden.

 

eishockey.net / PM ERC Sonthofen

ERCSonthofen OL Sud 15 

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