DEL/ERC Ingolstadt. Am Ende eines spannenden Spiels holte der ERC Ingolstadt einen Punkt bei den Iserlohn Roosters. 

Nur, muss man konstatieren, denn die Panther waren vor den 4204 Zuschauern lange Zeit die bestimmende Mannschaft und führten zwischenzeitlich mit 3:1. Im Schlussdrittel brachte ein Shorthander Iserlohn zurück die Partie, die die Roosters mit 4:3 nach Penaltyschießen gewannen.

Ausgangslage
Die Panther, auf dem elften Tabellenplatz gelegen, spielten mit kurzem Kader, da die Verteidiger Kohl, Schütz und Friesen ausfielen und der ERC auch Buck (konkrete Transferverhandlungen) zu Hause ließ. Iserlohn, das nach einer starken Phase zuletzt einen Durchhänger hatte, wollte den achten Rang verteidigen.

Erstes Drittel
In einer chancenreichen Partie gingen die Panther nach ziemlich genau einer Minute in Front. Kael Mouillierat legte in die Halbdistanz zurück auf Darin Olver. Dieser überwand den Iserlohner Tormann Sebastian Dahm. Iserlohn kam jedoch rasch zum Ausgleich. Nach einem flotten Umschaltspiel traf Sasa Martinovic zum 1:1 (4.).
Die Panther gingen ihrerseits in der zweiten Welle nach einem Konter in Front. Durch Mike Collins, der einen Iserlohner Verteidiger anschoss (9.). Louie Caporusso hatte für Iserlohn den erneuten Ausgleich auf den Schläger, als er aus drei Metern zum Abschluss kam (14.). Kurz vor der Pause dann eine Top-Gelegenheit für die Panther: John Laliberte lief allein auf Dahm zu, scheiterte aber mit seinem Tunnelversuch knapp. 
Beide Seiten verfügten über hervorragende Torhüter, denen je einmal auch der Pfosten half: Kael Mouillierat (ERC, 15.) und Blaine Down (IEC, 19.) brachten das Metall zum Klingen.

Zweites Drittel
Der ERC spielte ein sehr starkes Mitteldrittel. Nachdem Timo Pielmeier den mehrmaligen Abstauberversuch Jack Combs‘ klasse pariert hatte (22.) übernahmen die Gäste das Heft des Handelns. Dahm im Iserlohner Gehäuse parierte mehrmals glänzend, etwa gegen Petr Taticek (23.). Patrick McNeill scheiterte am Pfosten. Mike Collins, clever von Brett Olson bedient, stellte aber schließlich verdientermaßen auf 3:1 (31.). Die Panther agierten im Iserlohner Hexenkessel wie eine Heimmannschaft, gingen defensiv konzentriert in die Zweikämpfe und kombinierten offensiv. Kurz vor der zweiten Pause zeigte Matt Pelech dem Iserlohner Angreifer Chris Brown in einem Faustgefecht die Grenzen auf.

Drittes Drittel
Die Panther verpassten es, den Deckel drauf zu machen. In der 51. Minute trafen die Panther zum 4:1, doch vor dem Schuss hatte der Iserlohner Turnbull das Tor (ohne Absicht) aus der Verankerung begewegt, so dass dem Treffer die Anerkennung verweigert wurde. Iserlohn sollte die fahrlässige Chancenverwertung bestrafen. Die Gäste ließen dann nicht nur erneut ein Überzahlspiel ungenutzt, kassierten vielmehr den Shorthander. Jason Jaspers der Schütze, dem dann auch noch der Ausgleich gelang (56.).

Verlängerung und Penaltyschießen
Iserlohn hatte die besseren Chancen in der Overtime, die Panther erzwangen das Ausrittern. Dort traf nur Jack Combs. Es blieb also bei einem Punkt für den ERC, der am Sonntag (16.30 Uhr) bei den Krefeld Pinguinen antritt.

eishockey.net/PM ERC Ingolstadt

 

 

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