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Energie ist im Überfluss vorhanden

Adler starten im Magenta Sport Cup

Þ11 November 2020, 09:30
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Adler Mannheim
Adler Mannheim

Die Adler Mannheim haben sich mit den Vancouver Canucks auf eine Leihe von Marc Michaelis bis zum Beginn der NHL-Camps geeinigt. Der 25-jährige Stürmer kehrt damit zu seinem Heimatclub zurück, bei dem er bis 2014 alle Nachwuchsabteilungen durchlaufen hat, ehe er in die nordamerikanische Collegeliga gewechselt ist. Im Interview spricht der deutsche Nationalspieler unter anderem über seine Beziehung zu den Adlern und die ersten Einsätze nach fast achtmonatiger Pause beim Deutschland Cup.

Marc, willkommen zurück. Geht für dich als gebürtiger Mannheimer mit dem Leihvertrag bei den Adlern zumindest ein kleiner Traum in Erfüllung?
Auf jeden Fall. Ich bin Mannheimer, habe hier die Nachwuchsabteilungen durchlaufen. Als ich nach Nordamerika bin, haben sich meine Ziele natürlich verschoben. Aber Mannheim steht immer auf meiner Liste und ist auch mein erster Ansprechpartner, wenn meine Zeit in Nordamerika ausläuft.

Wie war dein Kontakt in den letzten Jahren zu deiner Heimatstadt und den Adlern?
Natürlich stand ich immer mit den Verantwortlichen im Austausch. Alles darüber hinaus hat sich aber schwierig gestaltet. Als Collegespieler ist es dir untersagt, bei Profimannschaften zu trainieren. Und die Zeit, bereits fest nach Mannheim zu wechseln, ist noch nicht gekommen.

Du stehst bei den Vancouver Canucks unter Vertrag. Wie stehst du mit dem NHL-Club aktuell in Verbindung?
Natürlich sind beide Seiten darum bemüht, den Kontakt bestmöglich zu halten, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Und weil niemand weiß, wie lange dieser Status noch anhält. Ich gehe davon aus, dass vor Ende Januar kein Saisonstart in der NHL geplant ist. Daher sprechen wir nahezu wöchentlich miteinander. Primär bin ich mit den Athletiktrainern im Gespräch, die meine Fortschritte sowohl im Kraftraum als auch auf dem Eis sehen möchten.

Du hast am zurückliegenden Wochenende den Deutschland Cup gespielt. Die ersten Pflichtspiele seit rund acht Monaten. Wie hat es sich angefühlt?
Es hat sich sehr komisch angefühlt. Es ist ein bisschen wie Fahrradfahren. Man verlernt es nie, aber es braucht wieder etwas Anlaufzeit, um reinzukommen, wenn man aus der Übung ist. Aber ich denke, man hat schon in den drei Spielen eine klare Steigerung erkennen können. Es war einfach schön und hat sich wie eine Erlösung angefühlt, sich endlich wieder auf Spiele vorbereiten zu können.

Zuschauer waren nicht gestattet. Welche Erfahrung hast du mit der leeren Halle gemacht?
Wir konnten uns darauf einstellen, dass keine Zuschauer zugelassen sind. Während der NHL-Playoffs konnte man zudem einen ersten Eindruck davon bekommen, wie es ist, vor leeren Rängen zu spielen. Dennoch war es sehr befremdlich. Wenn du das erste Mal aufs Eis gehst und es ist Totenstille – das war schon hart. Es hat gleichzeitig deutlich gemacht, dass Eishockey Zuschauer braucht, das Atmosphäre und Stimmung ein wichtiger Teil des Sports sind. Es war einfach nicht dasselbe.

Am Donnerstag starten auch die Adler in die Wettbewerbssaison 2020/21. Mit welchen Erwartungen gehst du in die MagentaSport-Cup-Partie gegen München?
Ich bin durchaus davon überzeugt, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Wir hatten genug Zeit, um uns vorzubereiten. Die Jungs, die noch kein Spiel bestritten haben, werden sicher etwas Zeit brauchen, aber jeder einzelne ist Profi, und wenn der erste Puck am Donnerstag fällt, werden alle bereit sein. Die Vorfreude ist riesig und die Energie ist im Überfluss vorhanden.
 

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