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Eiskalt ausgekontert

Þ07 März 2020, 09:58
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt

Es steht fest: Der ERC Ingolstadt muss sich nach der 4:2-Niederlage bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven das Viertelfinalticket über den Umweg erste Playoff-Runde sichern. Die Panther ließen sich von den Hausherren dreimal auskontern und haben damit keine Chance mehr auf einen Platz unter den Top-Sechs.

Die Panther, bei denen Jerry D’Amigo und Petr Taticek die Reise in den Norden verletzungsbedingt nicht mit antraten, mussten kurzfristig auch auf den angeschlagenen Wojciech Stachowiak verzichten. Noch kurzfristiger fiel dann auch noch Goalie Jochen Reimer aus, der sich beim Warmup verletzte. Für ihn übernahm Timo Pielmeier.

Und die Partie startete mit zwei Powerplays für den ERC in den ersten acht Minuten. In Führung gingen aber die Hausherren. Nach einem folgenschweren Puckverlust von Kris Foucault schloss Dominik Uher einen Zwei-auf-Eins-Unterzahlkonter erfolgreich ab (8.). Die beste Chance für die Gäste hatte im ersten Drittel Fabio Wagner, der das Tor allerdings verfehlte, als Pinguins-Torhüter Kristers Gudlevskis bereits am Boden lag.

Besser machte es Darin Olver nach gut zwei Minuten im Mittelabschnitt. Zwischen den Bullykreisen wurde der Center, der gestern Geburtstag feierte, bedient und jagte den Puck kompromisslos ins Netz. Die Blau-Weißen drückten nun und wollten mehr, aber es folgte die eiskalte Dusche. Nach einem schnellen Umschaltspiel war Verteidiger Stefan Espeland am langen Pfosten völlig frei und traf zur erneuten Bremerhavener Führung. Die erste Chance für die Seestädter im zweiten Drittel. Wane Simpson in Unterzahl und Brett Findlay vergaben die besten Gelegenheiten für die Panther auf das 2:2. Zu allem Überfluss konnte Tim Wohlgemuth wegen einer Oberkörperverletzung nicht mehr mitwirken.

Im Schlussabschnitt beschränkten sich die Pinguins auf eine kompakte Defensive. Der ERC hatte massive Probleme mit Tempo beziehungsweise überhaupt kontrolliert in die Angriffszone der Seestädter zu gelangen. Nach einem weiteren Scheibenverlust an der blauen Linie schlug Jan Urbas bei einem weiteren Kontertor zu und sorgte für die Vorentscheidung (52.). Zwar wurde es nach dem Anschlusstreffer von Sean Sullivan – im Übrigen sein erstes Saisontor – kurzzeitig nochmal spannend, doch Mark Zengerle setzte zwei Sekunden vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt.

Stimme zum Spiel

ERC-Trainer Doug Shedden: „Wir hatten zwei frühe Powerplays, das muss man vor allem auswärts nutzen. So konnte Bremerhaven mal wieder gegen uns in Führung gehen. Wir haben dreimal den Puck an der gegnerischen blauen Linie verloren und wurden dreimal dafür bestraft. Dabei haben wir genau vor diesen Turnovern gewarnt. Vor allem das dritte Gegentor hat uns sehr weh getan.“

Im letzten Hauptrundenspiel geht es am Sonntag (14 Uhr) gegen die Grizzyls Wolfsburg darum, sich schonmal für die erste Playoff-Runde einzuspielen.

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