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13.05.2019, 18:26

Eingefleischter Selber bleibt ein Wolf

Dennis Schiener will es noch einmal wissen und verlängert seinen Vertrag

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VER Selb
VER Selb

Erneut eine gute Nachricht: Das Selber Eigengewächs Dennis Schiener spielt eine weitere Saison im Trikot der Wölfe. Als einstiges Nachwuchstalent ist Dennis über die Jahre zum gestandenen Oberliga-Spieler gereift. Umso erfreulicher, dass er seinem Verein für ein weiteres Jahr sein Wort gibt.

Einer der besten Schlittschuhläufer der Liga

Schiener gilt als kampfstark und kann immer wieder mit seinen überragenden läuferischen Fähigkeiten überzeugen. Doch nicht nur auf dem Eis wird er geschätzt – auch neben dem Eis gilt er als absoluter Teamplayer und beliebtes Teammitglied. Trainer Henry Thom unterstreicht dies: „Dennis ist einer der besten Schlittschuhläufer der Liga. Mit seinem Tempo, seiner Physis und allem, was ihn auf dem Eis ausmacht. Viel mehr brauche ich zu seiner Person nicht sagen, jeder kennt ihn hier in Selb. Hervorheben möchte ich noch, dass er in der Mannschaft und in der Kabine ein unheimlich wichtiger Spieler ist, der Jahr für Jahr mehr seine Führungsrolle übernimmt.“ Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: „Und seit wir ihm die Fernbedienung für die Musik weggenommen haben, ist er noch ein Stück anerkannter.“

Fest verwurzelt mit Heimatstadt und Heimatverein

Schiener, der seit seinem dritten Lebensjahr auf Schlittschuhen steht, blickt zurecht stolz auf seine bisherige Laufbahn zurück: „Als Kind habe ich immer darauf hin gefiebert, irgendwann in der 1. Mannschaft zu spielen. In den letzten Jahren gab es für mich sehr viele schöne Momente im Trikot der Wölfe, wie zum Beispiel die Sonderzugfahrten oder die Meisterschaft in der Oberliga Süd. Nicht zu vergessen natürlich auch die Derby-Siege…“

Fest mit dem Verein und der Region verwurzelt, war für Schiener immer klar, wohin er gehört. Ein Wechsel zu einem anderen Verein war für ihn undenkbar: „Ich bin nicht nur ein Selber, sondern ein ECHTER SELBER (lacht). Als junger Spieler spielt man schon mal mit dem Gedanken, Erfahrungen außerhalb zu sammeln. Aber je älter und erfahrener man wird, desto klarer wird einem, dass man hier in Selb sportlich und professionell gesehen alles hat, was man sich wünscht. Somit hat sich mein Gedanke nie verwirklicht. Selb ist meine Heimatstadt und der VER mein Heimatverein. Hier kennt jeder jeden und das Umfeld ist sehr familiär. Wir sind jedes Jahr ein eingeschworener Haufen, das ist einfach klasse. Und außerdem sind die Selber Fans etwas ganz Besonderes.“

Auch privat Grund zur Freude

Dennis Schiener ist nicht nur auf dem Eis ein gefragter Mann. Auch im Familienbetrieb, einem Heizungs- und Sanitärbetrieb in Selb, ist er stark eingebunden. Dass ihm der Spagat zwischen Eishockey und Vollzeitjob in der Firma gelingt, verdankt er nicht zuletzt seinem Vater. Auf die Frage, ob er schon mit dem Gedanken spielte, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen, antwortet er: „Je älter ich werde, desto mehr Gedanken mache ich mir schon darüber. Nicht aus mangelndem Spaß oder Erfolg, sondern aus beruflicher Sicht, da Zeit für mich eher Mangelware ist. Im Betrieb meines Vaters habe ich 2015 meinen Meisterbrief gemacht und arbeite dort in Vollzeit. Oft ist es schwer, alles zeitlich auf die Reihe zu kriegen. Aber mein Vater legt mir Gott sei Dank keine Steine in den Weg.“

Doch es sind nicht nur die beruflichen Ziele, die Dennis Schiener aktuell ziemlich einspannen. Auch privat freut er sich diesen Sommer auf ein großes Ereignis: „Meine Verlobte Lisa und ich werden im Juli heiraten. Und so ganz nebenbei sind wir dabei, eine Wohnung zu renovieren. Mit meiner Freizeit im Sommer weiß ich also auch etwas anzufangen…“

Voller Zuversicht in die kommende Saison

Nach der Saison ist vor der Saison – und genau dieser sieht Schiener optimistisch entgegen: „Das Verletzungspech in der vergangenen Saison war nicht mehr normal. Im Moment haben wir einen großen Umbruch in der Mannschaft, was wiederum im Profisport öfter der Fall ist. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, dass Henry wieder eine gute Truppe zusammenstellt.“

Auf sich selbst und seine sportlichen Ziele bezogen ergänzt er: „Ich versuche immer, das Bestmögliche zu erreichen – somit wäre eine Meisterschaft natürlich schön. Aber was ich mir vor allem wünsche ist, dass wir eine verletzungsfreie Saison haben werden.“

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