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Η-Ζ
(0:1) - (1:1) - (2:0)
10.03.2023, 20:00 Uhr

Ein Spiegelbild der Saison Kategorie

Icefighters unterliegen Erfurt mit 2:3

Þ11 März 2023, 13:37
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leipzig
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Wenn man das zweite Pre-Playoff-Spiel als Spiegelbild der Saison bezeichnen würde, dann hätte man wahrscheinlich recht. In einem Spiel, in dem man den Gegner über 40 Minuten dominierte und sich gegen stark kämpfende Erfurter riesengroße Torchancen herausspielte, reichte es am Ende einfach nicht, um den Sieg einzufahren. Mit 3:2 konnten die TecArt Black Dragons am Ende gewinnen und erzwangen somit das alles entscheidende Spiel am Sonntag im Eiszirkus.

Das Spiel begann dabei für unsere IceFighter gut. In der eigenen Zone ließ man kaum Raum und Möglichkeiten für die Thüringer und in der Offensive war man immer mal wieder gefährlich vor dem Tor. Connor Hannon hatte mit einem Pfostenschuss noch Pech. Ian Farrell war es dann, der in der 15. Minute endlich den Knoten lösen konnte und das 1:0 erzielte. Diese knappe Führung zur Pause war mehr als verdient.

Im zweiten Drittel war es dann einmal mehr die Offensive, die das Spiel vorzeitig hätte entscheiden müssen. Aber die größten Chancen blieben ungenutzt oder der starke Erfurter Torhüter Konstantin Kessler hielt sein Team im Spiel. Aber der Reihe nach: Erst war es nämlich an Eric Hoffmann, in der Anfangsphase des Mitteldrittels seine Mannschaft vor Schlimmeren zu bewahren. Er hielt gewohnt ruhig und stark die Führung fest, als die Drachen einige Male zu guten Chancen kamen. In der 32. Minute war er dann machtlos gegen den Schuss von Petr Gulda und die Erfurter freuten sich über ihren ersten Treffer in dieser Serie. Danach war es allerdings wieder unsere IceFighters-Mannschaft, die das Spiel besser in den Griff bekam. Erst konnte Moritz Miguez zum 2:1 in der 35. Minute treffen. Dann hatte Filip Stopinski nach herrlicher Vorarbeit von Victor Östling das leere Tor vor sich und schoss den Puck in den Himmel und wenig später hätte Moritz Miguez sein zweites Tor erzielen können. Konstantin Kessler vereitelte die Chance allerdings. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels erhielt Michael Burns noch eine Strafe und somit gingen die Eiskämpfer in Unterzahl in den Schlussabschnitt.

Die Hausherren nutzten die Überzahl, um durch Arnoldas Bosas in der 42. Minute den Ausgleich zu erzielen. Von da an nahm das Spiel einen anderen Verlauf. „Die Pässe kamen nicht mehr und die Entscheidungen waren oftmals falsch“, beschrieb Headcoach Sven Gerike das letzte Drittel aus seiner Sicht. Deshalb nahm er auch zur Mitte des letzten Drittels schon die Auszeit und versuchte, wieder Ruhe in das eigene Spiel zu bringen. Das gelang eigentlich auch ganz ordentlich und alle Zuschauer schienen sich schon auf die Verlängerung einzustellen, als Alexandre Ranger in der 59. Minute aus dem Nichts das 3:2 erzielte. Danach hatten unsere IceFighters zwar noch die Chance, den Ausgleich zu erzielen, aber es sollte einfach nicht sein. Somit kommt es wie eingangs erwähnt am Sonntag um 18 Uhr zum finalen Spiel im Eiszirkus. „Die Mannschaft muss jetzt bis Sonntag den Kopf frei bekommen und bereit sein, dieses sogenannte „do or die-Spiel“ zu spielen. Die Vorausetzungen sind die gleichen, wie vor dem Start der Serie. Gewinnen bedeutet Playoffs“, brachte es Sven Gerike abschließend auf den Punkt.

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