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Η-Ε
(2:0) - (0:0) - (1:1)
27.01.2022, 19:30 Uhr

Ein Punkt nach Rückstand und Führung

Wild Wings unterliegen in Bremerhaven

Þ27 Januar 2022, 09:48
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schwenningen
Schwenninger Wild Wings

Die WILD WINGS spielten sich nach einem 0:2 Rückstand zurück und boten im weiteren Spielverlauf gutes Eishockey, das immerhin einen Punkt einbringen sollte.
 
Die Pinguins aus Bremerhaven suchten, nach nur zwei Traingseingeiten im Vorfeld, ihre Chance mit einem temporeichen Start. Schwenningen benötigte etwas zu lange, um voll hochzufahren, kam dann aber bärenstark zurück und hatte bis 113 Sekunden vor Schluss sogar einen Dreier in Sichtweite. In der Verlängerung hatten dann die Hafenstädter das bessere Ende.

 
Direkt in die Vollen.
 
Von Spielrost war vor allem bei den Pinguins wenig zu sehen. Markus Vikingstad tauchte direkt in der ersten Minute gefährlich vor Joacim Eriksson auf. Aber es waren die WILD WINGS, die in Person von Tyson Spink das erste Bigplay verbuchen konnten, dessen Rückhand zischte aber an den Pfosten.

Den ersten Treffer markierten stattdessen die Hausherren. Vladimir Eminger packte an der blauen Linie einen wuchtigen Schlagschuss aus, der durch guten Verkehr unglücklich an Joacim Erikson vorbeirutschte.

Ohne große Unterbrechungen wogte diese Party an der Nordsee hin und her und Chancen gab es inbsesondere vor dem Powerbreak im Minutentakt. Für die WILD WINGS verbuchten Max Görtz und Colby Robak gute Einschussmöglichkeiten. Fischtown profitierte auf der anderen Seite von dem ein oder anderen Turnover der Gäste, doch Joacim Eriksson konnte, unter anderem gegen den im Slot freien Niklas Andersen, hevorragend parieren.

So blieb es bei einem Treffer in diesem temporeichen Auftaktdrittel, der an den Spielanteilen gemessen nicht auf der falschen Seite gefallen war.

 
Schwenningen mit Moral.
 
Wieder setzte das Team aus dem hohen Norden die ersten Akzente. Ziga Jeglic versuchte es mit dem Bauerntrick und Niklas Andersen setzte das Hartgummi an den Pfosten.

Nach dieser ersten Druckphase kamen die Schwenninger immer besser in die Partie und hatten durch einen Schuss von Kenny Olimb, durch zwei Verteidiger hindurch, die erste Prüfung für Brandon Maxwell im Tor der Pinguins. In der selben Minute wurde der einschussbereite Tomas Zaborsky gute verteidigt und kam nicht mehr an die Scheibe. Weiter die WILD WINGS und Kapitän Travis Turnbull konnte aus dem Highslot mit einem Handgelenksschuss für Gefahr sorgen. Alexander Karachun fehlten in der 31. Minute nur wenige Zentimeter, nach einem super Querpass von Tyson Spink.

Ein Powerplay für die Fischtowns unterbrach die Offensivaktionen der Gäste und es kam dann noch dicker. Jan Urbas hämmerte die Scheibe aus seiner Lieblingsposition unhaltbar in den Knick.

Das saß und es dauerte bis in die 40. Spielminute ehe die Neckarstädter wieder in der Offensive für Gefahr sorgen konnten. Ein herrlicher erster Pass von Colby Robak schickte Max Görtz solo Richtung Maxwell, doch der Topscorer vergab.

Der Schwede sollte nur Sekunden später seine Aktien wieder im Spiel haben, als Vorlagengeber beim Anschlusstreffer von Tomas Zaborsky, der sehenswert mit der Rückhand im Fallen einnetzen konnte.

 
Nicht das bessere Ende.
 
Die WILD WINGS starteten gut in den Schlussabschnitt und belohnten sich durch den Doppelschlag von Tomas Zaborsky und Tyson Spink, die die gesamte Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt drehen konnten.

Gerade den Führungstreffer hatten die Spink-Zwillinge sehenswert herauskombiniert. Mit dieser Führung im Rücken spielten das Team von Christof Kreutzer lange souverän und ließ kaum etwas bis zu Joacim Eriksson durchkommen. Lediglich Jan Urbas tauchte in der 55. Minute vor dem WILD WINGS Goalie auf, der gekonnt und mit all seiner Ruhe die Situation entschärfte.

In der Endphase konnten Travis Turnbull und Daniel Pfaffengut nicht auf 4:2 stellen und so kam es dann eben, wie es im Sport meistens kommt. Tye McGinn warf im Sechs gegen Fünf die Scheibe einfach mal Richtung Tor, die an Freund und Feind vorbei im Netz einschlug.

Es hieß also erneut Overtime, wie in allen Duellen beider Teams in dieser Saison und das bessere Ende hatten abermals die Pinguins, die durch Ziga Jeglic den Siegtreffer erzielen konnten, nach dem nur wenige Augenblicke zuvor Doppeltorschütze Zaborsky am Außenpfosten scheiterte. Doch schon morgen bietet sich den WILD WINGS die Chance auf eine Revanche.

 
Stimme des Spiels von Tomas Zaborsky
 
„Wir sind im Laufe des Spiels immer besser in die Partie gekommen und das gibt mir große Hoffnung für das zweite Duell morgen. Wir hätten natürlich gerne mehr mitgenommen nach dem wir die Begegnung drehen konnten. Letztlich haben wir den Ausgleich kurz vor Schluss eigentlich gut verteidigt und die Scheibe findet dann leider doch den Weg ins Tor. Es war nicht einfach in den letzten Wochen mit den kurzfristigen Absagen, aber wir haben das alles in allem gut weggesteckt.“

 
Highlight des Spiels
 
Der Anschlusstreffer durch Tomas Zaborsky ebnete den Weg zum Punktgewinn in der Hafenstadt, wobei der Torschütze nicht nur großes Schlägergefühl, sondern auch Durchsetzungsvermögen und Körperbeherrschung offenabrte.

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