Anzeige

Edmontons Offseason wird spannender

Oilers an Jake DeBrusk interessiert – möglicher Top-6-Transfer im Sommer

Þ25 Mai 2026, 17:52
Ғ441
ȭ
Logo_Edmonton_Oilers.svg (1)
Edmonton Oilers

Die Edmonton Oilers sollen sich laut mehreren Berichten mit einem möglichen Transfer von Jake DeBrusk beschäftigen, der im Sommer als sogenannte „Buy-low“-Option für die Top-6-Offensive infrage kommen könnte. Hintergrund ist vor allem die starke Abhängigkeit des Teams von Connor McDavid und Leon Draisaitl, die gemeinsam erneut die Hauptlast der Scorerproduktion getragen haben, während dahinter zuletzt ein deutlicher Qualitätsabfall in der Offensive zu erkennen war.

DeBrusk, der in der Saison 2025/26 für die Vancouver Canucks spielte, erzielte dort 23 Tore und 42 Punkte in 81 Spielen, fiel jedoch gleichzeitig mit einer Plus/Minus-Bilanz von minus 31 in einer insgesamt schwachen Mannschaft auf, die die Saison mit 25–49–8 beendete und defensiv wie offensiv zu den schwächsten Teams der Liga zählte. Besonders auffällig ist jedoch seine Entwicklung im Saisonendspurt, in dem er in den letzten zehn Spielen sieben Treffer erzielte und zuletzt in fünf Partien vier Tore bei ausgeglichener Bilanz verbuchte, was ihn für Interessenten wieder attraktiver gemacht haben soll.

Ein möglicher Reiz für Edmonton liegt vor allem in DeBrusks Profil als Powerplay-spezialisierter Flügelspieler, da 19 seiner 23 Saisontore im Überzahlspiel fielen und er damit als klarer Abschlussstürmer für zusätzliche Tiefe im ohnehin starken Powerplay der Oilers dienen könnte. Intern soll zudem diskutiert werden, wie sich die Bottom-Six-Offensive verbessern lässt, da Spieler wie Trent Frederic in dieser Rolle bislang nicht die erwartete Produktion liefern konnten. DeBrusk könnte dadurch perspektivisch auch in einer zweiten Linie eingesetzt werden und für mehr Scoring-Balance hinter den Stars sorgen. Allerdings gilt sein langfristiger Vertrag mit einem Cap Hit von 5,5 Millionen Dollar bis 2030/31 inklusive No-Movement-Clause als möglicher Knackpunkt in den Verhandlungen, da er den Handlungsspielraum sowohl für Vancouver als auch für potenzielle Abnehmer stark einschränken würde.

Ob es tatsächlich zu Gesprächen oder gar einem konkreten Angebot kommt, ist derzeit offen. Klar ist jedoch, dass DeBrusk trotz schwankender Statistiken und einer schwierigen Team-Situation als interessanter Kandidat für einen „Buy-low“-Transfer gilt und Edmonton offenbar prüft, ob er in das bestehende Offensivgefüge eingebaut werden könnte.

Anzeige
â
Sedcardsystem | MK1 v8.9.4 | 0,47 | RegNr. 18401 | use-media Œ
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige