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Ζ-Η
(1:0) - (0:0) - (1:2) - (0:1 ОТ)
14.04.2024, 17:30 Uhr

Dritte Overtime Niederlage

Rotjacken stehen mit dem Rücken zur Wand

Þ14 April 2024, 23:56
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KAC Klagenfurt
KAC Klagenfurt

Der EC-KAC erzielte den einzigen Treffer in den beiden ersten Spielabschnitten, knapp vor Hälfte von Drittel eins bediente Bischofberger aus der rechten Rundung Hundertpfund, der vom langen Pfosten aus einsendete. Nach nur 63 Sekunden im dritten Durchgang glich Raffl aus, aus der Ecke kommend erwischte er Dahm mit einem verdeckten Abschluss aus dem rechten Faceoff-Kreis. Klagenfurt legte wieder vor, ein feiner Diagonalpass Hundertpfunds öffnete halbrechts den Raum für Bischofberger, der mit der Vorhand via Innenstange traf. In der absoluten Schlussphase, exakt 4,8 Sekunden vor dem Ende, schrieben die Roten Bullen neuerlich an: Einen von der Bande zurückspringenden Nissner-Fernschuss bugsierte Murphy quer durch den Torraum, der Puck hüpfte von Raffl am langen Pfosten ins Tor. Danach endete auch die dritte Verlängerung der Finalserie mit einem Treffer des Titelverteidigers: Im Powerplay hatte Meyer im linken Anspielkreis Zeit und Platz, um die Scheibe flach durch Dahms Beine zu schlenzen. Salzburg führt im „Best-of-Seven“-Duell nun mit 3:2, die Rotjacken müssen am Dienstag auswärts siegen, um eine Entscheidungspartie auf eigenem Eis zu erzwingen.

Drittel 1
Die erste Möglichkeit der Partie ging auf das Konto der Gäste, Phillip Sinn hatte halbrechts im hohen Slot viel Platz und Zeit, scheiterte aber am Blocker von Sebastian Dahm (2.). Auf der Gegenseite ließ Atte Tolvanen einen Ganahl-Distanzschuss gefährlich nach vorne abprallen, der KAC-Stürmer holte sich im Zentrum seinen eigenen Rebound und spielte dann nach links zu Jan Muršak ab, der sofort schoss, Salzburgs Goalie schloss die kurze Ecke (5.). Nachdem die Gäste beim Breakout die Scheibe verloren hatten, zog Nick Petersen über den linken Flügel kommend steil zum Tor, brachte, weil noch bedrängt, am Crease jedoch keinen Schuss mehr an (8.). In der zehnten Spielminute gingen die Rotjacken in Führung: Nach einem Doppelpass zwischen Jesper Jensen Aabo und Johannes Bischofberger spielte der Angreifer den Puck aus der rechten Rundung an den langen Pfosten zu Thomas Hundertpfund, der den Schläger hinhielt und einnetzte.

Die erste Strafe der Partie fasste Ryan Murphy nach einem Halten in der Defensivzone gegen Simeon Schwinger aus (11.), im folgenden Überzahlspiel konnten die Klagenfurter aber keine nennenswerten Torchancen verbuchen, die beste Gelegenheit, ein Unterweger-Direktschuss von halbrechts aus, wurde geblockt (13.). In der 16. Spielminute versuchte es Paul Huber mit einem Handgelenksschuss vom rechten Faceoff-Kreis aus, Sebastian Dahm war mit dem Catcher dran, seine Vorderleute klärten den Abpraller. Die nächste Möglichkeit des EC-KAC leitete Lukas Haudum ein, der links für Raphael Herburger liegenließ, Tolvanen konnte dessen Abschluss mit dem Schoner parieren (18.). Nur wenige Sekunden später hatten die Mozartstädter die Großchance auf den Ausgleichstreffer: Am Rush setzte Mario Huber den Puck aber vom rechten Faceoff-Kreis aus nur an die Innenstange (18.). Auch die nächste Offensivszene gehörte den Roten Bullen: Lukas Haudum wollte in der neutralen Zone abtropfen lassen, ein Salzburger spritzte aber dazwischen, schließlich nahm Ali Wukovits den Schuss von halbrechts aus, dieser wurde von einem Schläger gefährlich abgelenkt und ging hoch in die Luft, ehe Sebastian Dahm mit der Fanghand zupacken konnte (19.).

Drittel 2
Kurz nach Wiederbeginn kam Niki Kraus vom Offensivanspiel weg direkt vor Atte Tolvanen zum Abschluss, die Scheibe wurde noch abgelenkt. Noch im gleichen Shift versuchte es Raphael Herburger per Wraparound, der Puck landete bei Haudum am rechten Flügel, der Bullen-Schlussmann war mit der Fanghand zur Stelle (jeweils 21.). Nach einem Scheibenverlust von Nick Petersen in der Defensivzone nahm Drake Rymsha einen Handgelenksschuss vom rechten Anspielkreis aus, das Spielgerät blieb im Torraum vor Sebastian Dahm liegen, der dieses nicht orten konnte, der Salzburger holte sich seinen eigenen Nachschuss, blieb aber aus kurzer Distanz erfolglos (23.). In der 24. Minute lief Paul Huber nach einem schlechten Wechsel der Rotjacken und schönem Steilpass von Dennis Robertson zum Breakaway an, der KAC-Goalie rettete die rot-weiße Führung aber mit den Beinschonern. Die nächste Offensivaktion lieferten wieder die Klagenfurter: Lukas Haudum legte von rechts aus vor das Tor für Matt Fraser auf, der den Puck jedoch nur auf den gegnerischen Schlussmann drücken konnte (27.).

Auf der Gegenseite nahm Robertson den Schlagschuss von der blauen Linie aus, Paul Huber scheiterte am Rebound mit der Rückhand an Sebastian Dahm (28.). Bei numerischer Überlegenheit zog Mario Huber von rechts aus per Wristshot ab und spekulierte dabei auf den Abfälscher von Peter Hochkofler am linken Pfosten, die Scheibe zischte knapp an der langen Stange vorbei (32.). In der 35. Spielminute wollte Lucas Thaler mit Tempo über den rechten Flügel zum Tor ziehen, Paul Postma war aber dazwischen und spielte die Scheibe über die Bande aus der Zone, was Lukas Haudum ein partielles Breakaway über die rechte Seite eröffnete, sein Abschluss fiel jedoch zu zentral aus und stellte kein Problem für Atte Tolvanen dar. In der Schlussphase des zweiten Abschnitts wurde ein Handgelenksschuss von Steven Strong aus dem Zentrum geblockt, die Salzburger bekamen die Scheibe nicht aus der Defensivzone, diese landete im hohen Slot bei Postma, der mit seinem Schlenzer jedoch nur den Blocker des Torhüters fand (jeweils 40.).

Drittel 3
Nach wenigen absolvierten Sekunden im dritten Abschnitt führte ein Fehlpass von Clemens Unterweger neben dem eigenen Kasten zur nächsten Chance der Salzburger, Peter Hochkofler setzte den Puck aber von rechts aus an der kurzen Ecke vorbei (41.). Kurz darauf gelang den Gästen dann der Ausgleichstreffer: Thomas Raffl nahm den Schuss vom rechten Faceoff-Kreis aus, dieser ging durch die Beine von Raphael Herburger und sprang am Ende von der Innenseite des Schoners von Sebastian Dahm in die Maschen (42.). Auf der Gegenseite chippte Manuel Ganahl von rechts aus in den Lauf von Jan Muršak, der dadurch alleine vor Atte Tolvanen auftauchte, ihn aber nicht überwinden konnte (42.), der Keeper brachte den Slowenen anschließend zu Fall und kassierte dafür zwei Strafminuten. Im Powerplay entschärfte der Bullen-Schlussmann einen Blueliner von Paul Postma mit dem Blocker, ehe Johannes Bischofberger Manuel Ganahl bediente, der vor das Gehäuse zu Raphael Herburger spielte, der die Scheibe allerdings nicht völlig kontrollieren konnte (43. bzw. 44.). Kurz nach Ablauf der Strafzeit hatte Bischofberger von hinter dem Kasten aus erneut das Auge für Herburger, der von den linken Hashmarks aus erfolglos blieb (44.). Anschließend chippten die Salzburger den Puck aus der Verteidigungszone, Lucas Thaler zog mit Speed über links zum Tor, blieb final aber an Sebastian Dahm hängen (45.). In der 47. Spielminute ging der EC-KAC erneut in Führung:

Thomas Hundertpfund verlagerte das Spiel auf die linke Seite und brachte dann einen feinen Diagonalpass auf Johannes Bischofberger an, der das Spielgerät mit einem scharfen Handgelenksschuss vom rechten Anspielkreis aus via Innenstange in die lange Ecke platzierte. Die nächste Angriffsaktion gehörte wieder den Roten Bullen: Mario Huber bekam das Zuspiel von links zur Mitte, machte einen Haken auf die Rückhand, konnte dann aber in Bedrängnis und aus kurzer Distanz nicht einschieben (51.). In der 55. Minute rotierte Nicolai Meyer an den linken Anspielkreis und setzte einen Handgelenksschuss an die Querlatte, anschließend fasste Thomas Raffl nach einem Stockschlag gegen Manuel Ganahl zwei Strafminuten aus (56.). Die erste Möglichkeit dieser Phase gehörte aber den Gästen: Ali Wukovits blieb mit einem scharfen Schlenzer von rechts aus am Blocker von Sebastian Dahm hängen, auf der anderen Seite zog Lukas Haudum über rechts kommend zum Tor und vergab mit der Rückhand, Matt Fraser stocherte nach, konnte die Scheibe allerdings nicht über die Linie drücken (56.). Mit dem verwaisten Tor gelang den Salzburgern 4,8 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich: Benjamin Nissner setzte seinen Schuss von der blauen Linie aus am Tor vorbei, von der Bande aus sprang die Scheibe zu Ryan Murphy, der sie am rechten Pfosten parallel zur Torlinie in den Crease klopfte, wo sie vom Schienbeinschoner von Thomas Raffl über die Linie sprang.

Verlängerung

In der damit fälligen Overtime brachte Lucas Thaler den Puck per Wraparound gefährlich zum Tor, die Salzburger konnten den Nachschuss aber nicht verwerten, im Gegenzug versuchte es Manuel Ganahl mit einem Handgelenksschuss von rechts aus, doch auch er scheiterte (jeweils 62.). Wenige Sekunden später kam Niki Kraus aus beinahe identer Position zum Abschluss, Atte Tolvanen konnte den Schuss auf die kurze Ecke mit der Fanghand entschärfen (63.). Salzburg bekam in der Verlängerung sein zweites Überzahlspiel des Abends zugesprochen und nutze dieses nach 38 Sekunden zum entscheidenden Treffer: Nach Zweikämpfen in der rechten Rundung fand Mario Huber per Diagonalpass den auf der linken Seite freien Nicolai Meyer, der viel Raum und Zeit hatte und seinen Vorhandschuss letztlich flach durch Dahms Beine hindurch platzieren konnte (67.).

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