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Drei Tigers spielen beim Deutschland Cup

Brandt, Eder und Brunnhuber nominiert

Þ28 Oktober 2020, 19:35
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Straubing Tigers

Vom 05. bis zum 08. November wird in der Krefelder Yayla Arena der diesjährige Deutschland Cup stattfinden. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm wird dieses Jahr auf den kommenden WM-Gastgeber Lettland sowie auf eine DEB-Perspektivauswahl des Top Teams Peking treffen. Nach den coronabedingten Absagen von Norwegen, der Slowakei, der Schweiz und Russland wird das Heimturnier des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. in einem Dreierformat statt im gewohnten Vier-Nationen-Modus ausgetragen.

Mit dabei sind auch drei Akteure aus den Reihen der Straubing Tigers: Marcel Brandt und Andi Eder stehen im Kader der DEB Männer Nationalmannschaft, außerdem kommt Tim Brunnhuber im Aufgebot des Top Teams Peking zum Einsatz, welches von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter vor allem mit Blick auf die U20-WM in Edmonton/Kanada am Ende des Jahres zusammengestellt wurde und mit Perspektivspielern der Nationalmannschaft verstärkt wurde, die teilweise bereits über A-Länderspiel-Erfahrung verfügen.

Sportlich gewinnt das Turnier in der derzeitigen Situation noch einmal an Bedeutung, nicht nur als Standortbestimmung, sondern auch als wichtige Wettkampfprüfung im Hinblick auf die WM 2021 und die Olympischen Spiele 2022. Alle Teams werden nach ihrer Ankunft mehr oder weniger von der Außenwelt isoliert und in einer Art Teamblase zwischen Hotel und Arena pendeln. Ebenso gehört zu den notwendigen Maßnahmen, dass alle Aktiven und Teammitglieder der Mannschaften mit einem aktuellen negativen Corona-Test anreisen werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

An jedem der Turniertage findet je ein Spiel statt. Zunächst spielen die drei Teams im Modus „Jeder-gegen-Jeden“, danach werden sich die beiden punktbesten Mannschaften am Sonntag in einem Finalspiel duellieren.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich denke, wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Dafür mein Dank an alle Beteiligten. Besonders in diesen schwierigen Zeiten ist es für unseren Sport und die Nationalmannschaften eminent wichtig, sich unter internationalen Wettkampfbedingungen zu präsentieren und zu messen. In Lettland hat unsere Nationalmannschaft ein Team auf Augenhöhe als Gegner, aber unsere jungen Top-Talente werden es beiden Teams sicher nicht leichtmachen, ins erstmals ausgetragene Finale am Sonntag zu kommen. Es wird eine herausfordernde Zeit für alle Beteiligten werden, aber ich freue mich riesig auf Eishockey live.“

 

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