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Dominanz im Spiel gegen Schwennignen

Þ29 November 2019, 23:10
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt

Da wurden zwei Drittel lang Erinnerungen an den 10:4-Kantersieg vom ersten Spieltag der Saison wach. Der ERC Ingolstadt schlug die Schwenninger Wild Wings am Freitagabend in der Saturn-Arena mit 6:3. 40 Minuten lang waren die Oberbayern das überlegene Team und spielten die überforderten und viel zu passiven Gäste teilweise schwindelig, ehe sie im Schlussabschnitt mehrere Gänge zurückschalteten.

Bei den Gästen entschied sich Coach Paul Thompson überraschend dazu den eigentlichen Backup-Goalie Ilya Sharipov starten zu lassen. Doch so viel vorweg: Es sollte ein Albtraumspiel für den 24-Jährigen werden. Die Panther waren von Beginn an die klar überlegene Mannschaft. Sie glänzten mit hoher Scheiben- sowie Passsicherheit und gingen nach gut viereinhalb Minuten folgerichtig in Führung. Einmal mehr bewies Wayne Simpson seine Übersicht, legte auf den mitgelaufenen Fabio Wagner quer und der Verteidiger zirkelte die Scheibe zu seinem ersten Saisontor in den Winkel. Genau neun Minuten waren absolviert, als Sharipov zum zweiten Mal hinter sich greifen musste. Jerry D’Amigo bediente von hinter dem Kasten Matt Bailey, der im Slot lauerte und zum 2:0 einschoss. Nur 37 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Schwenninger Netz. Mirko Höfflin nahm einen Aufbaupass von Maury Edwards schön mit, bediente Tim Wohlgemuth und der Youngster zeigte sich gnadenlos – 3:0. Gäste-Trainer Thompson griff zur Auszeit, um sein Team wachzurütteln. Vergeblich. Es dauerte nur 52 Sekunden bis Brandon Mashinter, der sein Comeback feierte, ins kurze Eck zum 4:0 traf. Damit war der Arbeitstag von Sharipov beendet. Für ihn übernahm die etatmäßige Nummer eins Dustin Strahlmeier.

Der Plan der Schwarzwälder, sich in der ersten Pause zu berappeln, ging ebenfalls schief. 45 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Brett Olson auf 5:0, als er einen Edwards-Schuss unhaltbar abfälschte. Gut drei Zeigerumdrehungen später schnürte Wagner seinen ersten DEL-Doppelpack. Der 24-Jährige musste nur noch einschieben (24.). Die Hausherren nahmen nun etwas Gas raus, sodass sich auch die Wild Wings mal im Offensivdrittel festsetzen konnten. Allerdings ohne etwas Zählbares auf die Anzeige zu bringen. Alles in allem agierten die Schwarzwälder aber viel zu passiv, was die Panther mit viel Rotation, guter Scheibenbewegung und großer Spielkontrolle perfekt ausnutzten. Die Stimmung in der Halle war da natürlich schon längst am kochen.

Im Schlussabschnitt ließen es die Panther etwas zu sehr schleifen. Zu unterlegen waren die Wild Wings bis dato gewesen. Doch Maximilian Hadraschek sowie zweimal Ex-Panther Patrick Cannone überwanden ERC-Goalie Jochen Reimer und gestalteten das Ergebnis für die Gäste zumindest etwas erträglicher. Der 6:3-Sieg war der vierte Heimerfolg hintereinander für die Panther, die vor dem Derby bei den Straubing Tigers am Sonntag (16.30 Uhr) zurück in den Top-Sechs sind.

Stimmen zum Spiel

ERC-Trainer Doug Shedden: "Nach dem München-Spiel war jeder gut drauf und wir hatten eine gute Trainingswoche. Wichtig war der gute Start für uns. Fabio Wagner hat sich heute in Paul Coffey verwandelt und zwei Tore gemacht. Mit dem dritten Drittel bin ich zwar nicht glücklich, aber dennoch habe ich heute viele gute DInge gesehen. Wie wir die Scheibe bewegt haben, wie wir rotiert sind. Das hat mir gut gefallen."

Gäste-Coach Paul Thompson: "Ingolstadt hat uns im ersten Spiel eine Lehrstunde erteilt und heute wieder. Sie sind eines der besten Teams, wenn es darum geht in der offensiven Zone Spielzüge zu kreieren. Allerdings haben wir es ihnen auch zu leicht gemacht zu treffen. Das haben sie erstklassig ausgenutzt. Wir müssen das Positive aus dem letzten Drittel mitnehmen und die Köpfe vor dem Spiel am Sonntag gegen Krefeld wieder hoch nehmen."

"Doppelpacker" Fabio Wagner: "Die ersten beiden Drittel haben wir das Tempo bestimmt und das Spiel dominiert. Im letzten Drittel haben wir den Fuß etwas zu sehr vom Gas genommen. Es hat heute viel Spaß gemacht und wir haben den Puck sehr gut bewegt. Bei meinem ersten Tor hat mich Wayne super gesehen, beim zweiten war es Glück. Auch wenn es nicht meine Aufgabe ist und Tore immer ein Bonus sind, bin ich froh, dass es jetzt auch bei mir mit dem ersten Saisontor geklappt hat."

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