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Die Serie soll halten

Þ21 August 2019, 20:15
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Adler Mannheim

Mit einem starken 5:4-Comeback-Erfolg nach Verlängerung über den EHC Biel und einem 5:1-Sieg gegen Zürich sind die Adler Mannheim in der vergangenen Woche erfolgreich in die Testspielphase gestartet. Die Erfolgsserie soll auch über die nächsten Partien anhalten.

Einfach wird dieses Unterfangen sicher nicht. Denn mit HV71 aus Schweden, Servette Genf aus der Schweiz und Sparta Prag aus Tschechien warten in den nächsten vier Tagen drei absolute Topgegner auf die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross. „Auch für diese Teams gilt, dass wir ihnen keine Möglichkeit geben dürfen, sich zu entfalten. Mögliche Fehler und Chancen werden eiskalt ausgenutzt“, warnt Marcel Goc vor der Klasse der kommenden Gegner.

Den Auftakt macht der Vergleich mit den Schweden (19.30 Uhr). 2017 feierte der Club aus Småland die insgesamt fünfte schwedische Meisterschaft. Doch in den vergangenen beiden Jahren waren die Leistungen in der heimischen Liga eher durchwachsen. 2018 war im Achtel- und 2019 im Viertelfinale Endstation. Entsprechend vollzogen die Verantwortlichen zur neuen Saison einen großen Umbruch. Angefangen auf der Trainerposition, wo der frühere Co-Trainer Stephan Lundh seinen Headcoach Johan Lindbom Ende des vergangenen Jahres ersetzte, wurde fast ein Dutzend Spieler ausgetauscht.

Mit Anthony Camara und Markus Lauridsen trifft man im runderneuerten Kader auf zwei aus der DEL bekannte Namen. Der 25-jährige Angreifer Camara war vergangene Saison in Iserlohn tätig, Verteidiger Lauridsen stand 2017/18 für München auf dem Eis. Zusammen mit dem Finnen Juuso Ikonen, der aus Hershey (AHL) nach Jönköping wechselte, sind Camara und Lauridsen die einzigen nicht-schwedischen Spieler im Kader des HV71. Gleichzeitig verließen mit Markus Ljungh, Mattias Tedenby und Robin Figren drei der vier letztjährigen Topscorer das Team. Einzig Simon Önerud ist geblieben. Mit Jonas Gunnarsson (27) und Adam Åhman (20) steht ein recht junges Torhüter-Duo zwischen den Pfosten, das in der abgelaufenen Saison mit einem Gegentoreschnitt von 2,4 aber einen guten Job machte.

„HV71 ist jedem europäischen Eishockeyspieler ein Begriff. Es wird entscheidend sein, dass wir schnell zu unserem Spiel finden und es bestmöglich umsetzen“, erwartet Goc einen läuferisch und körperlich starken Gegner. Die Erfolgsserie soll dennoch anhalten.

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