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Dezimiertes Löwen-Rudel kämpft vergeblich

Löwen müssen sich den Eispiraten aus Crimmitschau mit 1:4 geschlagen geben

Þ09 Dezember 2019, 00:25
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt

Auch zum Abschluss der ersten Saisonhälfte blieb den stark dezimierten Löwen trotz großen kämpferischen Einsatzes ein Erfolg verwehrt. Trotz des frühen Treffers von Eddie Lewandowski und einem Chancenvorteil von 35:21 Schüssen konnten sich die Hessen gegen die Eispiraten Crimmitschau nicht durchsetzen. Am Ende hieß es 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) vor 3.819 Zuschauern in der Eissporthalle.

Zwar wirkte der am Freitag in Bietigheim noch verletzt ausgeschiedene Roope Ranta mit, doch auch mit seinem Toptorschützen konnte Matti Tiilikainen gerade einmal drei Reihen aufbieten.

Patrick Klein sichert Lewandowski-Frühstart

Doch auch ohne Adam Mitchell, Christian Kretschmann, Lukas Koziol, Alex Roach, Mike Fischer, Thomas Gauch und Darren Mieszkowski startete das Löwen-Rudel explosiv in die Partie.

Nach einer frühen Strafe gegen Crimmitschaus Ty Wishart verpassten die Südhessen zwar die Möglichkeit, die eigene Powerplay-Quote zu verbessern, doch Vertretungskapitän und Top-Scorer Lewandowski bugsierte die Scheibe über die Linie, noch bevor sich der ehemalige Verteidiger der San Jose Sharks zurück in den Defensivverbund der Eispiraten einreihen konnte (3. Spielminute).

Nur wenig später bot sich den Westsachsen dann jedoch die Chance zum umgehenden Ausgleich. Nach einer Unachtsamkeit in der Löwen-Defensive stand Lukas Vantuch völlig blank vor Schlussmann Patrick Klein, der in Co-Produktion mit dem Torpfosten die Löwen vor dem unmittelbaren Ausgleich bewahrte (5.).

Eispiraten gnadenlos effizient

In der Folge entwickelte sich ein zähes Ringen, in dem beide Teams verbissen um jeden Zentimeter Eis kämpften. Die Westsachsen konnten sich dabei zunächst leichte Vorteile erarbeiten und kamen nach einem Konter durch Dominic Walsh (13.) zum Ausgleich.

Fortan waren es dann wieder die Löwen, die trotz kurzer Bank die Initative übernahmen. Wie jedoch bereits am spiegelte sich der Aufwand nicht auf der Anzeigetafel wieder. Die Routiniers Lewandowski (21.) und Martin Buchwieser (32.) scheiterten jeweils in aussichtsreicher Position frei vor Gästetorwart Michael Bitzer.

Auf der Gegenseite zeigten sich die Gäste wesentlich effizienter und gnadenloser. Mitten in die Drangphase der Männer aus Mainhattan sorgte Vincent Schlenker nach einem 3-auf-1-Konter für die erstmalige Gästeführung (33.), die Alexander Wideman vor der zweiten Sirene sogar noch auf 3:1 ausbaute.

Ein verkorkster Wechsel der Frankfurter bescherte den Eispiraten bei einem Gegenstoß eine unverhoffte Überzahl, die der kleine US-Center Wideman mit einem platzierten Schuss aus vollem Lauf zu nutzen wusste (39.).

Kampf der Löwen wird nicht belohnt

Diese Zwei-Tore-Hypothek sollte sich für die dezimierten Hausherren als zu groß erweisen. Kampf, Wille und Einsatz war den Löwen zwar nicht abzusprechen, doch fehlte es letztlich an Präzision und dem so viel beschriebenen Scheibenglück.

Symptomatisch dafür war eine Doppelchance in Überzahl, als sowohl Stephen MacAulay und Max Eisenmenger (48.) über die Scheibe schlugen.

So liefen die Löwen zwar bis stetig an - in der Schlussminute gar mit sechstem Feldspieler - doch belohnt wurde der Einsatz nicht mehr. Stattdessen sorgte DEL-Veteran Adrian Grygiel drei Sekunden vor Abpfiff mit einem Schuss ins leere Frankfurter Tor für den Schlusspunkt.

Ausblick: Winter-Derby gegen Bad Nauheim

Weiter geht es für die Löwen am kommenden Samstag mit dem Winter-Derby gegen den EC Bad Nauheim im Stadion am Bieberer Berg in Offenbach.

PM Löwen Frankfurt

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